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Wo ist bloß die Fantasie?


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Rezension von

Martina Meier

Wo ist bloß die Fantasie? In der Regel sind Leserinnen und Leser am Herstellungsprozess eines Buches nicht beteiligt. Ganz anders war dieses bei dem Gedichtband von Gerhard Pleus „Wo ist bloß die Fantasie?“. Kinder der Alexanderschule in Vechta illustrierten das Werk. Was zunächst als Kunstprojekt für die dritte Klasse konzipiert war, fand so großen Anklang unter den kleinen Künstlern, dass nach und nach auch Schülerinnen und Schüler anderer Jahrgangsstufen in das Projekt einbezogen wurden. So erlebten die Kinder das Entstehen eines Buches hautnah mit. Sie setzten sich intensiv mit den Gedichten und Lieder des Autors auseinander, dessen künstlerische Maxime es ist „Kinder ernst zu nehmen“. Dieses Wort wird um so wichtiger, wenn man bedenkt, dass Gerhard Pleus seit 1981 als professioneller Clown arbeitet und selbst Vater von sechs Kindern ist. Ernsthaftigkeit und Intension mit der „Leichtigkeit“ eines „komischen Künstlers“ zu verbinden ist sicher eine ganz besondere Aufgabe. Doch Pleus gelingt es. Seine Gedichte sich leicht verständlich, dennoch mit Tiefgang. Einige reizen zur Diskussion, andere zum Nachdenken, manche sind einfach nur komisch und zaubern ein Lächeln aufs Gesicht. Wie dieses: „Manchmal sind Gedichte, ist ja schnurz, kurz.“ Der Autor nimmt jungen Lesern die Hemmschwelle vor der „großen Lyrik“. Er schreibt Gedichte, die man verstehen kann und die etwas mit dem Alltag der Kinder zu tun haben, ihre Träume und Gedanken spiegeln und sich hineinversetzen in die Situation der Kinder. Und weil es sich bei Pleus` Gedichten um eben solche handelt, die Spaß machen, ist verständlich, dass die Kinder der Alexanderschule in Vechta mit Feuereifer an die Illustration gingen. Die Kunstlehrerin musste zum Abschluss des Projektes sogar eine Vorauswahl der Werke treffen, die dann tatsächlich veröffentlicht wurden.

In der Regel sind Leserinnen und Leser am Herstellungsprozess eines Buches nicht beteiligt. Ganz anders war dieses bei dem Gedichtband von Gerhard Pleus „Wo ist bloß die Fantasie?“. Kinder der Alexanderschule in Vechta illustrierten das Werk. Was zunächst als Kunstprojekt für die dritte Klasse konzipiert war, fand so großen Anklang unter den kleinen Künstlern, dass nach und nach auch Schülerinnen und Schüler anderer Jahrgangsstufen in das Projekt einbezogen wurden.

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So erlebten die Kinder das Entstehen eines Buches hautnah mit. Sie setzten sich intensiv mit den Gedichten und Lieder des Autors auseinander, dessen künstlerische Maxime es ist „Kinder ernst zu nehmen“. Dieses Wort wird um so wichtiger, wenn man bedenkt, dass Gerhard Pleus seit 1981 als professioneller Clown arbeitet und selbst Vater von sechs Kindern ist. Ernsthaftigkeit und Intension mit der „Leichtigkeit“ eines „komischen Künstlers“ zu verbinden ist sicher eine ganz besondere Aufgabe.

Doch Pleus gelingt es. Seine Gedichte sich leicht verständlich, dennoch mit Tiefgang. Einige reizen zur Diskussion, andere zum Nachdenken, manche sind einfach nur komisch und zaubern ein Lächeln aufs Gesicht. Wie dieses: „Manchmal sind Gedichte, ist ja schnurz, kurz.“ Der Autor nimmt jungen Lesern die Hemmschwelle vor der „großen Lyrik“. Er schreibt Gedichte, die man verstehen kann und die etwas mit dem Alltag der Kinder zu tun haben, ihre Träume und Gedanken spiegeln und sich hineinversetzen in die Situation der Kinder.

Und weil es sich bei Pleus` Gedichten um eben solche handelt, die Spaß machen, ist verständlich, dass die Kinder der Alexanderschule in Vechta mit Feuereifer an die Illustration gingen. Die Kunstlehrerin musste zum Abschluss des Projektes sogar eine Vorauswahl der Werke treffen, die dann tatsächlich veröffentlicht wurden.

geschrieben am 16.01.2007 | 270 Wörter | 1585 Zeichen

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