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Art 2012


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Rezension von

Ragan Tanger

Art 2012 Die hohe Kunst der Jahreszählung Ein exklusiver Kalender mit optionalem Passepartout ist eine edle Besonderheit unter den ungezählten Neuerscheinungen für das Kalenderjahr 2012. Der Harenbergverlag präsentiert mit Art 2012 einen Jahresplaner der gehobenen Klasse, bei dem 53 Meisterwerke der Malerei auf einzelnen, hochwertigen Karten jede Woche neu eingesetzt werden können. Die Kunstdrucke wiederum werden durch ein wöchentliches Kalendarium ergänzt, das je nach Geschmack von einem beiliegenden Passepartout verdeckt werden kann. Passepartout kommt selbstredend aus dem Französischen und besteht wörtlich aus passer „hindurchgehen“ und partout „überall“. Warum das so treffend ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, was der Künstler mit dem Passepartout bezweckt. Diese Papier- oder Kartonumrahmung für Grafiken, Fotos und Gemälde nämlich wird einerseits verwendet, um die Betrachtung auf das Kunstwerk zu richten, indem vom Bilderrahmen abgelenkt wird, andererseits gelingt es dadurch auch, ein Kunstwerk in einen Rahmen einzupassen, dessen Abmessungen die des Kunstwerks übertrifft. So passt also jedes Bild ins Passepartout und von überall her können die Blicke gezielt auf das Werk gerichtet werden. Eine nicht unzutreffende Beschreibung für das, was dem Betrachter bei diesem tollen Kalender widerfährt. Denn nicht nur hochwertig ist das Material aus dem Kartonrahmen, Kunstdruck und eben auch Passepartout hergestellt sind, ebenso bedeutend sind die Meisterwerke der Kunst. Klassiker aus nahezu jeder Periode der Malerei geben sich die Klinke in die Hand: Delacroix gefolgt von Da Vinci gefolgt von Manet und so weiter. Neben dem optischem Leckerbissen finden sich auf der Rückseite - nachdem man das edle Bild erst einmal eine Woche sinnlich goutieren durfte - Informationen zu Künstler und Werk: Lebensdaten, Ausstellungsort, und meist auch noch ein Zitat des Künstlers selbst oder eines Biographen runden das sehr harmonische Gesamteindruck ab. Und dass das Kalendarium durch das Passepartout abdeckbar ist, ist eine feine Besonderheit, die nicht jedem Kalender zu Eigen ist. Unter uns: Welcher Kalenderhersteller kommt schon auf die Idee, die Zählleiste, also den Ursprung und Urgrund des Kalenders, einfach abzudecken? Nun, man kann auf die Idee kommen (und sie wird von dieser Stelle aus unterstützt), dass in unserer multimedial vernetzten Welt die wenigsten nur einen einzigen Kalender haben respektive nicht wissen, in welchem Monat man sich denn gerade befindet. So wird aus den eigentlichen Wochenzählungen ein sinnliches Erlebnis der Extraklasse, das optional durch nichts gestört wird. Super Idee. Abschließend noch die Rahmenbedingungen (26,0 x 26,0 cm, und 1.6 kg schwer) und eine uneingeschränkte, hochwertige und exquisite Kaufempfehlung!

Die hohe Kunst der Jahreszählung

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Ein exklusiver Kalender mit optionalem Passepartout ist eine edle Besonderheit unter den ungezählten Neuerscheinungen für das Kalenderjahr 2012. Der Harenbergverlag präsentiert mit Art 2012 einen Jahresplaner der gehobenen Klasse, bei dem 53 Meisterwerke der Malerei auf einzelnen, hochwertigen Karten jede Woche neu eingesetzt werden können. Die Kunstdrucke wiederum werden durch ein wöchentliches Kalendarium ergänzt, das je nach Geschmack von einem beiliegenden Passepartout verdeckt werden kann.

Passepartout kommt selbstredend aus dem Französischen und besteht wörtlich aus passer „hindurchgehen“ und partout „überall“. Warum das so treffend ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, was der Künstler mit dem Passepartout bezweckt. Diese Papier- oder Kartonumrahmung für Grafiken, Fotos und Gemälde nämlich wird einerseits verwendet, um die Betrachtung auf das Kunstwerk zu richten, indem vom Bilderrahmen abgelenkt wird, andererseits gelingt es dadurch auch, ein Kunstwerk in einen Rahmen einzupassen, dessen Abmessungen die des Kunstwerks übertrifft. So passt also jedes Bild ins Passepartout und von überall her können die Blicke gezielt auf das Werk gerichtet werden.

Eine nicht unzutreffende Beschreibung für das, was dem Betrachter bei diesem tollen Kalender widerfährt. Denn nicht nur hochwertig ist das Material aus dem Kartonrahmen, Kunstdruck und eben auch Passepartout hergestellt sind, ebenso bedeutend sind die Meisterwerke der Kunst. Klassiker aus nahezu jeder Periode der Malerei geben sich die Klinke in die Hand: Delacroix gefolgt von Da Vinci gefolgt von Manet und so weiter.

Neben dem optischem Leckerbissen finden sich auf der Rückseite - nachdem man das edle Bild erst einmal eine Woche sinnlich goutieren durfte - Informationen zu Künstler und Werk: Lebensdaten, Ausstellungsort, und meist auch noch ein Zitat des Künstlers selbst oder eines Biographen runden das sehr harmonische Gesamteindruck ab.

Und dass das Kalendarium durch das Passepartout abdeckbar ist, ist eine feine Besonderheit, die nicht jedem Kalender zu Eigen ist. Unter uns: Welcher Kalenderhersteller kommt schon auf die Idee, die Zählleiste, also den Ursprung und Urgrund des Kalenders, einfach abzudecken? Nun, man kann auf die Idee kommen (und sie wird von dieser Stelle aus unterstützt), dass in unserer multimedial vernetzten Welt die wenigsten nur einen einzigen Kalender haben respektive nicht wissen, in welchem Monat man sich denn gerade befindet. So wird aus den eigentlichen Wochenzählungen ein sinnliches Erlebnis der Extraklasse, das optional durch nichts gestört wird. Super Idee.

Abschließend noch die Rahmenbedingungen (26,0 x 26,0 cm, und 1.6 kg schwer) und eine uneingeschränkte, hochwertige und exquisite Kaufempfehlung!

geschrieben am 27.10.2011 | 394 Wörter | 2418 Zeichen

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