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Schattenflügel


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Rezension von

Letterschming

Schattenflügel „Schattenflügel“ von der deutschen Autorin Kathrin Lange ist im März 2012 in Taschenbuchform beim Arena-Verlag erschienen. Vor zwei Jahren wurde Kims Schwester Nina ermordet. Auf ihr Gesicht hatte der Mörder eine schillernde Libelle gelegt. Auch jetzt, Jahre später, hat Kim noch mit diesem Schicksalsschlag zu kämpfen. Sie vermisst ihre Schwester und kriegt Panik, wenn sie Libellen sieht. Da lernt Kim Lukas kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch sie weiß nicht, dass Lukas auch Nina kannte. Eigentlich weiß sie so gut wie gar nichts über Lukas. Dann wird die Leiche eines weiteren Mädchen gefunden, mit einer zerdrückten Libelle in der Hand und Kim bekommt Zweifel. „Schattenflügel“ zeichnet sich vor allem durch die einfühlsame Schreibweise der Autorin aus. So kann man die Gedanken und Gefühle der Protagonistin Kim sehr gut nachvollziehen. Ihr Elend zu Beginn der Geschichte, weil sie immer noch unter dem Tod ihrer Schwester leidet und in der Schule gemobbt wird, wie auch ihre Verliebtheit im folgenden Teil und dann ihr Misstrauen gegenüber dem verschlossenen Lukas; das alles überträgt sich auf den Leser und reißt einen dadurch richtig mit. Die Nebencharaktere bleiben dabei allerdings ziemlich blass. An manchen Stellen hätte ich mir schon gewünscht, dass die Autorin noch mehr auf die restlichen Charaktere eingeht und sich nicht nur auf Kim und Lukas konzentriert. Immerhin ist das Buch mit knapp 260 Seiten ja nicht gerade umfangreich, sodass ein paar zusätzliche Seiten auch nicht geschadet hätten. Auf der anderen Seite trägt gerade der geringe Umfang dazu bei, dass die Geschichte ein ziemlich flottes Tempo an den Tag legt. Die Einleitung ist äußerst kurz. Schnell beginnt die zwiegespaltene Beziehung zwischen Kim und Lukas und man ist ganz in der Handlung gefangen. Vor allem die drängende Frage, wer Lukas wirklich ist, hält einen richtig bei der Stange. Einerseits wünscht man sich so, dass Kim endlich glücklich wird. Andererseits teilt man ihr Misstrauen und fürchtet um sie. Ebenfalls gut gelungen ist das Ende, dass mich auch als Vielleser überrascht hat. Die Geschichte wird so geschickt aufgebaut, dass man immer wieder glaubt, die Wahrheit zu kennen, nur um dann doch festzustellen, dass man sich geirrt hat. Wer letztendlich der Mörder ist und warum er so gehandelt hat, ist stimmig und unvorhersehbar. Fazit: Ein sehr schönes Jugendbuch, vor allem für Mädchen, das gleichzeitig eine spannende Handlung und eine Menge Romantik beinhaltet. Nicht nur die Figuren, auch der Aufbau der Geschichte ist logisch und durchdacht und die Auflösung wirklich gelungen.

„Schattenflügel“ von der deutschen Autorin Kathrin Lange ist im März 2012 in Taschenbuchform beim Arena-Verlag erschienen.

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„Schattenflügel“ zeichnet sich vor allem durch die einfühlsame Schreibweise der Autorin aus. So kann man die Gedanken und Gefühle der Protagonistin Kim sehr gut nachvollziehen. Ihr Elend zu Beginn der Geschichte, weil sie immer noch unter dem Tod ihrer Schwester leidet und in der Schule gemobbt wird, wie auch ihre Verliebtheit im folgenden Teil und dann ihr Misstrauen gegenüber dem verschlossenen Lukas; das alles überträgt sich auf den Leser und reißt einen dadurch richtig mit.

Die Nebencharaktere bleiben dabei allerdings ziemlich blass. An manchen Stellen hätte ich mir schon gewünscht, dass die Autorin noch mehr auf die restlichen Charaktere eingeht und sich nicht nur auf Kim und Lukas konzentriert. Immerhin ist das Buch mit knapp 260 Seiten ja nicht gerade umfangreich, sodass ein paar zusätzliche Seiten auch nicht geschadet hätten.

Auf der anderen Seite trägt gerade der geringe Umfang dazu bei, dass die Geschichte ein ziemlich flottes Tempo an den Tag legt. Die Einleitung ist äußerst kurz. Schnell beginnt die zwiegespaltene Beziehung zwischen Kim und Lukas und man ist ganz in der Handlung gefangen. Vor allem die drängende Frage, wer Lukas wirklich ist, hält einen richtig bei der Stange. Einerseits wünscht man sich so, dass Kim endlich glücklich wird. Andererseits teilt man ihr Misstrauen und fürchtet um sie.

Ebenfalls gut gelungen ist das Ende, dass mich auch als Vielleser überrascht hat. Die Geschichte wird so geschickt aufgebaut, dass man immer wieder glaubt, die Wahrheit zu kennen, nur um dann doch festzustellen, dass man sich geirrt hat. Wer letztendlich der Mörder ist und warum er so gehandelt hat, ist stimmig und unvorhersehbar.

Fazit: Ein sehr schönes Jugendbuch, vor allem für Mädchen, das gleichzeitig eine spannende Handlung und eine Menge Romantik beinhaltet. Nicht nur die Figuren, auch der Aufbau der Geschichte ist logisch und durchdacht und die Auflösung wirklich gelungen.

geschrieben am 24.05.2012 | 406 Wörter | 2241 Zeichen

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