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Österreichische Mehlspeisen


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Rezension von

Anna Kneisel

Österreichische Mehlspeisen Ingrid Pernkopf, die über Jahrzehnte gemeinsam mit ihrem Mann das Gasthaus Grünberg am See leitete, ist in Österreich als Kochbuch-Bestseller-Autorin bekannt. Mit „Österreichische Mehlspeisen“ ist nun im Pichler Verlag ihr letztes Buch erschienen, das sie engagiert gemeinsam mit Alexander Höss-Knakal erarbeitete, dessen Publikation sie aber leider nicht mehr erleben durfte, da sie nach Fertigstellung der Fotos dazu verstarb. Das Verlagsteam hat dennoch in ihrem Andenken das Buch vollendet. Der Band ist unterteilt in die drei Kapitel Warme Köstlichkeiten, Kalte Genüsse sowie „Cremiges, Eisiges & Erfrischendes“. Zum Schluss finden sich noch einige Grundrezepte. Ihre Rezepte hat die Autorin eingeordnet in drei Schwierigkeitsstufen von einfach (für Hobbyköche) bis „erfordert einiges Geschick/ Zeitaufwand“. Passend dazu wurden als Symbol kleine Kochmützen gewählt. Wenn die Rezepte nicht von der Autorin selbst stammen, sind die Namen der jeweils Verantwortlichen stets ganz korrekt genannt, was einen sehr seriösen und angenehmen Eindruck hinterlässt. Bei den „Warmen Köstlichkeiten“ darf bei Schmarren natürlich DER Klassiker schlechthin, der Kaiserschmarrn, nicht fehlen und er wird auch direkt als erstes vorgestellt. Beigesteuert hat sein Rezept Souschef Peter Riess. Ins Auge fällt bei diesem Rezept zunächst einmal die Vielzahl an besonderen Tipps und Variationsmöglichkeiten, sodass jeder sich selbst die Lieblingsversion (mit oder ohne Rosinen, karamellisiert oder nicht, Eier getrennt oder im Ganzen verarbeitet etc.) heraussuchen kann. So ausführlich sind zahlreiche, wenn auch bei weitem nicht alle Rezepte gestaltet. Bei der Linzer Torte wäre es schön gewesen, ein oder zwei Tipps zu lesen, wie man den Guss möglichst glatt und ohne Risse hinbekommt, aber das nur am Rande. Auch die allseits bekannten Palatschinken und Waffeln, Torten und Schnitten haben in zahlreichen Variationen Eingang in das umfangreiche Buch gefunden. Die Fülle an Mehlspeisen scheint gar kein Ende zu nehmen, es zeigt sich einfach eine enorm große Erfahrung der Autorin und ein Bestreben, möglichst umfassend die Vielfalt der österreichischen Mehlspeisen-Kultur zu zeigen. Dass nicht jedes Rezept mit einer dazugehörigen Fotografie versehen wurde, ist bei diesem umfangreichen Buch mit seinen durchgängig verständlich und durchdacht verfassten Rezepten abgesehen von den vereinzelten Werbeseiten und Product placements (Oberösterreich oder Dr Oetker schön und gut, gebraucht hätte es das nicht)auch das Einzige, was man kritisieren könnte. Dabei sind die vorhandenen Bilder jedoch so wunderschön gestaltet, dass sie das Fehlen weiterer durchaus wettmachen. Fazit: Ein wahrer Schatz an Rezepten, die auch außerhalb Österreichs bereits beim Lesen das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Zu schade, dass es von dieser Autorin nie wieder etwas Neues geben wird. Umso schöner, dass dieser von vorn bis hinten stimmig gestaltete Band ihr Abschied geworden ist.

Ingrid Pernkopf, die über Jahrzehnte gemeinsam mit ihrem Mann das Gasthaus Grünberg am See leitete, ist in Österreich als Kochbuch-Bestseller-Autorin bekannt. Mit „Österreichische Mehlspeisen“ ist nun im Pichler Verlag ihr letztes Buch erschienen, das sie engagiert gemeinsam mit Alexander Höss-Knakal erarbeitete, dessen Publikation sie aber leider nicht mehr erleben durfte, da sie nach Fertigstellung der Fotos dazu verstarb. Das Verlagsteam hat dennoch in ihrem Andenken das Buch vollendet.

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Der Band ist unterteilt in die drei Kapitel Warme Köstlichkeiten, Kalte Genüsse sowie „Cremiges, Eisiges & Erfrischendes“. Zum Schluss finden sich noch einige Grundrezepte. Ihre Rezepte hat die Autorin eingeordnet in drei Schwierigkeitsstufen von einfach (für Hobbyköche) bis „erfordert einiges Geschick/ Zeitaufwand“. Passend dazu wurden als Symbol kleine Kochmützen gewählt. Wenn die Rezepte nicht von der Autorin selbst stammen, sind die Namen der jeweils Verantwortlichen stets ganz korrekt genannt, was einen sehr seriösen und angenehmen Eindruck hinterlässt.

Bei den „Warmen Köstlichkeiten“ darf bei Schmarren natürlich DER Klassiker schlechthin, der Kaiserschmarrn, nicht fehlen und er wird auch direkt als erstes vorgestellt. Beigesteuert hat sein Rezept Souschef Peter Riess. Ins Auge fällt bei diesem Rezept zunächst einmal die Vielzahl an besonderen Tipps und Variationsmöglichkeiten, sodass jeder sich selbst die Lieblingsversion (mit oder ohne Rosinen, karamellisiert oder nicht, Eier getrennt oder im Ganzen verarbeitet etc.) heraussuchen kann. So ausführlich sind zahlreiche, wenn auch bei weitem nicht alle Rezepte gestaltet. Bei der Linzer Torte wäre es schön gewesen, ein oder zwei Tipps zu lesen, wie man den Guss möglichst glatt und ohne Risse hinbekommt, aber das nur am Rande.

Auch die allseits bekannten Palatschinken und Waffeln, Torten und Schnitten haben in zahlreichen Variationen Eingang in das umfangreiche Buch gefunden. Die Fülle an Mehlspeisen scheint gar kein Ende zu nehmen, es zeigt sich einfach eine enorm große Erfahrung der Autorin und ein Bestreben, möglichst umfassend die Vielfalt der österreichischen Mehlspeisen-Kultur zu zeigen.

Dass nicht jedes Rezept mit einer dazugehörigen Fotografie versehen wurde, ist bei diesem umfangreichen Buch mit seinen durchgängig verständlich und durchdacht verfassten Rezepten abgesehen von den vereinzelten Werbeseiten und Product placements (Oberösterreich oder Dr Oetker schön und gut, gebraucht hätte es das nicht)auch das Einzige, was man kritisieren könnte. Dabei sind die vorhandenen Bilder jedoch so wunderschön gestaltet, dass sie das Fehlen weiterer durchaus wettmachen.

Fazit: Ein wahrer Schatz an Rezepten, die auch außerhalb Österreichs bereits beim Lesen das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Zu schade, dass es von dieser Autorin nie wieder etwas Neues geben wird. Umso schöner, dass dieser von vorn bis hinten stimmig gestaltete Band ihr Abschied geworden ist.

geschrieben am 30.10.2016 | 417 Wörter | 2588 Zeichen

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