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Mirrorscape, Bd. 1: Gefangen im Reich der Bilder


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  • 1981 Aufrufe

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Rezension von

Letterschming

Gefangen im Reich der Bilder „Mirrorscape – Gefangen im Reich der Bilder“ ist der erste Band einer Trilogie des britischen Autors Mike Wilks, die im Oetinger Verlag erscheint. Der Roman ist mittlerweile auch als Taschenbuch im rororo Verlag zu haben. Auch der zweite Band „Mirrorscape – Gefahr aus der Spiegelwelt“ ist bereits in deutscher Sprache erhältlich, während es den dritten und letzten Teil bisher nur auf Englisch zu kaufen gibt. Mel wohnt mit seinen Eltern in einem kleinen Dorf auf dem Land. Wie sein Vater soll er später am Webstuhl arbeiten, doch Mel hat andere Pläne. Er ist ein begeisterter und talentierter Maler und wünscht sich nichts sehnlicher, als sein Hobby zum Beruf zu machen. Da taucht eines Tages der geheimnisvolle Dirk Tot auf und eröffnet Mel, dass dieser ein Stipendium für die Malschule des großen Ambrosius Blenk erhält. Auch wenn seine Eltern von der Idee nicht begeistert sind, erlauben sie Mel schließlich, Dirk Tot in die große Hauptstadt Vlam zu folgen, um dort auf Blenks Malschule zu gehen. Doch der Traum verwandelt sich schnell in einen Albtraum, als der grausame Großvogt der Fünften Gilde auftaucht und Mel und das Dorf bedroht. Im letzten Moment schreitet Dirk Tot ein. Mel erfährt, dass die Gilden schon lange das Land terrorisieren, indem sie Pläsiere über alles verhängen, was man kaufen, verkaufen oder einfach tun kann, und die für viel Geld erworben werden müssen. In Vlam angekommen, gewöhnt sich Mel schnell in der Künstlerwerkstatt von Ambrosius Blenk ein. Zwar macht ihm der ältere Schüler Groot das Leben schwer, aber Mel findet auch neue Freunde: den Schüler Ludo und die Küchenhilfe Wren. Gemeinsam erkunden sie das große Haus, in dem sich die Malschule befindet, und stoßen eines Tages auf das größte Geheimnis Ambrosius Blenks. Denn vor ihren Augen zeichnet der Maler ein seltsames Symbol vor einem seiner Gemälde in die Luft und verschwindet einfach in dem Bild. Erst können die drei ihren Augen nicht trauen, doch dann versuchen sie nachzumachen, was Blenk getan hat und entdecken die phantastische Welt Mirrorscape, die Welt in den Bildern, womit das eigentlich Abenteuer erst beginnt. Eines muss man dem Autor lassen. Er hat seine Welt wirklich sehr fantasievoll gestaltet. Die Namen der Figuren sind zwar teilweise etwas merkwürdig, aber die Charaktere selbst sind sehr kreativ, teilweise regelrecht obskur. Einige kann man sich wirklich als Elemente eines surrealen Gemäldes vorstellen. Das wird natürlich noch extremer, wenn sich die drei Freunde erst einmal in Mirrorscape bewegen. Auch die freundlichen bis monströsen Wesen, die den Freunden bei ihren Abenteuern begegnen und die übernatürlichen Landschaften in den Bildern sind sehr einfallsreich. Dafür fehlt der Geschichte meiner Meinung nach leider ein wenig der rote Faden. Man hat das Gefühl, der Autor hat sich erst im Laufe des Schreibprozesses überlegt, worauf er eigentlich hinaus will. Das ist ja an sich nicht schlimm, sollte aber in dem Buch später nicht mehr zu merken sein. Auch die Protagonisten sind nicht sehr detailreich gestaltet. Es fällt dem Leser schwer, sich in die Figuren hineinzuversetzen. Scheinbar hat der Autor mehr Arbeit und Fantasie in seine Welt und seine Nebencharaktere investiert als in die Hauptfiguren. Fazit: Ich würde das Buch lediglich für eine sehr eingegrenzte Altersklasse empfehlen. Leser im Alter von zehn bis dreizehn Jahren haben sicherlich ihren Spaß an dieser Geschichte, denn phantasievoll und einfallsreich ist sie allemal. Wer noch nicht viel gelesen hat, für den ist die Handlung auch sicherlich noch sehr spannend und außerdem können sich jüngere Leser vermutlich besser in die Charaktere einfühlen, da diese selbst noch sehr jung zu sein scheinen, auch wenn nie ein konkretes Alter genannt wird. Für alle jungen Fantasy-Fans, die vor dickeren Büchern nicht zurückschrecken, also ein empfehlenswerter Roman.

