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Bücher

Die Legende von Malemort, Bd. 5: Die Ankunft des Teufels


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Frank Drehmel

Die Ankunft des Teufels WĂ€hrend Anthea, Arnulf und Ritter Malperthuis unter freiem Himmel im Sumpf um das Anwesen des Schlosses Joachim de Peyracs auf einer kleiner Inseln gefangen sind, da es im Wasser von tödlichen Kreaturen wimmelt, erliegt innerhalb der dĂŒsteren GemĂ€uer Graf Colbus den Betörungen eines der Kinder seines ehemaligen Meisters, welchem de Peyrac das Erscheinungsbild Antheas verliehen hat, um so Colbus an sich zu binden und ihn zu einem Entsagen der Ă€ußeren Welt, der Welt der Menschen zu bewegen. Derweil betreten an anderer Stelle die Schergen der Inquisition auf der Suche nach der Heimstatt de Peyracs das dĂŒstere Moor, um den untoten Magier zur Strecke zu bringen. FĂŒr die drei Gefangenen erweist sich dieses als GlĂŒcksfall, da die Eindringlinge die Aufmerksamkeit der dĂ€monischen Wasserwesen auf sich ziehen. So nutzen Ánthea und ihre beiden GefĂ€hrten die Gelegenheit, sich dem Schloss zu nĂ€hern, treffen allerdings auf eines der seltsamen Söhne des Herrschers - ein seelenloses Wesen, das glaubt es sei ein Mensch – und sind gezwungen, ihn zu bekĂ€mpfen. Als sie schließlich nach ĂŒberstandenem Gefecht das GemĂ€uer erreichen, werden Arnulf und Malperthuis von de Peyrac ĂŒberwĂ€ltigt und eingekerkert, damit sie ihm spĂ€ter als Nahrung dienen, wĂ€hrend Anthea am Ruhelager Colbus' ihrer DoppelgĂ€ngerin begegnet. Zwar kann die junge Frau den Grafen aus seiner Verzauberung erwecken, wird aber kurz darauf ein Opfer des Hausherren, der ihr das Blut und das Leben aussaugt, woraufhin der verzweifelte Colbus eine schicksalstrĂ€chtige Entscheidung trifft. Nachdem die letzten beiden Alben verglichen mit dem furiosen Auftakt des Zyklus' insbesondere im Bereich der Story zu schwĂ€cheln begannen, findet Stalner in diesem fĂŒnften und vorletzten Band zu alter Form zurĂŒck und ĂŒbertrifft sogar alles Vorhergehende. Beginnen wir mit dem Artwork: von der ersten Seite an strahlt es in der Komposition der einzelnen Bilder sowie im Seitenlayout, dem Zusammenspiel der Panels insgesamt eine Dynamik, eine Lebendigkeit und eine detaillierte FĂŒlle aus, wie man sie selten findet. Dabei werden die Eigenheiten der unterschiedlichen Handlungsorte sowohl zeichnerisch, als auch durch die stimmungsvolle und abwechslungsreiche Koloration nahezu perfekt auf den Punkt gebracht, so dass man als Leser allein schon visuell mitgerissen wird. Die Story selbst wird durch die Fokussierung auf Joachim de Peyrac und seine Kreaturen deutlich schwerer und mystischer, erhĂ€lt durch die „Kinder“, die sich ihrer Unmenschlichkeit zunĂ€chst nicht bewusst sind und die dann nach Menschlichkeit streben, eine stark tragische Note und lĂ€sst nach den Irrungen und Wirrungen der beiden VorgĂ€ngerbĂ€nde nicht nur endlich wieder die Beziehung zwischen Colbus und Anthea in einem nachvollziehbaren, erhellenden Licht erscheinen, sondern erweitert auch die Verbindung zwischen Ritter Malperthuis und Arnulf, welche bisher immer von einer gewissen Distanz geprĂ€gt war, um eine freundliche, kameradschaftliche Facette. Fazit: Das bisherige Highlight der Serie: dynamisch, dĂŒster, voller Mystik und Metaphysik, getragen von starken Charakteren.

WĂ€hrend Anthea, Arnulf und Ritter Malperthuis unter freiem Himmel im Sumpf um das Anwesen des Schlosses Joachim de Peyracs auf einer kleiner Inseln gefangen sind, da es im Wasser von tödlichen Kreaturen wimmelt, erliegt innerhalb der dĂŒsteren GemĂ€uer Graf Colbus den Betörungen eines der Kinder seines ehemaligen Meisters, welchem de Peyrac das Erscheinungsbild Antheas verliehen hat, um so Colbus an sich zu binden und ihn zu einem Entsagen der Ă€ußeren Welt, der Welt der Menschen zu bewegen.

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Als sie schließlich nach ĂŒberstandenem Gefecht das GemĂ€uer erreichen, werden Arnulf und Malperthuis von de Peyrac ĂŒberwĂ€ltigt und eingekerkert, damit sie ihm spĂ€ter als Nahrung dienen, wĂ€hrend Anthea am Ruhelager Colbus' ihrer DoppelgĂ€ngerin begegnet.

Zwar kann die junge Frau den Grafen aus seiner Verzauberung erwecken, wird aber kurz darauf ein Opfer des Hausherren, der ihr das Blut und das Leben aussaugt, woraufhin der verzweifelte Colbus eine schicksalstrÀchtige Entscheidung trifft.

Nachdem die letzten beiden Alben verglichen mit dem furiosen Auftakt des Zyklus' insbesondere im Bereich der Story zu schwĂ€cheln begannen, findet Stalner in diesem fĂŒnften und vorletzten Band zu alter Form zurĂŒck und ĂŒbertrifft sogar alles Vorhergehende.

Beginnen wir mit dem Artwork: von der ersten Seite an strahlt es in der Komposition der einzelnen Bilder sowie im Seitenlayout, dem Zusammenspiel der Panels insgesamt eine Dynamik, eine Lebendigkeit und eine detaillierte FĂŒlle aus, wie man sie selten findet. Dabei werden die Eigenheiten der unterschiedlichen Handlungsorte sowohl zeichnerisch, als auch durch die stimmungsvolle und abwechslungsreiche Koloration nahezu perfekt auf den Punkt gebracht, so dass man als Leser allein schon visuell mitgerissen wird.

Die Story selbst wird durch die Fokussierung auf Joachim de Peyrac und seine Kreaturen deutlich schwerer und mystischer, erhĂ€lt durch die „Kinder“, die sich ihrer Unmenschlichkeit zunĂ€chst nicht bewusst sind und die dann nach Menschlichkeit streben, eine stark tragische Note und lĂ€sst nach den Irrungen und Wirrungen der beiden VorgĂ€ngerbĂ€nde nicht nur endlich wieder die Beziehung zwischen Colbus und Anthea in einem nachvollziehbaren, erhellenden Licht erscheinen, sondern erweitert auch die Verbindung zwischen Ritter Malperthuis und Arnulf, welche bisher immer von einer gewissen Distanz geprĂ€gt war, um eine freundliche, kameradschaftliche Facette.

Fazit: Das bisherige Highlight der Serie: dynamisch, dĂŒster, voller Mystik und Metaphysik, getragen von starken Charakteren.

geschrieben am 25.11.2009 | 449 Wörter | 2689 Zeichen

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