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Conan, Bd. 17: Schatten im Mondlicht


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Rezension von

Frank Drehmel

Schatten im Mondlicht Nachdem die Armee Conans am Ibar-Fluss von den Truppen Amuraths vernichtend geschlagen wurde, durchstreift der Barbar letzter Überlebende seiner ehemals stolzen Streitmacht die sumpfigen Dschungel rund um den Fluss. Die Stunde der Vergeltung naht, als der Cimmerier nicht nur die Prinzessin Olivia von Ophir aus der Gewalt Amuraths befreit, sondern den feindlichen Heerführer bei dieser Gelegenheit auch niedermetzelt. Gemeinsam begeben sich Conan und Olivia auf einem kleinen Nachen den Fluss hinab zum offenen Meer und darüber hinaus bis sie schließlich auf einer kleinen Insel anlanden. Diese Insel verheißt jedoch keine Rettung, denn in einer verfallenen Tempelanlage dreut dort ein uraltes Böses, das nur darauf wartet, im fahlen Mondlicht geweckt zu werden. Zudem scheint Gefahr von weiteren feindseligen Bewohnern des Dschungel-Eilands zu drohen, die aus dem Verborgenen heraus Olivia und Conan im buchstäblichen Sinne Steine in den Weg legen. Und dann taucht auch noch das Schiff der Roten Bruderschaft auf, jener Söldner und Piraten, mit denen der Barbar schon im Vorfeld der verlorenen Schlacht Bekanntschaft gemacht hat. Conan wendet sich zunächst der greifbarsten Gefahr zu und fordert den Anführer der Bruderschaft – den feisten Sergius von Khrosha - zu einem Kampf auf Leben und Tod, den der Cimmerier mit einem Pyrrhussieg beendet, da sich die Piraten aufgewiegelt von einem weiteren alten Feind Conans weigern, ihn ,den Sieger, als Führer anzuerkennen und ihn stattdessen dem ausliefern, was im Tempel lauert. In der zweiten Geschichte schlägt ein gleichermaßen potenter wie rücksichtsloser Conan als Ehebrecher und Söldner-Dieb durchs Leben und erfährt einmal mehr, dass man Frauen, Schurkinnen und Magie nicht trauen sollte. Beginnen wir mit der übersichtlichen Zweitstory, „Conan – Island of No Return; #1 -2 “. Da diese sowohl im gleichermaßen klaren wie glatten Artwork Bart Sears und Mark Roberts als auch der stereotypen, vorhersehbaren Handlungen weder intensive Atmosphäre, noch fesselnde Spannung bietet, können wir die unter „Schwamm drüber“ abhaken. Ganz anders die Hauptgeschichte, die die US-Ausgaben 22 bis 25 von „Conan the Cimmerian“ umfasst: hier gelingt es vor allem den beteiligten Künstlern eine magische, verwunschene Dschungelwelt zum Leben zu erwecken; diese wird nicht nur durch eine vergleichsweise bunte, kreidige Koloration erreicht, bei der die Farben ins eher Pastellene spielen, sondern durch den fast vollkommenen Verzicht auf tiefes Schwarz, sodass die Schatten und Verschattungen weich, bzw. leicht unbestimmt und damit lebendig wirken. Daher nimmt man gerne in Kauf, dass die Physiognomie insbesondere Conans ab und an unpräzise proportioniert erscheint. Doch nicht nur das Artwork kann überzeugen; auch die Story ist, obgleich auch sie unterm Strich wenig Neues bietet, auf Grund ihrer Dynamik, dem Auftreten gleich mehrerer Gegner und der unheimlichen Atmosphäre, die etwas Cthuloides ausstrahlt und an lovecraft'sche Geschichten erinnert, von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Fazit: Die erzählerisch wie künstlerisch atmosphärisch stimmige, abenteuerliche Hauptstory macht die belanglose zweite Geschichte vollends Vergessen. Ein unbedingte Empfehlung für jeden Sword & Sorcery-Fan.

