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Geheimnis der Natur 2011


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Rezension von

Ragan Tanger

Geheimnis der Natur 2011 Postkarten aus der Wirklichkeit Was muss das für ein unvergleichlicher Moment gewesen sein, als im 17. Jahrhundert die ersten Augen durch ein Mikroskop geblickt haben. Faszinierende, neue und spektakuläre Welten taten sich den Neugierigen auf, auch heute noch begeistert der Blick in diese tiefere Dimension. Nicht nur dass damit in vielen naturwissenschaftlichen Bereichen elementare Fortschritte erzielt wurden und werden, auch die visuelle Oberflächlichkeit wird durch diese mikroskopischen Strukturen verfeinert und potenziert zugleich. Die Spiralform mineralischer oder pflanzlicher Oberflächen, die zarte und myardenfache Verästelung auf den ersten Blick einfacher, grüner Blätter oder die technisch perfekte Verwebung eines Spinnennetzes: all diese faszinierenden, optischen Erkenntnisse sind Teil der Geheimnisse unserer Umgebung und ebensolcher des Postkartenkalenders von Harenberg, der für das kommende Jahr nicht nur diese kleinen, sondern auch opulente Großartigkeiten aufbereitet hat. Denn nicht nur der Zoom auf Blütenblätter, Steinwindungen und sich öffnende Knospen dürfen hier bewundert werden, auch jahreszeitliche Impressionen aus Schnee und Laub oder farbenprächtige Wolkenformationen sind hier versammelt. Das Praktische an diesem wunderbaren Kalender: Die 53 Motive beglücken für die jeweilige Woche und lassen sich anschließend, wie jedes andere Kalenderblatt, abreißen. Doch dann kommen sie zur Verwendung: entweder als Postkarte oder als wie auch immer zu nutzender Zierrat im Haus. Postkartenwände in Studenten-WGs erreichen damit ein künstlerisches und ästhetisches Niveau ungeahnter Dimensionen und kleine Liebesbotschaften innerhalb der Familie kommen auf diesen formvollendeten Schönheiten doch deutlich besser zum Vorzug. Der kalendarische Aufbau ist klassisch mit Bonus, wenn man so will. Neben Wochentagsangabe, Monatstag und den obligatorischen Feiertagen werden erfreulicherweise der Mondstand und die Mondphase, die Wochennummer und sogar das astrologische Sonnenzeichen angegeben. Ein Rundumservice für Interessierte in Zeitquantität und (!) -qualität. Durch den wöchentlichen Wechsel der Abreißkarten bleibt die Darstellungsvielfalt lebendig, durch die unterschiedlichen Angaben die Hilfe umfassend und durch die zweite Verwendung der Karten der Nutzen doppelt. Ein alle Jahre wiederkehrender Genuss: Harenbergs Postkartenkalender. Jener hier sei nachdrücklich den Menschen empfohlen, die sich an den wundersamen Schönheiten unsere Natur nicht sattsehen können, die den Wechsel von Blütenkätzchen zu Schäfchenwölkchen zu benetztem Tau auf Wasserpflanzen bis hin zu gefrorene Eichenblättern im Eis genießen wollen. Ein umfassender, dem Vorbild des Naturlebens abgeschauter Reigen.

Postkarten aus der Wirklichkeit

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Was muss das für ein unvergleichlicher Moment gewesen sein, als im 17. Jahrhundert die ersten Augen durch ein Mikroskop geblickt haben. Faszinierende, neue und spektakuläre Welten taten sich den Neugierigen auf, auch heute noch begeistert der Blick in diese tiefere Dimension. Nicht nur dass damit in vielen naturwissenschaftlichen Bereichen elementare Fortschritte erzielt wurden und werden, auch die visuelle Oberflächlichkeit wird durch diese mikroskopischen Strukturen verfeinert und potenziert zugleich.

Die Spiralform mineralischer oder pflanzlicher Oberflächen, die zarte und myardenfache Verästelung auf den ersten Blick einfacher, grüner Blätter oder die technisch perfekte Verwebung eines Spinnennetzes: all diese faszinierenden, optischen Erkenntnisse sind Teil der Geheimnisse unserer Umgebung und ebensolcher des Postkartenkalenders von Harenberg, der für das kommende Jahr nicht nur diese kleinen, sondern auch opulente Großartigkeiten aufbereitet hat.

Denn nicht nur der Zoom auf Blütenblätter, Steinwindungen und sich öffnende Knospen dürfen hier bewundert werden, auch jahreszeitliche Impressionen aus Schnee und Laub oder farbenprächtige Wolkenformationen sind hier versammelt. Das Praktische an diesem wunderbaren Kalender: Die 53 Motive beglücken für die jeweilige Woche und lassen sich anschließend, wie jedes andere Kalenderblatt, abreißen. Doch dann kommen sie zur Verwendung: entweder als Postkarte oder als wie auch immer zu nutzender Zierrat im Haus. Postkartenwände in Studenten-WGs erreichen damit ein künstlerisches und ästhetisches Niveau ungeahnter Dimensionen und kleine Liebesbotschaften innerhalb der Familie kommen auf diesen formvollendeten Schönheiten doch deutlich besser zum Vorzug.

Der kalendarische Aufbau ist klassisch mit Bonus, wenn man so will. Neben Wochentagsangabe, Monatstag und den obligatorischen Feiertagen werden erfreulicherweise der Mondstand und die Mondphase, die Wochennummer und sogar das astrologische Sonnenzeichen angegeben. Ein Rundumservice für Interessierte in Zeitquantität und (!) -qualität. Durch den wöchentlichen Wechsel der Abreißkarten bleibt die Darstellungsvielfalt lebendig, durch die unterschiedlichen Angaben die Hilfe umfassend und durch die zweite Verwendung der Karten der Nutzen doppelt.

Ein alle Jahre wiederkehrender Genuss: Harenbergs Postkartenkalender. Jener hier sei nachdrücklich den Menschen empfohlen, die sich an den wundersamen Schönheiten unsere Natur nicht sattsehen können, die den Wechsel von Blütenkätzchen zu Schäfchenwölkchen zu benetztem Tau auf Wasserpflanzen bis hin zu gefrorene Eichenblättern im Eis genießen wollen. Ein umfassender, dem Vorbild des Naturlebens abgeschauter Reigen.

geschrieben am 30.10.2010 | 350 Wörter | 2404 Zeichen

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