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Goldie Cox, Bd. 2: Die Stadt der Lügen


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Rezension von

Letterschming

Die Stadt der Lügen „Die Stadt der Lügen“ ist der zweite Band der „Goldie Cox“-Reihe der australischen Autorin Lian Tanner. Wie auch sein Vorgänger „Das Museum der Diebe“ ist der Roman beim Arena-Verlag erschienen, im September 2011. Die zwölfjährige Goldie wächst in einer sehr behüteten Welt auf. Jedes Kind in ihrer Heimatstadt Jewel ist an einen Wächter gekettet, der es beschützen soll. Doch Goldie will ihren eigenen Weg gehen und frei sein. Sie flieht und landet im Museum der Diebe, wo sie auf Gleichgesinnte stößt. Sie ermutigen Goldie auf ihrem Weg, eröffnen ihr aber auch eine große Aufgabe. Goldie allein soll Jewel und seine Bewohner vor einem großen Unglück bewahren. „Die Stadt der Lügen“ setzt einige Zeit nach dieser Handlung aus dem ersten Band an. Goldie hat ihr erstes großes Abenteuer mit Bravour gemeistert und sich selbst bewiesen, wie mutig sie sein kann. Nun wird ihr das Angebot gemacht, die fünfte Wächterin des Museums von Dunt zu werden, doch Goldie hat das Gefühl, damit ihre Eltern im Stich zu lassen. Dann wird auch noch Bonnie entführt und in der benachbarten Stadt Spoke gefangengehalten. Goldie und ihr Freund Krötenrotz machen sich sofort auf, um Bonnie zu retten und geraten mitten hinein in das Lügenfest, zu dessen Anlass jeder nur lügen darf. Ihre Mission wird schwieriger als gedacht. Nach dem ersten „Goldie Cox“-Band setzt auch „ Die Stadt der Lügen“ wieder sehr spannend ein und baut so zügig eine Geschichte auf, der man sich kaum noch entziehen kann, sodass der Roman auch für Lesemuffel bestens geeignet ist. Die genau 300 Seiten sind zudem nicht übermäßig dicht bedruckt, weshalb ich den Roman für eine Altersklasse von etwa neun bis dreizehn Jahren empfehlen würde. Auch für jüngere Leser ist die Geschichte aber durchaus zum Vorlesen geeignet. Der Roman überzeugt durch eine Vielzahl kreativer Einfälle. Das beginnt schon bei Namen wie „Krötenrotz“, zieht sich über die Stadt Jewel und das System, in dem alle Kinder an einen Wächter gekettet werden, und das Museum der Diebe, das so magisch ist, wie es nur sein kann, bis zum Fest der Lügen. Viele der Ideen sind, wenn nicht ziemlich skurril, dann doch zumindest anders als das, was man bisher kennt. So taucht man in einer völlig neue, fremde Welt ein. Interessant sowohl für ältere als auch für jüngere Leser ist auch die Grundidee, die hinter der Romanreihe steckt. Verpackt in eine abenteuerliche Rahmenhandlung steht hier die Fragestellung, wie sehr man seine Kinder beschützen darf und inwiefern man ihnen Freiräume lassen sollte. Jewel, wo die Kinder angekettet werden, ist hier das Extrembeispiel. Die mutige und freiheitsliebende Goldie lehnt sich gemeinsam mit Anderen gegen dieses System auf und erfährt die Vorzüge und Gefahren dieses übermäßigen Schutzes. Fazit: Die „Goldie Cox“-Romane liefern nicht nur eine sehr phantasievolle, spannende und bisweilen lustige Geschichte, die ihre Leser sofort in den Bann zieht. Sie behandelt auch eine sehr interessante und sowohl für Eltern als auch für Kinder wichtige Fragestellung.

„Die Stadt der Lügen“ ist der zweite Band der „Goldie Cox“-Reihe der australischen Autorin Lian

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Tanner. Wie auch sein Vorgänger „Das Museum der Diebe“ ist der Roman beim Arena-Verlag erschienen, im September 2011.

Die zwölfjährige Goldie wächst in einer sehr behüteten Welt auf. Jedes Kind in ihrer Heimatstadt Jewel ist an einen Wächter gekettet, der es beschützen soll. Doch Goldie will ihren eigenen Weg gehen und frei sein. Sie flieht und landet im Museum der Diebe, wo sie auf Gleichgesinnte stößt. Sie ermutigen Goldie auf ihrem Weg, eröffnen ihr aber auch eine große Aufgabe. Goldie allein soll Jewel und seine Bewohner vor einem großen Unglück bewahren.

„Die Stadt der Lügen“ setzt einige Zeit nach dieser Handlung aus dem ersten Band an. Goldie hat ihr erstes großes Abenteuer mit Bravour gemeistert und sich selbst bewiesen, wie mutig sie sein kann. Nun wird ihr das Angebot gemacht, die fünfte Wächterin des Museums von Dunt zu werden, doch Goldie hat das Gefühl, damit ihre Eltern im Stich zu lassen. Dann wird auch noch Bonnie entführt und in der benachbarten Stadt Spoke gefangengehalten. Goldie und ihr Freund Krötenrotz machen sich sofort auf, um Bonnie zu retten und geraten mitten hinein in das Lügenfest, zu dessen Anlass jeder nur lügen darf. Ihre Mission wird schwieriger als gedacht.

Nach dem ersten „Goldie Cox“-Band setzt auch „ Die Stadt der Lügen“ wieder sehr spannend ein und baut so zügig eine Geschichte auf, der man sich kaum noch entziehen kann, sodass der Roman auch für Lesemuffel bestens geeignet ist. Die genau 300 Seiten sind zudem nicht übermäßig dicht bedruckt, weshalb ich den Roman für eine Altersklasse von etwa neun bis dreizehn Jahren empfehlen würde. Auch für jüngere Leser ist die Geschichte aber durchaus zum Vorlesen geeignet.

Der Roman überzeugt durch eine Vielzahl kreativer Einfälle. Das beginnt schon bei Namen wie „Krötenrotz“, zieht sich über die Stadt Jewel und das System, in dem alle Kinder an einen Wächter gekettet werden, und das Museum der Diebe, das so magisch ist, wie es nur sein kann, bis zum Fest der Lügen. Viele der Ideen sind, wenn nicht ziemlich skurril, dann doch zumindest anders als das, was man bisher kennt. So taucht man in einer völlig neue, fremde Welt ein.

Interessant sowohl für ältere als auch für jüngere Leser ist auch die Grundidee, die hinter der Romanreihe steckt. Verpackt in eine abenteuerliche Rahmenhandlung steht hier die Fragestellung, wie sehr man seine Kinder beschützen darf und inwiefern man ihnen Freiräume lassen sollte. Jewel, wo die Kinder angekettet werden, ist hier das Extrembeispiel. Die mutige und freiheitsliebende Goldie lehnt sich gemeinsam mit Anderen gegen dieses System auf und erfährt die Vorzüge und Gefahren dieses übermäßigen Schutzes.

Fazit: Die „Goldie Cox“-Romane liefern nicht nur eine sehr phantasievolle, spannende und bisweilen lustige Geschichte, die ihre Leser sofort in den Bann zieht. Sie behandelt auch eine sehr interessante und sowohl für Eltern als auch für Kinder wichtige Fragestellung.

geschrieben am 29.01.2012 | 481 Wörter | 2622 Zeichen

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