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Ewiglich, Bd. 1: Ewiglich die Sehnsucht


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  • 4615 Aufrufe

Informationen zum Buch
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Rezension von

Letterschming

Ewiglich die Sehnsucht „Ewiglich die Sehnsucht“ von der US-amerikanischen Autorin Brodi Ashton erschien im Januar 2012 in gebundener Form beim Oetinger-Verlag. Außerdem gibt es ein Hörbuch und ein E-Book beim selben Verlag. Es handelt sich um den ersten Teil der „Ewiglich“-Trilogie. In der Unterwelt, dem „Ewigseits“, herrschen die Unsterblichen, die von der Verzweiflung und Trauer der Menschen leben. Cole ist einer von ihnen und er hat Nikki vor hundert Jahren mit sich ins Ewigseits genommen. Eigentlich hätte Nikki längst tot sein müssen, doch die große Liebe zu ihrem Freund Jack lässt sie die Zeit überstehen. Cole möchte mit ihr zusammen über das Ewigseits herrschen, doch Nikki hat andere Pläne. Sie geht einen Handel ein: Für sechs Monate darf sie wieder auf die Erde, zurück zu Jack, bevor sie erneut und dieses Mal für immer ins Ewigseits zurückkehren muss. Auf der Erde sind in der Zwischenzeit nur sechs Monate vergangen. Alle dachten, sie hätte etwas mit Drogen zu tun gehabt und sei deshalb verschwunden. Gemeinsam setzen Jack und Nikki alles daran, sie vor der Rückkehr in die Unterwelt zu bewahren. „Ewiglich die Sehnsucht“ ist aus Nikkis Sicht in der „Ich“-Perspektive geschrieben. Dabei wird abwechselnd das aktuelle Geschehen und die Vergangenheit geschildert. Die Geschichte setzt genau zu dem Zeitpunkt an, als Nikki aus dem Ewigseits zurückkehrt. Sie trifft ihre Familie und Jack wieder und der Leser weiß zunächst nicht wirklich, was geschehen ist. Erst mit der Zeit werden Nikkis Erlebnisse in der Unterwelt in das Geschehen eingestreut. Dieses hin und her zwischen den Zeiten ist zwar am Anfang ein wenig verwirrend, aber man hat sich schnell eingelesen und dann hat einen die Geschichte schon richtig in ihren Bann gezogen. Obwohl im Nachhinein betrachtet gar nicht so viel passiert, fliegen die Seiten im Nu dahin. Viel zu schnell hat man die letzte Seite erreicht, die leider mit einem ziemlich gemeinen Cliffhanger endet. Auch die Sprache der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie lässt deutliche Bilder vor dem inneren Auge entstehen, die es noch einfacher machen, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Nikkis Charakter fand ich in diesem ersten Buch leider noch nicht so wirklich sympathisch. Obwohl sie die Protagonistin ist, erfährt man viel zu wenig über sie, um sich ein richtiges Bild von ihrer Person, ihrer Vergangenheit und ihren Beweggründen machen zu können. Somit ist es schwer, ihre Gefühle und Handlungen wirklich nachzuvollziehen. Außerdem ging mir ihr ständiges Selbstmitleid nach einiger Zeit auf die Nerven. Auch wenn es sich um den Auftakt zu einer Trilogie handelt, hätte ich mir schon in diesem ersten Band mehr Action gewünscht. Zwar sollte eine wirklich romantische Liebesgeschichte auch viel Gefühl mit sich bringen, aber so richtig in Schwung kommt die Geschichte erst zum Ende hin. Hoffentlich ändert sich das im zweiten Band. Fazit: Ein interessanter Serienauftakt, der leider noch ein bisschen langsam in Fahrt kommt. Emotional ist er dafür allemal, sodass der Leser richtig schön ins Schwärmen geraten kann. Das offene Ende lässt auf jeden Fall darauf schließen, dass es in der Fortsetzung aufregend weitergeht.

