Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Disney: Enthologien, Bd. 11: Hex! Hex!


Statistiken
  • 2792 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Buchreihe
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Ragan Tanger

Hex! Hex! Magischer Reigen Duckscher Prägung Wie auch immer man die Tage Ende Oktober und Anfang November eines Jahres bezeichnen will: ob Helloween, Allerheiligen, Samhain oder die Tage des Todes – in all diesen Beschreibungen steht die Erkenntnis einer symbolischen Verwandlung der Natur, in der das Absterben, die Vergänglichkeit und die Unergründlichkeit im Mittelpunkt stehen. Nicht als trauriges Bedauern, sondern als verantwortungsvolles Wirken einer spannenden Welt. Hinzu bieten diese speziellen Tage die magische Gelegenheit – so zumindest die Aussage all jener Experten, die Helloween oder das keltische Samhain feiern –, den Geistern und Zauberwesen mal so richtig nahe zu kommen. Trick oder Treat, sonst macht’s Abrakadabra. Wie passend und formschön, dass die Ehapa Comic Collection in ihrer bezaubernden Reihe der Enthologien im November 2011 die Ausgabe Hex Hex auf den Markt wirft. Donald mit Zauberkappe und Magiergewand vor einer grünen Glaskugel als Titelbild: beschwörerisch, diabolisch, eben magisch. So schaut nicht nur Donald auf dem Bild drein, so werden auch die elf Geschichten präsentiert, die sich ganz um die Themen andere Welten und magische Wesen drehen. Aber keine Sorge: natürlich wird immer kindergerecht und liebevoll im Disney-Stil serviert. Die Zusammenstellung erfolgte dieses Mal ausschließlich mit bereits veröffentlichten Storys zwischen 1994 und 2006, die in Donald Duck und Lustigem Taschenbuch enthalten waren. Gelungen ist die Mischung amerikanischer und italienischer Zeichen- und Storygenies; Größen wie Fecchi oder Pujadas kommen dabei gleich doppelt vor. Das Besondere an der Enthologien-Reihe ist ja das klassische Buchformat. Das heißt: Hardcover, fast fünfhundert bunte Seiten dick, ein richtig schön wertvolles Kinder-, Jugend- und, na logo, Erwachsenenbuch! Werfen wir einen Blick auf die einzelnen Geschichten. Großartig positioniert ist der Opener „Der Zauberer aus dem Sumpf“, dessen erstes Bild gleich mal Großes vermuten lässt, denn Onkel Dagobert erschreckt seine Neffen und Nichten mit einer mächtigen Vergrößerung seiner Selbst. Natürlich steht der Erfinder Daniel Düsentrieb dahinter und im weiteren Verlaufe der Geschichte geht es viel mehr um eine herrliche Melange zwischen einem Merlin-ähnlichen Zauberer, Donald, Dagobert und selbstredend Gundel Gaukeley, die natürlich in jeder zweiten Geschichte dieses Bandes zum Vorschein kommt. Wer auch sonst? Naja, zum Beispiel Hexen, Magier und Drachen, die in der bunten Comicwelt Entenhausens so echt dargestellt werden, wie sie einst Leonardo da Vinci, der fest von de Existenz dieser Wesen überzeugt war, zeichnete. Nur Phantomias kannte er nicht, doch auch der darf hier nicht fehlen. Besonders interessant ist die Tatsache, dass ein Großteil der Zauberer oder Zwerge, die in diesen Geschichten vorkommen, Menschen sind – eine Pointierung, die jedem Duck-Fan sofort signalisiert, dass es sich hier um eine besondere Geschichte und Charakterisierung handelt. Etwas schade finde ich, dass die Mäuse, also Micky und Co, nur zwei der elf Geschichten anführen; eine Tatsache, die nun aber mal den Popularitätsgrad der modernen Disneywelt widerspiegelt. Wer nicht Besitzer sämtlicher Lustiger Taschenbücher ist und all diese Geschichten bereits auswendig kennt, de sollte unbedingt einen prüfenden Blick auf diese bezaubernde Comicreihe werfen. Die Enthologien sind was ganz Besonders auch der Preis stimmt für dieses edle Angebot. Die Hexen kamen zur rechten Zeit und vielleicht lernt ja der ein oder andere den richtigen Zauberspruch, um mit ihnen fliegen zu können.

