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Mein Sommer nebenan


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Rezension von

Letterschming

Mein Sommer nebenan "Mein Sommer nebenan" von der US-amerikanischen Autorin Huntley Fitzpatrick ist im April 2013 in gebundener Form beim cbj-Verlag erschienen. Samantha Reed ist siebzehn Jahre alt. Jeden Tag beobachtet sie die Garretts, die nebenan wohnen. Diese Familie ist so ganz anders als ihre eigene – laut, chaotisch und lebensfroh. Samantha wünscht sich nichts sehnlicher, als eine von ihnen zu sein. Da lernt sie den ebenfalls siebzehnjährigen Sohn der Garretts kennen, Jase. Sie verliebt sich Hals über kopf in den Jungen und wird im Nu in dessen Familie akzeptiert. Währenddessen hält sie ihre Beziehung vor der eigenen Mutter geheim, die alles missbilligt, was mit den Garretts zu tun hat. Samantha behält ihr Doppelleben im Griff, bis ein schrecklicher Unfall geschieht und alles zum Einsturz bringt. "Mein Sommer nebenan" hat mich von der Idee her besonders dadurch fasziniert, dass es sich hier nicht um eine eindimensionale Liebesgeschichte handelt. Viele ähnliche Bücher konzentrieren sich so stark auf das Thema "Erste Liebe" und darauf, ihre beiden Protagonisten in möglichst allen Facetten darzustellen, dass das Umfeld dabei etwas auf der Strecke bleibt. In diesem Fall aber könnte man sogar darüber streiten, welcher Aspekt die größere Rolle spielt: Samanthas Beziehung zu Jase oder ihre Eingliederung in die neue Familie. Dabei wird aber auch die Liebesbeziehung sehr einfühlsam beschrieben, nur ist eben der Konflikt Samanthas, zu welcher Familie sie hält, ebenso ein Schwerpunkt. Es wird sehr ausführlich geschildert, wie es in Samanthas eigener, kleiner Familie zugeht. Zwischendurch beobachtet sie dann die Garretts von nebenan, die sie in scheinbar allem von ihrer eigenen Familie unterscheiden. So kann man leicht nachvollziehen, wie sehr sich Samantha sehnt, zu einer Familie wie den Garretts zu gehören. Auch als sie dann Jase kennenlernt, spielt der familiäre Hintergrund weiterhin eine große Rolle. Während Samantha ihrer eigenen Familie nichts von Jase erzählt, wird sie in dessen Familie freundlich willkommen geheißen und man erlebt, wie sie dort integriert wird. Die Figuren werden dabei nicht sehr ausführlich charakterisiert, abgesehen von der Protagonistin. Stattdessen offenbaren sie ihr Wesen in der Interaktion miteinander. Es gibt so viele Figuren, die im Laufe der Handlung wichtig werden, dass die Autorin ganze Kapitel mit Charakterbeschreibungen hätte füllen können. Tatsächlich werden die Personen aber eher während des Geschehens vorgestellt. Sie definieren sich durch die vielen Dialoge und man kann sie gut als einzelne, für sich überzeugende Figuren erkennen, auch ohne dass ihr Innenleben geschildert wird. Fazit: "Mein Sommer nebenan" ist eine einfühlsame Lektüre für Mädchen zwischen zwölf und achtzehn Jahren. Es widmet sich neben der Liebesgeschichte auch in besonderem Maße dem Thema Familie, das gerade in dem Alter eine sehr wichtige Rolle spielt, in ähnlichen Büchern aber oft nur am Rande Erwähnung findet.

"Mein Sommer nebenan" von der US-amerikanischen Autorin Huntley Fitzpatrick ist im April 2013 in gebundener Form beim cbj-Verlag erschienen.

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Samantha Reed ist siebzehn Jahre alt. Jeden Tag beobachtet sie die Garretts, die nebenan wohnen. Diese Familie ist so ganz anders als ihre eigene – laut, chaotisch und lebensfroh. Samantha wünscht sich nichts sehnlicher, als eine von ihnen zu sein. Da lernt sie den ebenfalls siebzehnjährigen Sohn der Garretts kennen, Jase. Sie verliebt sich Hals über kopf in den Jungen und wird im Nu in dessen Familie akzeptiert. Währenddessen hält sie ihre Beziehung vor der eigenen Mutter geheim, die alles missbilligt, was mit den Garretts zu tun hat. Samantha behält ihr Doppelleben im Griff, bis ein schrecklicher Unfall geschieht und alles zum Einsturz bringt.

"Mein Sommer nebenan" hat mich von der Idee her besonders dadurch fasziniert, dass es sich hier nicht um eine eindimensionale Liebesgeschichte handelt. Viele ähnliche Bücher konzentrieren sich so stark auf das Thema "Erste Liebe" und darauf, ihre beiden Protagonisten in möglichst allen Facetten darzustellen, dass das Umfeld dabei etwas auf der Strecke bleibt. In diesem Fall aber könnte man sogar darüber streiten, welcher Aspekt die größere Rolle spielt: Samanthas Beziehung zu Jase oder ihre Eingliederung in die neue Familie.

Dabei wird aber auch die Liebesbeziehung sehr einfühlsam beschrieben, nur ist eben der Konflikt Samanthas, zu welcher Familie sie hält, ebenso ein Schwerpunkt. Es wird sehr ausführlich geschildert, wie es in Samanthas eigener, kleiner Familie zugeht. Zwischendurch beobachtet sie dann die Garretts von nebenan, die sie in scheinbar allem von ihrer eigenen Familie unterscheiden. So kann man leicht nachvollziehen, wie sehr sich Samantha sehnt, zu einer Familie wie den Garretts zu gehören. Auch als sie dann Jase kennenlernt, spielt der familiäre Hintergrund weiterhin eine große Rolle. Während Samantha ihrer eigenen Familie nichts von Jase erzählt, wird sie in dessen Familie freundlich willkommen geheißen und man erlebt, wie sie dort integriert wird.

Die Figuren werden dabei nicht sehr ausführlich charakterisiert, abgesehen von der Protagonistin. Stattdessen offenbaren sie ihr Wesen in der Interaktion miteinander. Es gibt so viele Figuren, die im Laufe der Handlung wichtig werden, dass die Autorin ganze Kapitel mit Charakterbeschreibungen hätte füllen können. Tatsächlich werden die Personen aber eher während des Geschehens vorgestellt. Sie definieren sich durch die vielen Dialoge und man kann sie gut als einzelne, für sich überzeugende Figuren erkennen, auch ohne dass ihr Innenleben geschildert wird.

Fazit: "Mein Sommer nebenan" ist eine einfühlsame Lektüre für Mädchen zwischen zwölf und achtzehn Jahren. Es widmet sich neben der Liebesgeschichte auch in besonderem Maße dem Thema Familie, das gerade in dem Alter eine sehr wichtige Rolle spielt, in ähnlichen Büchern aber oft nur am Rande Erwähnung findet.

geschrieben am 20.07.2013 | 440 Wörter | 2552 Zeichen

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