
| ISBN | 3570153827 | |
| Buchreihe | Laura Leander | |
| Autor | Peter Freund | |
| Verlag | cbj | |
| Sprache | deutsch | |
| Seiten | 516 | |
| Erscheinungsjahr | 2011 | |
| Extras | - |

„Laura und der Kuss des schwarzen Dämons“ von Peter Freund erschien im Dezember 2011 in gebundener Form beim cbj-Verlag und umfasst 516 Seiten. Es handelt sich bereits um den siebten Band der „Laura Leander“-Reihe, die 2002 mit „Laura und das Geheimnis von Aventerra“ begann. Danach wurden noch „Laura und das Siegel der Sieben Monde“, „Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx“, „Laura und der Fluch der Drachenkönige“, „Laura und der Ring der Feuerschlange“ und „Laura und das Labyrinth des Lichts“ veröffentlicht, alle im Ehrenwirth-Verlag. „Laura und der Kuss des schwarzen Dämons“ ist der erste Roman, der bei cbj erschienen ist.

Laura Leander ist eine Wächterin. Das bedeutet, es ist ihre Aufgabe, unsere Welt und die Welt Aventerra vor den Angriffen durch Dämonen zu schützen.
In „Laura und der Kuss des schwarzen Dämons“ ist Laura bereits siebzehn Jahre alt. Vier Jahre sind seit ihrem letzten Abenteuer vergangen und Laura hat ihre besonderen Fähigkeiten wie das Gedankenlesen sehr stark verbessert. Eigentlich ist Laura vollauf damit beschäftigt, ein großes Treffen zwischen den Schülern der verschiedenen Wächter-Internate vorzubereiten. Doch dann erweckt eine Gruppe von Jugendlichen einen mächtigen Dämon, der die Gestalt jeder beliebigen Person annehmen kann. Und dieser Dämon setzt alles daran, Laura und die anderen Wächter zu töten.
„Laura und der Kuss des schwarzen Dämons“ ist der erste Roman, den ich aus Peter Freunds Reihe gelesen habe. Das ist zwar am Anfang ein wenig verwirrend, aber es gelingt dem Autor erstaunlich gut, die Vorgeschichte so in das Geschehen einzuflechten, dass man ganz nebenbei die Lücken füllen kann.
Insgesamt ist der Roman äußerst düster. Viele Szenen spielen nachts. Ein Friedhof als Kulisse ist keine Seltenheit. Daher würde ich das Buch auch eher ab dreizehn oder vierzehn Jahren empfehlen und nicht ab zwölf, wie es der Verlag einordnet. Auch von der Geschichte her passt der Roman durchaus zu einem höheren Lesealter. Die Protagonistin Laura ist ja selbst auch schon siebzehn und denkt und handelt dementsprechend. Für Zwölfjährige dürfte das teilweise zu weit weg und dadurch unverständlich sein.
Die Figuren sind überzeugend, besonders Laura selbst. Man erfährt die gesamte Geschichte ja aus Lauras Sicht, auch wenn der Roman nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist. So lernt man sie schnell sehr gut kennen und kann ihre Taten und Worte nachvollziehen. Aber auch die anderen Figuren werden einem sehr zügig sympathisch und erscheinen realistisch in der Art, wie sie sprechen und sich verhalten.
Fazit: „Laura und der Kuss des schwarzen Dämons“ ist ein mitunter düsterer und gruseliger, aber auch sehr spannender Roman für Leser von ungefähr vierzehn bis siebzehn Jahren. Die Figuren und der Schreibstil wissen zu überzeugen und am Ende des Buches möchte man am liebsten sofort erfahren, wie es mit Laura und ihren Freunden weitergeht. Hoffentlich lässt sich der Autor nicht zu lange Zeit mit einer Fortsetzung.
geschrieben am 19.03.2012 | 461 Wörter | 2602 Zeichen
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