Nachdem die Armee Conans am Ibar-Fluss von den Truppen Amuraths vernichtend geschlagen wurde, durchstreift der Barbar letzter Überlebende seiner ehemals stolzen Streitmacht die sumpfigen Dschungel rund um den Fluss. Die Stunde der Vergeltung naht, als der Cimmerier nicht nur die Prinzessin Olivia von Ophir aus der Gewalt Amuraths befreit, sondern den feindlichen Heerführer bei dieser Gelegenheit auch niedermetzelt.

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Buchtitel
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18.02.2018
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18.02.2018

Gemeinsam begeben sich Conan und Olivia auf einem kleinen Nachen den Fluss hinab zum offenen Meer und darüber hinaus bis sie schließlich auf einer kleinen Insel anlanden. Diese Insel verheißt jedoch keine Rettung, denn in einer verfallenen Tempelanlage dreut dort ein uraltes Böses, das nur darauf wartet, im fahlen Mondlicht geweckt zu werden. Zudem scheint Gefahr von weiteren feindseligen Bewohnern des Dschungel-Eilands zu drohen, die aus dem Verborgenen heraus Olivia und Conan im buchstäblichen Sinne Steine in den Weg legen. Und dann taucht auch noch das Schiff der Roten Bruderschaft auf, jener Söldner und Piraten, mit denen der Barbar schon im Vorfeld der verlorenen Schlacht Bekanntschaft gemacht hat.

Conan wendet sich zunächst der greifbarsten Gefahr zu und fordert den Anführer der Bruderschaft – den feisten Sergius von Khrosha - zu einem Kampf auf Leben und Tod, den der Cimmerier mit einem Pyrrhussieg beendet, da sich die Piraten aufgewiegelt von einem weiteren alten Feind Conans weigern, ihn ,den Sieger, als Führer anzuerkennen und ihn stattdessen dem ausliefern, was im Tempel lauert.

In der zweiten Geschichte schlägt ein gleichermaßen potenter wie rücksichtsloser Conan als Ehebrecher und Söldner-Dieb durchs Leben und erfährt einmal mehr, dass man Frauen, Schurkinnen und Magie nicht trauen sollte.

Beginnen wir mit der übersichtlichen Zweitstory, „Conan – Island of No Return; #1 -2 “. Da diese sowohl im gleichermaßen klaren wie glatten Artwork Bart Sears und Mark Roberts als auch der stereotypen, vorhersehbaren Handlungen weder intensive Atmosphäre, noch fesselnde Spannung bietet, können wir die unter „Schwamm drüber“ abhaken.

Ganz anders die Hauptgeschichte, die die US-Ausgaben 22 bis 25 von „Conan the Cimmerian“ umfasst: hier gelingt es vor allem den beteiligten Künstlern eine magische, verwunschene Dschungelwelt zum Leben zu erwecken; diese wird nicht nur durch eine vergleichsweise bunte, kreidige Koloration erreicht, bei der die Farben ins eher Pastellene spielen, sondern durch den fast vollkommenen Verzicht auf tiefes Schwarz, sodass die Schatten und Verschattungen weich, bzw. leicht unbestimmt und damit lebendig wirken. Daher nimmt man gerne in Kauf, dass die Physiognomie insbesondere Conans ab und an unpräzise proportioniert erscheint.

Doch nicht nur das Artwork kann überzeugen; auch die Story ist, obgleich auch sie unterm Strich wenig Neues bietet, auf Grund ihrer Dynamik, dem Auftreten gleich mehrerer Gegner und der unheimlichen Atmosphäre, die etwas Cthuloides ausstrahlt und an lovecraft'sche Geschichten erinnert, von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd.

Fazit: Die erzählerisch wie künstlerisch atmosphärisch stimmige, abenteuerliche Hauptstory macht die belanglose zweite Geschichte vollends Vergessen. Ein unbedingte Empfehlung für jeden Sword & Sorcery-Fan.

geschrieben am 07.05.2012 | 467 Wörter | 2823 Zeichen

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