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Märchen Rätsel Reime


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Kilian Kneisel

Märchen Rätsel Reime Wer kenn sie nicht, den gestiefelten Kater oder den Froschkönig, Dornröschen oder Aschenputtel, Frau Holle oder Hans im Glück, die kleine Seejungfrau oder das hässliche junge Entlein. Dies sind nur einige der bekannten und weit verbreiteten Märchen der Brüder Grimm und Hans Christian Andersens, die Werner Schlachetka in seinem Buch „Märchen Rätsel Reime“ verarbeitet hat. Insgesamt 32 Märchen hat der Autor in Reimform aufgearbeitet. Am Anfang stehen zunächst pro Märchen je zwei Vierzeiler, anhand deren man erraten kann, um wel-ches Märchen es sich handelt. Eine kleine Kostprobe: Handwerk, Lehrzeit grad vorbei; Schöner Lohn für Brüder, drei; Goldspeiesel; Tisch, stets voll; Knüppel, welcher helfen soll; Böser Wirt, Geschenk vertauscht; Knüppel aus dem Sack gerauscht; Schlägt den Schankwirt windelweich. Welches ist das Märchen gleich? Und: Arme Kinder, nichts zu essen; Kinder dann im Wald vergessen; Haus mit Leckerein entdeckt Hexe hat das ausgeheckt. Hühnerstall und Ofenfeuer; Hexe muss bezahlen teuer; Heim mit Gold und Edelsteinen. Welches Märchen könnt ich meinen? Diese netten Reime werden dann im zweiten Teil des Buches noch weiter gesteigert, denn ein jedes Märchen wird zunächst in Reimform dargeboten, wobei die zu betonenden Silben im jeweils ersten Vers unterstrichen sind. Man soll das Ganze ja richtig vortragen können. Diese Reimversion ist nicht länger als eine Seite und variiert im Versmaß und Reimschema, der Autor hat sich hier also verausgaben können und auch denjenigen, die diese Texte lesen oder vorgelesen bekommen, dürfte es wegen dieser Vielfalt nicht langweilig werden. Direkt im Anschluss finden sich die Originalmärchen abgedruckt. Fazit: dieses Buch ist eine witzige und kurzweilige Umsetzung der bekanntesten Märchen. Sie macht Spaß und man kann mitraten, welche Märchen gemeint sind. Die Kinder sind also nicht nur passive Zuhörer, sondern auch aktiv gefordert. Die dreistufige Einteilung ist ebenso gelungen, das Fazit kann also nur positiv ausfallen!

Wer kenn sie nicht, den gestiefelten Kater oder den Froschkönig, Dornröschen oder Aschenputtel, Frau Holle oder Hans im Glück, die kleine Seejungfrau oder das hässliche junge Entlein. Dies sind nur einige der bekannten und weit verbreiteten Märchen der Brüder Grimm und Hans Christian Andersens, die Werner Schlachetka in seinem Buch „Märchen Rätsel Reime“ verarbeitet hat.

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Insgesamt 32 Märchen hat der Autor in Reimform aufgearbeitet. Am Anfang stehen zunächst pro Märchen je zwei Vierzeiler, anhand deren man erraten kann, um wel-ches Märchen es sich handelt. Eine kleine Kostprobe:

Handwerk, Lehrzeit grad vorbei;

Schöner Lohn für Brüder, drei;

Goldspeiesel; Tisch, stets voll;

Knüppel, welcher helfen soll;

Böser Wirt, Geschenk vertauscht;

Knüppel aus dem Sack gerauscht;

Schlägt den Schankwirt windelweich.

Welches ist das Märchen gleich?

Und:

Arme Kinder, nichts zu essen;

Kinder dann im Wald vergessen;

Haus mit Leckerein entdeckt

Hexe hat das ausgeheckt.

Hühnerstall und Ofenfeuer;

Hexe muss bezahlen teuer;

Heim mit Gold und Edelsteinen.

Welches Märchen könnt ich meinen?

Diese netten Reime werden dann im zweiten Teil des Buches noch weiter gesteigert, denn ein jedes Märchen wird zunächst in Reimform dargeboten, wobei die zu betonenden Silben im jeweils ersten Vers unterstrichen sind. Man soll das Ganze ja richtig vortragen können. Diese Reimversion ist nicht länger als eine Seite und variiert im Versmaß und Reimschema, der Autor hat sich hier also verausgaben können und auch denjenigen, die diese Texte lesen oder vorgelesen bekommen, dürfte es wegen dieser Vielfalt nicht langweilig werden. Direkt im Anschluss finden sich die Originalmärchen abgedruckt.

Fazit: dieses Buch ist eine witzige und kurzweilige Umsetzung der bekanntesten Märchen. Sie macht Spaß und man kann mitraten, welche Märchen gemeint sind. Die Kinder sind also nicht nur passive Zuhörer, sondern auch aktiv gefordert. Die dreistufige Einteilung ist ebenso gelungen, das Fazit kann also nur positiv ausfallen!

geschrieben am 14.01.2011 | 295 Wörter | 1742 Zeichen

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