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Bücher

Die Elfe Siribi


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

Martina Meier

Die Elfe Siribi Zu einem schönen Einschlafritual für Kinder gehört das Vorlesen von Geschichten. Für kleine, aber auch für größere Kinder ist das ein guter Abschluss für einen aufregenden Tag. Doch das Vorlesen bringt auch eine große Nähe zwischen Eltern und Kindern und deshalb sollte so selten wie möglich darauf verzichtet werden. Oft genug bleibt dann auch noch Zeit über Eindrücke und Erlebnisse des Tages zu sprechen, Ängste aufzuspüren und ihnen zu begegnen. Denn auch Kinder werden phasenweise vor dem Einschlafen immer wieder mit Ängsten konfrontiert, die sie vom Schlafen abhalten. Oft genug sind es Wesen ihrer lebhaften Fantasie, die sie um den Schlaf bringen: das Krokodil unterm Bett, das wilde Tier im Schrank und auch der wehende Vorhang am Fenster verwandelt sich schnell in ein unermesslich großes Ungeheuer. Steffi Kammermeier hat sich in ihrem Buch „Die Elfe Siribi“ genau dieser Kinderängste angenommen. Und sie beweist im Laufe der Geschichte, dass all die Dinge tatsächlich nur Gebilde der Fantasie sind, für die es ganz einfache Erklärungen gibt. Natürlich spielt sich diese Auflösung auch im Bereich der Fantasie ab, denn sprechende Vorhänge gibt es beileibe im wirklichen Leben nicht. Doch gerade diese Tatsache verleiht dem Buch trotz seines Tiefgangs eine gewisse Leichtigkeit und wischt ziemlich schnell dunkle Wolken vom „Einschlafhimmel“ fort. Hauptfiguren der Geschichte sind die kleine Elfe Siribi, die eines Nachts bei Benjamin im Zimmer landet und ihn zuerst einmal auf ihre eigene Miniaturgröße zaubert, denn so erhält er einen ganz anderen Blick auf die Dinge, die um ihn herum geschehen. Gemeinsam stellen sich die beiden den großen Abenteuern in Benjamins Zimmer, entdecken einen kleinen verschreckten Wolf in seinem Schrank, ein trauriges Krokodil unterm Bett und einen ziemlich arroganten Vorhang an seinem Fenster. Und obwohl die Gesellen alle so unterschiedlich sind, werden sie bald zu Freunden. Die Bilder zu diesem Buch stammen von Claudia Bühler, sie sind freundlich und heiter gezeichnet und haben so gar nichts gemein mit den „bösen Wesen“, die einen in der Fantasie vom Schlafen abhalten wollen. Das Buch eignet sich also hervorragend zum Vorlesen in den Abendstunden, gerade dann, wenn das Kind vielleicht tatsächlich gerade wieder einmal von Einschlafängsten geplagt wird.

Zu einem schönen Einschlafritual für Kinder gehört das Vorlesen von Geschichten. Für kleine, aber auch für größere Kinder ist das ein guter Abschluss für einen aufregenden Tag. Doch das Vorlesen bringt auch eine große Nähe zwischen Eltern und Kindern und deshalb sollte so selten wie möglich darauf verzichtet werden.

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Oft genug bleibt dann auch noch Zeit über Eindrücke und Erlebnisse des Tages zu sprechen, Ängste aufzuspüren und ihnen zu begegnen. Denn auch Kinder werden phasenweise vor dem Einschlafen immer wieder mit Ängsten konfrontiert, die sie vom Schlafen abhalten. Oft genug sind es Wesen ihrer lebhaften Fantasie, die sie um den Schlaf bringen: das Krokodil unterm Bett, das wilde Tier im Schrank und auch der wehende Vorhang am Fenster verwandelt sich schnell in ein unermesslich großes Ungeheuer.

Steffi Kammermeier hat sich in ihrem Buch „Die Elfe Siribi“ genau dieser Kinderängste angenommen. Und sie beweist im Laufe der Geschichte, dass all die Dinge tatsächlich nur Gebilde der Fantasie sind, für die es ganz einfache Erklärungen gibt. Natürlich spielt sich diese Auflösung auch im Bereich der Fantasie ab, denn sprechende Vorhänge gibt es beileibe im wirklichen Leben nicht. Doch gerade diese Tatsache verleiht dem Buch trotz seines Tiefgangs eine gewisse Leichtigkeit und wischt ziemlich schnell dunkle Wolken vom „Einschlafhimmel“ fort.

Hauptfiguren der Geschichte sind die kleine Elfe Siribi, die eines Nachts bei Benjamin im Zimmer landet und ihn zuerst einmal auf ihre eigene Miniaturgröße zaubert, denn so erhält er einen ganz anderen Blick auf die Dinge, die um ihn herum geschehen. Gemeinsam stellen sich die beiden den großen Abenteuern in Benjamins Zimmer, entdecken einen kleinen verschreckten Wolf in seinem Schrank, ein trauriges Krokodil unterm Bett und einen ziemlich arroganten Vorhang an seinem Fenster. Und obwohl die Gesellen alle so unterschiedlich sind, werden sie bald zu Freunden.

Die Bilder zu diesem Buch stammen von Claudia Bühler, sie sind freundlich und heiter gezeichnet und haben so gar nichts gemein mit den „bösen Wesen“, die einen in der Fantasie vom Schlafen abhalten wollen. Das Buch eignet sich also hervorragend zum Vorlesen in den Abendstunden, gerade dann, wenn das Kind vielleicht tatsächlich gerade wieder einmal von Einschlafängsten geplagt wird.

geschrieben am 28.11.2006 | 352 Wörter | 1957 Zeichen

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