Magischer Reigen Duckscher Prägung

weitere Rezensionen von Ragan Tanger


Wie auch immer man die Tage Ende Oktober und Anfang November eines Jahres bezeichnen will: ob Helloween, Allerheiligen, Samhain oder die Tage des Todes – in all diesen Beschreibungen steht die Erkenntnis einer symbolischen Verwandlung der Natur, in der das Absterben, die Vergänglichkeit und die Unergründlichkeit im Mittelpunkt stehen. Nicht als trauriges Bedauern, sondern als verantwortungsvolles Wirken einer spannenden Welt. Hinzu bieten diese speziellen Tage die magische Gelegenheit – so zumindest die Aussage all jener Experten, die Helloween oder das keltische Samhain feiern –, den Geistern und Zauberwesen mal so richtig nahe zu kommen. Trick oder Treat, sonst macht’s Abrakadabra.

Wie passend und formschön, dass die Ehapa Comic Collection in ihrer bezaubernden Reihe der Enthologien im November 2011 die Ausgabe Hex Hex auf den Markt wirft. Donald mit Zauberkappe und Magiergewand vor einer grünen Glaskugel als Titelbild: beschwörerisch, diabolisch, eben magisch. So schaut nicht nur Donald auf dem Bild drein, so werden auch die elf Geschichten präsentiert, die sich ganz um die Themen andere Welten und magische Wesen drehen. Aber keine Sorge: natürlich wird immer kindergerecht und liebevoll im Disney-Stil serviert.

Die Zusammenstellung erfolgte dieses Mal ausschließlich mit bereits veröffentlichten Storys zwischen 1994 und 2006, die in Donald Duck und Lustigem Taschenbuch enthalten waren. Gelungen ist die Mischung amerikanischer und italienischer Zeichen- und Storygenies; Größen wie Fecchi oder Pujadas kommen dabei gleich doppelt vor. Das Besondere an der Enthologien-Reihe ist ja das klassische Buchformat. Das heißt: Hardcover, fast fünfhundert bunte Seiten dick, ein richtig schön wertvolles Kinder-, Jugend- und, na logo, Erwachsenenbuch!

Werfen wir einen Blick auf die einzelnen Geschichten. Großartig positioniert ist der Opener „Der Zauberer aus dem Sumpf“, dessen erstes Bild gleich mal Großes vermuten lässt, denn Onkel Dagobert erschreckt seine Neffen und Nichten mit einer mächtigen Vergrößerung seiner Selbst. Natürlich steht der Erfinder Daniel Düsentrieb dahinter und im weiteren Verlaufe der Geschichte geht es viel mehr um eine herrliche Melange zwischen einem Merlin-ähnlichen Zauberer, Donald, Dagobert und selbstredend Gundel Gaukeley, die natürlich in jeder zweiten Geschichte dieses Bandes zum Vorschein kommt. Wer auch sonst? Naja, zum Beispiel Hexen, Magier und Drachen, die in der bunten Comicwelt Entenhausens so echt dargestellt werden, wie sie einst Leonardo da Vinci, der fest von de Existenz dieser Wesen überzeugt war, zeichnete. Nur Phantomias kannte er nicht, doch auch der darf hier nicht fehlen.

Besonders interessant ist die Tatsache, dass ein Großteil der Zauberer oder Zwerge, die in diesen Geschichten vorkommen, Menschen sind – eine Pointierung, die jedem Duck-Fan sofort signalisiert, dass es sich hier um eine besondere Geschichte und Charakterisierung handelt. Etwas schade finde ich, dass die Mäuse, also Micky und Co, nur zwei der elf Geschichten anführen; eine Tatsache, die nun aber mal den Popularitätsgrad der modernen Disneywelt widerspiegelt.

Wer nicht Besitzer sämtlicher Lustiger Taschenbücher ist und all diese Geschichten bereits auswendig kennt, de sollte unbedingt einen prüfenden Blick auf diese bezaubernde Comicreihe werfen. Die Enthologien sind was ganz Besonders auch der Preis stimmt für dieses edle Angebot. Die Hexen kamen zur rechten Zeit und vielleicht lernt ja der ein oder andere den richtigen Zauberspruch, um mit ihnen fliegen zu können.

geschrieben am 10.11.2011 | 515 Wörter | 3102 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen