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Mit einem Koffer voller Träume


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Rezension von

Johanna Paik

Mit einem Koffer voller TrĂ€ume Dina ist 13 Jahre alt, als sie zu ihrem Onkel nach Amerika reisen muss. Deutschland und Frankreich fĂŒhren Krieg, und ĂŒberall in der Stadt sind Soldaten unterwegs. Als diese eines morgens Dina, die nicht wie ein MĂ€dchen gekleidet, auf einem Boot von der französischen Seite des Flusses kommen sehen, wird sie fĂŒr eine französische Spionin gehalten. Vor den Soldaten kann sie fliehen, doch auch nicht lĂ€nger in ihrer Heimat Breisach bleiben. So schickt ihre Mutter, eine Schneiderin der Stadt, Dina statt ihrer Ă€lteren Schwester Katharina nach Amerika. Dina hatte ihre Schwester schon seit Ankunft des Briefes darum beneidet, dass nur von Katharinas Reise nach Amerika die Rede war, und sie weiterhin mit ihrer Mutter nĂ€hen muss. Nun erfĂŒllt sich ihr Traum nach Amerika zu reisen, in feinen Hotels zu essen und die Fifth Avenue entlang zu spazieren. Und noch etwas Gutes hat Amerika: dort muss sie nicht mehr Tag fĂŒr Tag nĂ€hen. Nach der beschwerlichen Schiffreise glaubt sie sich endlich frei und sieht die Möglichkeit tun und lassen zu können was sie will zum Greifen nahe. Doch als sie die Wohnung ihres Onkels betritt wird sie enttĂ€uscht, denn hier wartet eine große NĂ€hmaschine auf sie und sehr viel Arbeit, denn Onkel Lukas, möchte sich den Traum einer eigenen Schneiderei verwirklichen. So fĂŒgt sich Dina ihrem Schicksal. Sie nĂ€ht Kleider, Hosen, Jacken und vor allem: HĂŒte. Bald sieht Dina ein, dass das NĂ€hen kein Fluch ist, sondern ihre Gabe und sie eine hervorragende Hutschneiderin ist. Wie das NĂ€hen verliert auch Brooklyn seine schlechten Seiten und Dina lernt das Leben mit ihrer neuen Familie zu schĂ€tzen. Sie wird ihre Heimat Breisach zwar immer vermissen, aber hat sie eine neue Heimat gefunden, die sie nicht mehr verlassen möchte. Doch bis es soweit ist, hat Dina viel zu lernen, in der neuen Welt. Dieser Roman fĂŒr Kinder ab zehn Jahren erzĂ€hlt auf rĂŒhrende Weise das tragische Schicksal der 13-jĂ€hrigen Dina. Durch sie bekommt man eine Ahnung, wie hart das Leben am Ende des 19. Jahrhunderts fĂŒr die Menschen war, nicht nur in Deutschland, sondern auch im vermeintlich besseren Amerika. Es ist gut verstĂ€ndlich geschrieben und so spannend erzĂ€hlt, dass man nicht aufhören kann zu lesen, bis man Dinas Geschichte ganz kennt.

Dina ist 13 Jahre alt, als sie zu ihrem Onkel nach Amerika reisen muss. Deutschland und Frankreich fĂŒhren Krieg, und ĂŒberall in der Stadt sind Soldaten unterwegs. Als diese eines morgens Dina, die nicht wie ein MĂ€dchen gekleidet, auf einem Boot von der französischen Seite des Flusses kommen sehen, wird sie fĂŒr eine französische Spionin gehalten. Vor den Soldaten kann sie fliehen, doch auch nicht lĂ€nger in ihrer Heimat Breisach bleiben. So schickt ihre Mutter, eine Schneiderin der Stadt, Dina statt ihrer Ă€lteren Schwester Katharina nach Amerika. Dina hatte ihre Schwester schon seit Ankunft des Briefes darum beneidet, dass nur von Katharinas Reise nach Amerika die Rede war, und sie weiterhin mit ihrer Mutter nĂ€hen muss.

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Nun erfĂŒllt sich ihr Traum nach Amerika zu reisen, in feinen Hotels zu essen und die Fifth Avenue entlang zu spazieren. Und noch etwas Gutes hat Amerika: dort muss sie nicht mehr Tag fĂŒr Tag nĂ€hen. Nach der beschwerlichen Schiffreise glaubt sie sich endlich frei und sieht die Möglichkeit tun und lassen zu können was sie will zum Greifen nahe. Doch als sie die Wohnung ihres Onkels betritt wird sie enttĂ€uscht, denn hier wartet eine große NĂ€hmaschine auf sie und sehr viel Arbeit, denn Onkel Lukas, möchte sich den Traum einer eigenen Schneiderei verwirklichen.

So fĂŒgt sich Dina ihrem Schicksal. Sie nĂ€ht Kleider, Hosen, Jacken und vor allem: HĂŒte. Bald sieht Dina ein, dass das NĂ€hen kein Fluch ist, sondern ihre Gabe und sie eine hervorragende Hutschneiderin ist. Wie das NĂ€hen verliert auch Brooklyn seine schlechten Seiten und Dina lernt das Leben mit ihrer neuen Familie zu schĂ€tzen. Sie wird ihre Heimat Breisach zwar immer vermissen, aber hat sie eine neue Heimat gefunden, die sie nicht mehr verlassen möchte. Doch bis es soweit ist, hat Dina viel zu lernen, in der neuen Welt.

Dieser Roman fĂŒr Kinder ab zehn Jahren erzĂ€hlt auf rĂŒhrende Weise das tragische Schicksal der 13-jĂ€hrigen Dina. Durch sie bekommt man eine Ahnung, wie hart das Leben am Ende des 19. Jahrhunderts fĂŒr die Menschen war, nicht nur in Deutschland, sondern auch im vermeintlich besseren Amerika. Es ist gut verstĂ€ndlich geschrieben und so spannend erzĂ€hlt, dass man nicht aufhören kann zu lesen, bis man Dinas Geschichte ganz kennt.

geschrieben am 03.03.2008 | 367 Wörter | 1909 Zeichen

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