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Das Gesicht des 20. Jahrhunderts


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Kilian Kneisel

Das Gesicht des 20. Jahrhunderts Schwarz hatte schon 1998 ein Buch mit dem Titel „Das Gesicht des Jahrhunderts“ herausgebracht. In den letzten knapp 15 Jahren ist viel passiert. 9/11, Irakkrieg, Wirtschaftskrisen… Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Schwarz findet aber selbst, dass diese Änderungen nicht entscheidend sind, weshalb er nur ein Kapitel „Aprèslude: Im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert“ hinzugefügt hat. Die anderen Kapitel hat er kaum Änderungen unterzogen. Dies begründet er mit einem Vergleich aus der Malerei: einmal entstandene Portraits würden nur schwerlich überpinselt werden. Das diese Neuerung also nur aus knapp 40 Seiten besteht, soll nicht über die Informationsfülle hinwegtäuschen, die den Leser auf den 830 Textseiten erwartet, hinwegtäuschen. Das Buch ist in neun große Kapitel untergliedert. Dabei geht Schwarz chronologisch vor. Nach den Monarchen (so z.B. Franz Joseph I., Nikolaus I., Wilhelm II. unter dem Titel „Ruinierer ihrer Imperien“) kommen wichtige Generäle wie Hindenburg, Atatürk und Franco, aber auch de Gaulle zur Sprache, bevor die „Monster“ (Lenin, Stalin, Mussolini, Hitler, und Mao) behandelt werden. Diese knapp 300 Seiten bieten viele Informationen. Unschwer lässt sich an dem für die breite interessierte Leserschaft geschriebenen Buch nachvollziehen, dass der Autor einer der angesehensten deutschen Historiker ist. Der Cut erfolgt und Schwarz geht von den Diktaturen hin zu den Demokratien vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Dann schließen sich – manch einer wird nach der sehr starken Europa- und Amerikafixierung „endlich“ sagen – die „Größen der Dritten Welt“ an, bevor es international mit den „Kritischen Dekaden“ weitergeht und die „Reformer“ das letzte Kapitel bilden. Nach einer Schlussbetrachtung kommt das oben erwähnte „Aprèslude“. Anmerkungen sowie Namens- und Abbildungsverzeichnis schließen das recht voluminöse Werk ab. Schwarz hat also sein Buch um ein kleines Kapitel erweitert und es neu herausgebracht. Wer sich schnell und knapp über wichtige Gesichter des 20. Jahrhunderts informieren will (über die Auswahl lässt sich sicherlich im Einzelnen streiten), sollte auf jeden Fall dieses Buch konsultieren.

Schwarz hatte schon 1998 ein Buch mit dem Titel „Das Gesicht des Jahrhunderts“ herausgebracht. In den letzten knapp 15 Jahren ist viel passiert. 9/11, Irakkrieg, Wirtschaftskrisen… Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Schwarz findet aber selbst, dass diese Änderungen nicht entscheidend sind, weshalb er nur ein Kapitel „Aprèslude: Im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert“ hinzugefügt hat. Die anderen Kapitel hat er kaum Änderungen unterzogen. Dies begründet er mit einem Vergleich aus der Malerei: einmal entstandene Portraits würden nur schwerlich überpinselt werden. Das diese Neuerung also nur aus knapp 40 Seiten besteht, soll nicht über die Informationsfülle hinwegtäuschen, die den Leser auf den 830 Textseiten erwartet, hinwegtäuschen.

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Das Buch ist in neun große Kapitel untergliedert. Dabei geht Schwarz chronologisch vor. Nach den Monarchen (so z.B. Franz Joseph I., Nikolaus I., Wilhelm II. unter dem Titel „Ruinierer ihrer Imperien“) kommen wichtige Generäle wie Hindenburg, Atatürk und Franco, aber auch de Gaulle zur Sprache, bevor die „Monster“ (Lenin, Stalin, Mussolini, Hitler, und Mao) behandelt werden. Diese knapp 300 Seiten bieten viele Informationen. Unschwer lässt sich an dem für die breite interessierte Leserschaft geschriebenen Buch nachvollziehen, dass der Autor einer der angesehensten deutschen Historiker ist.

Der Cut erfolgt und Schwarz geht von den Diktaturen hin zu den Demokratien vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Dann schließen sich – manch einer wird nach der sehr starken Europa- und Amerikafixierung „endlich“ sagen – die „Größen der Dritten Welt“ an, bevor es international mit den „Kritischen Dekaden“ weitergeht und die „Reformer“ das letzte Kapitel bilden. Nach einer Schlussbetrachtung kommt das oben erwähnte „Aprèslude“. Anmerkungen sowie Namens- und Abbildungsverzeichnis schließen das recht voluminöse Werk ab.

Schwarz hat also sein Buch um ein kleines Kapitel erweitert und es neu herausgebracht. Wer sich schnell und knapp über wichtige Gesichter des 20. Jahrhunderts informieren will (über die Auswahl lässt sich sicherlich im Einzelnen streiten), sollte auf jeden Fall dieses Buch konsultieren.

geschrieben am 15.08.2011 | 311 Wörter | 1847 Zeichen

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