„Ewiglich die Sehnsucht“ von der US-amerikanischen Autorin Brodi Ashton erschien im Januar 2012 in gebundener Form beim Oetinger-Verlag. Außerdem gibt es ein Hörbuch und ein E-Book beim selben Verlag. Es handelt sich um den ersten Teil der „Ewiglich“-Trilogie.

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

In der Unterwelt, dem „Ewigseits“, herrschen die Unsterblichen, die von der Verzweiflung und Trauer der Menschen leben. Cole ist einer von ihnen und er hat Nikki vor hundert Jahren mit sich ins Ewigseits genommen. Eigentlich hätte Nikki längst tot sein müssen, doch die große Liebe zu ihrem Freund Jack lässt sie die Zeit überstehen. Cole möchte mit ihr zusammen über das Ewigseits herrschen, doch Nikki hat andere Pläne. Sie geht einen Handel ein: Für sechs Monate darf sie wieder auf die Erde, zurück zu Jack, bevor sie erneut und dieses Mal für immer ins Ewigseits zurückkehren muss.

Auf der Erde sind in der Zwischenzeit nur sechs Monate vergangen. Alle dachten, sie hätte etwas mit Drogen zu tun gehabt und sei deshalb verschwunden. Gemeinsam setzen Jack und Nikki alles daran, sie vor der Rückkehr in die Unterwelt zu bewahren.

„Ewiglich die Sehnsucht“ ist aus Nikkis Sicht in der „Ich“-Perspektive geschrieben. Dabei wird abwechselnd das aktuelle Geschehen und die Vergangenheit geschildert. Die Geschichte setzt genau zu dem Zeitpunkt an, als Nikki aus dem Ewigseits zurückkehrt. Sie trifft ihre Familie und Jack wieder und der Leser weiß zunächst nicht wirklich, was geschehen ist. Erst mit der Zeit werden Nikkis Erlebnisse in der Unterwelt in das Geschehen eingestreut.

Dieses hin und her zwischen den Zeiten ist zwar am Anfang ein wenig verwirrend, aber man hat sich schnell eingelesen und dann hat einen die Geschichte schon richtig in ihren Bann gezogen. Obwohl im Nachhinein betrachtet gar nicht so viel passiert, fliegen die Seiten im Nu dahin. Viel zu schnell hat man die letzte Seite erreicht, die leider mit einem ziemlich gemeinen Cliffhanger endet.

Auch die Sprache der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie lässt deutliche Bilder vor dem inneren Auge entstehen, die es noch einfacher machen, sich in die Geschichte hineinzuversetzen.

Nikkis Charakter fand ich in diesem ersten Buch leider noch nicht so wirklich sympathisch. Obwohl sie die Protagonistin ist, erfährt man viel zu wenig über sie, um sich ein richtiges Bild von ihrer Person, ihrer Vergangenheit und ihren Beweggründen machen zu können. Somit ist es schwer, ihre Gefühle und Handlungen wirklich nachzuvollziehen. Außerdem ging mir ihr ständiges Selbstmitleid nach einiger Zeit auf die Nerven. Auch wenn es sich um den Auftakt zu einer Trilogie handelt, hätte ich mir schon in diesem ersten Band mehr Action gewünscht. Zwar sollte eine wirklich romantische Liebesgeschichte auch viel Gefühl mit sich bringen, aber so richtig in Schwung kommt die Geschichte erst zum Ende hin. Hoffentlich ändert sich das im zweiten Band.

Fazit: Ein interessanter Serienauftakt, der leider noch ein bisschen langsam in Fahrt kommt. Emotional ist er dafür allemal, sodass der Leser richtig schön ins Schwärmen geraten kann. Das offene Ende lässt auf jeden Fall darauf schließen, dass es in der Fortsetzung aufregend weitergeht.

geschrieben am 27.04.2012 | 495 Wörter | 2661 Zeichen

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