„Mirrorscape – Gefangen im Reich der Bilder“ ist der erste Band einer Trilogie des britischen Autors Mike Wilks, die im Oetinger Verlag erscheint. Der Roman ist mittlerweile auch als Taschenbuch im rororo Verlag zu haben. Auch der zweite Band „Mirrorscape – Gefahr aus der Spiegelwelt“ ist bereits in deutscher Sprache erhältlich, während es den dritten und letzten Teil bisher nur auf Englisch zu kaufen gibt.

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#
rezensiert seit
Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Mel wohnt mit seinen Eltern in einem kleinen Dorf auf dem Land. Wie sein Vater soll er später am Webstuhl arbeiten, doch Mel hat andere Pläne. Er ist ein begeisterter und talentierter Maler und wünscht sich nichts sehnlicher, als sein Hobby zum Beruf zu machen. Da taucht eines Tages der geheimnisvolle Dirk Tot auf und eröffnet Mel, dass dieser ein Stipendium für die Malschule des großen Ambrosius Blenk erhält. Auch wenn seine Eltern von der Idee nicht begeistert sind, erlauben sie Mel schließlich, Dirk Tot in die große Hauptstadt Vlam zu folgen, um dort auf Blenks Malschule zu gehen.

Doch der Traum verwandelt sich schnell in einen Albtraum, als der grausame Großvogt der Fünften Gilde auftaucht und Mel und das Dorf bedroht. Im letzten Moment schreitet Dirk Tot ein. Mel erfährt, dass die Gilden schon lange das Land terrorisieren, indem sie Pläsiere über alles verhängen, was man kaufen, verkaufen oder einfach tun kann, und die für viel Geld erworben werden müssen.

In Vlam angekommen, gewöhnt sich Mel schnell in der Künstlerwerkstatt von Ambrosius Blenk ein. Zwar macht ihm der ältere Schüler Groot das Leben schwer, aber Mel findet auch neue Freunde: den Schüler Ludo und die Küchenhilfe Wren. Gemeinsam erkunden sie das große Haus, in dem sich die Malschule befindet, und stoßen eines Tages auf das größte Geheimnis Ambrosius Blenks. Denn vor ihren Augen zeichnet der Maler ein seltsames Symbol vor einem seiner Gemälde in die Luft und verschwindet einfach in dem Bild. Erst können die drei ihren Augen nicht trauen, doch dann versuchen sie nachzumachen, was Blenk getan hat und entdecken die phantastische Welt Mirrorscape, die Welt in den Bildern, womit das eigentlich Abenteuer erst beginnt.

Eines muss man dem Autor lassen. Er hat seine Welt wirklich sehr fantasievoll gestaltet. Die Namen der Figuren sind zwar teilweise etwas merkwürdig, aber die Charaktere selbst sind sehr kreativ, teilweise regelrecht obskur. Einige kann man sich wirklich als Elemente eines surrealen Gemäldes vorstellen. Das wird natürlich noch extremer, wenn sich die drei Freunde erst einmal in Mirrorscape bewegen. Auch die freundlichen bis monströsen Wesen, die den Freunden bei ihren Abenteuern begegnen und die übernatürlichen Landschaften in den Bildern sind sehr einfallsreich.

Dafür fehlt der Geschichte meiner Meinung nach leider ein wenig der rote Faden. Man hat das Gefühl, der Autor hat sich erst im Laufe des Schreibprozesses überlegt, worauf er eigentlich hinaus will. Das ist ja an sich nicht schlimm, sollte aber in dem Buch später nicht mehr zu merken sein. Auch die Protagonisten sind nicht sehr detailreich gestaltet. Es fällt dem Leser schwer, sich in die Figuren hineinzuversetzen. Scheinbar hat der Autor mehr Arbeit und Fantasie in seine Welt und seine Nebencharaktere investiert als in die Hauptfiguren.

Fazit: Ich würde das Buch lediglich für eine sehr eingegrenzte Altersklasse empfehlen. Leser im Alter von zehn bis dreizehn Jahren haben sicherlich ihren Spaß an dieser Geschichte, denn phantasievoll und einfallsreich ist sie allemal. Wer noch nicht viel gelesen hat, für den ist die Handlung auch sicherlich noch sehr spannend und außerdem können sich jüngere Leser vermutlich besser in die Charaktere einfühlen, da diese selbst noch sehr jung zu sein scheinen, auch wenn nie ein konkretes Alter genannt wird. Für alle jungen Fantasy-Fans, die vor dickeren Büchern nicht zurückschrecken, also ein empfehlenswerter Roman.

geschrieben am 29.07.2010 | 604 Wörter | 3315 Zeichen

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