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Wo rohe Kräfte sinnvoll walten


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Rezension von

Katharina Hillenbrand

Wo rohe Kräfte sinnvoll walten Ringen, Rangeln und Raufen - benötigen manche Kinder zur direkten körperlichen und geistig-seelischen Auseinandersetzung. Einige Erwachsene sanktionieren Kinder genau dafür, andere wiederum sehen genau mittels dieser Aktionen die Möglichkeit, „Menschen in Bewegung zu bringen, Menschen zueinander zu bringen und Menschen zu sich selbst zu bringen“. Wolfgang Beudels und Wolfgang Anders gehören zu den Anderen. Sie haben ein Handbuch zum Ringen, Rangeln und Raufen in Pädagogik und Therapie entworfen. das dem Prinzip:„Es ist alles erlaubt, was nicht weh tut“ zu Grunde liegt. „Ringen, Rangeln und Raufen“ ist keine Sportart, sondern entspricht archaischen Bewegungswünschen und –bedürfnissen, die die Grundlage für später entstandenen Kampfsportarten bilden. Nach einer Einleitung in das Thema „Ringen, Rangeln und Raufen“ folgt eine kurze Einführung ausgewählter Kampfsportarten wie Ringen, Judo und Boxen. Diese Einführung wird durch eine tabellarische Übersicht zusammengefasst. Danach werden Pädagogische und therapeutische Aspekte des Ringens, Rangelns und Raufens erläutert. Hier werden Zielsetzungen, Auswahl der Inhalte, Methodische Überlegungen, eine Übersicht über motorische Aktivitäten im Zweikampf und Sicherheitsaspekte wie beispielsweise mediale und hygienische Voraussetzungen, oder auch zur Kleidung dargestellt. Im nächsten und auch größten Kapitel geht es um die Praxis: Spielen-Kämpfen-Üben. Zu Beginn des Kapitels werden erst Hinweise zum Umgang mit der Spielesammlung und eine Erläuterung zu auftretenden Fachbegriffen gegeben. Bei der Erläuterung der Fachbegriffe werden Körperpositionen (u. a. Kniestand, Grätschstand), Fortbewegungsarten am Boden (Robben, Vierfüßlerstand, Organisationsformen (Innenstirn- Außenstirn- und Flankenkreis) sowie Griffe und Haltemöglichkeiten beispielhaft mit Fotos erklärt. Die folgende Spielesammlung ist aufgeteilt in die Bereiche: Bewegungsfreude entwickeln- Körperkontakt aufnehmen und akzeptieren- Vertrauen entwickeln und stabilisieren- Ringen, Rangeln und Raufen anbahnen und verfeinern- Ringen, Rangeln und Raufen genießen und ausleben. Jedes Spiel bzw. jeder Praxisvorschlag ist nach dem gleichen Schema dargestellt. Neben einem Farbbild, das so kurz wie möglich einen Einblick in Inhalt und Grundsituation geben soll, gibt es folgende Rubriken: Übersicht zur Voraussetzungen und organisatorischen Hinweisen- Beschreibung des Spiels bzw. Praxisvorschlags- Methodische Hinweise- Variationen und Erweiterungen- Sicherheitshinweise- Querverweise. Alle Rubriken haben ein unterstützendes Symbol. Im Anschluss an ein sehr komplexes Repertoire an Praxisvorschlägen folgt eine tabellarische Übersicht aller alphabetisch geordneten Spiele. Neben der Spielbezeichnung wird auch aufgelistet, in welchen Räumlichkeiten (Turnhalle, Schwimmbad, Zuhause, Pausengelände) man das jeweilige Spiel durchführen kann. Fazit: Das Handbuch gibt einen sehr guten Überblick über das pädagogische Konzept zum Ringen, Rangeln und Raufen. Die Beschreibung der einzelnen Spiele wird durch zahlreiche Farbbilder und die schematische Anordnung verdeutlicht. Das Buch regt zum Ringen und Raufen an-, aber nur solange es nicht weh tut!

Ringen, Rangeln und Raufen - benötigen manche Kinder zur direkten körperlichen und geistig-seelischen Auseinandersetzung. Einige Erwachsene sanktionieren Kinder genau dafür, andere wiederum sehen genau mittels dieser Aktionen die Möglichkeit, „Menschen in Bewegung zu bringen, Menschen zueinander zu bringen und Menschen zu sich selbst zu bringen“.

Wolfgang Beudels und Wolfgang Anders gehören zu den Anderen. Sie haben ein Handbuch zum Ringen, Rangeln und Raufen in Pädagogik und Therapie entworfen. das dem Prinzip:„Es ist alles erlaubt, was nicht weh tut“ zu Grunde liegt.

„Ringen, Rangeln und Raufen“ ist keine Sportart, sondern entspricht archaischen Bewegungswünschen und –bedürfnissen, die die Grundlage für später entstandenen Kampfsportarten bilden.

Nach einer Einleitung in das Thema „Ringen, Rangeln und Raufen“ folgt eine kurze Einführung ausgewählter Kampfsportarten wie Ringen, Judo und Boxen. Diese Einführung wird durch eine tabellarische Übersicht zusammengefasst. Danach werden Pädagogische und therapeutische Aspekte des Ringens, Rangelns und Raufens erläutert. Hier werden Zielsetzungen, Auswahl der Inhalte, Methodische Überlegungen, eine Übersicht über motorische Aktivitäten im Zweikampf und Sicherheitsaspekte wie beispielsweise mediale und hygienische Voraussetzungen, oder auch zur Kleidung dargestellt.

Im nächsten und auch größten Kapitel geht es um die Praxis: Spielen-Kämpfen-Üben. Zu Beginn des Kapitels werden erst Hinweise zum Umgang mit der Spielesammlung und eine Erläuterung zu auftretenden Fachbegriffen gegeben.

Bei der Erläuterung der Fachbegriffe werden Körperpositionen (u. a. Kniestand, Grätschstand), Fortbewegungsarten am Boden (Robben, Vierfüßlerstand, Organisationsformen (Innenstirn- Außenstirn- und Flankenkreis) sowie Griffe und Haltemöglichkeiten beispielhaft mit Fotos erklärt.

Die folgende Spielesammlung ist aufgeteilt in die Bereiche: Bewegungsfreude entwickeln- Körperkontakt aufnehmen und akzeptieren- Vertrauen entwickeln und stabilisieren- Ringen, Rangeln und Raufen anbahnen und verfeinern- Ringen, Rangeln und Raufen genießen und ausleben.

Jedes Spiel bzw. jeder Praxisvorschlag ist nach dem gleichen Schema dargestellt. Neben einem Farbbild, das so kurz wie möglich einen Einblick in Inhalt und Grundsituation geben soll, gibt es folgende Rubriken: Übersicht zur Voraussetzungen und organisatorischen Hinweisen- Beschreibung des Spiels bzw. Praxisvorschlags- Methodische Hinweise- Variationen und Erweiterungen- Sicherheitshinweise- Querverweise. Alle Rubriken haben ein unterstützendes Symbol.

Im Anschluss an ein sehr komplexes Repertoire an Praxisvorschlägen folgt eine tabellarische Übersicht aller alphabetisch geordneten Spiele. Neben der Spielbezeichnung wird auch aufgelistet, in welchen Räumlichkeiten (Turnhalle, Schwimmbad, Zuhause, Pausengelände) man das jeweilige Spiel durchführen kann.

Fazit: Das Handbuch gibt einen sehr guten Überblick über das pädagogische Konzept zum Ringen, Rangeln und Raufen. Die Beschreibung der einzelnen Spiele wird durch zahlreiche Farbbilder und die schematische Anordnung verdeutlicht. Das Buch regt zum Ringen und Raufen an-, aber nur solange es nicht weh tut!

geschrieben am 03.10.2007 | 399 Wörter | 2768 Zeichen

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