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Onno & Ontje, Bd. 2: Ein Freund hilft dem anderen. Immer!


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Informationen zum Buch
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  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Ein Freund hilft dem anderen. Immer! Nachdem bereits der erste Band von Onno und Ontje überzeugen konnte, dürfen sich die kleinen Leserinnen und Leser nunmehr auf die zweite Geschichte freuen. Wieder ist das Buch haptisch und optisch ein Genuss, mit großem Format, festem Einbandkarton, dicken Seiten und liebevollen Illustrationen. Schon allein das Betrachten der großflächigen Bebilderung ist ein erstes Erlebnis, ohne dass man ein Wort der Geschichte (vor-)gelesen hat. Neben der Untermalung der Erzählung sind die Bilder geprägt von vielen Details und kleinen Scherzen, sodass auch die wiederholte Lektüre des Buches für Freude sorgt. Kurz zur Erinnerung: Onno ist ein alter und zurückgezogener Fischer, der gern mit sich und dem Meer allein ist, umgeben von Weite und Watt. Dass er auf seiner kleinen Insel auch noch mit Frau und Ziege zusammen wohnte, war ihm fast schon zuviel Trubel: er war einfach gerne allein. Dumm nur, dass Onno seekrank und fortan auf der Insel bleiben musste. Bei einer Sturmflut wird dann ein kleines Tier auf Onnos Insel gespült: Otter Ontje. Inzwischen verbringen die beiden ihre Tage auf der kleinen Insel gerne miteinander, während Onnos Frau zum Fischen aufs Meer fährt. Sie melken die Ziege, reparieren Onnos Draisine, jedenfalls wollen sie das tun. Aber dann fühlt sich Ontje krank und wird ins Bett gebracht. Und damit ist Onnos Arbeitstag hinüber, denn wer kennt das nicht? Ein kleiner kranker Otter braucht viel Pflege und Aufmerksamkeit. Und Tee. Und eine Wärmflasche. Und ein Kissen. Und obendrauf ist Ontje auch noch unzufrieden, weil Onno immer wieder dazu ansetzt, doch die Draisine zu reparieren. Erst als Onno sich mit ins Bett legt und vorliest, ist alles gut für Ontje und am nächsten Tag ist er wieder putzmunter. Aber Onno? Nun ist der krank. Und alles wiederholt sich, nur für Ontje, der eigentlich gerne mit den Robben spielen würde. Man könnte fast denken, dass das ein Elternbuch ist. Denn ein krankes Kind zuhause erfordert und verdient genau das Maximum an Aufmerksamkeit, wie es hier beschrieben wird, und jeglicher vorher gefasster Tagesplan der Erwachsenen ist zum Scheitern verurteilt. Und dass man dabei noch selbst krank wird, passt auch wunderbar zum Erfahrungsschatz vieler Eltern. Umgekehrt können sich Kinder wunderbar in Ontje hineinfühlen, wenn sie das Gefühl haben, dass man sie in ihrem kranken Zustand nicht ausreichend umsorgt. Gelungen ist auch die Schlussszene, in welchem Onnos Frau zurückkehrt und alle sich zufrieden umarmen. Die drei werden sicherlich noch das eine oder andere Abenteuer zusammen erleben und darauf darf man sich jetzt schon freuen.

Nachdem bereits der erste Band von Onno und Ontje überzeugen konnte, dürfen sich die kleinen Leserinnen und Leser nunmehr auf die zweite Geschichte freuen. Wieder ist das Buch haptisch und optisch ein Genuss, mit großem Format, festem Einbandkarton, dicken Seiten und liebevollen Illustrationen. Schon allein das Betrachten der großflächigen Bebilderung ist ein erstes Erlebnis, ohne dass man ein Wort der Geschichte (vor-)gelesen hat. Neben der Untermalung der Erzählung sind die Bilder geprägt von vielen Details und kleinen Scherzen, sodass auch die wiederholte Lektüre des Buches für Freude sorgt.

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Kurz zur Erinnerung: Onno ist ein alter und zurückgezogener Fischer, der gern mit sich und dem Meer allein ist, umgeben von Weite und Watt. Dass er auf seiner kleinen Insel auch noch mit Frau und Ziege zusammen wohnte, war ihm fast schon zuviel Trubel: er war einfach gerne allein. Dumm nur, dass Onno seekrank und fortan auf der Insel bleiben musste. Bei einer Sturmflut wird dann ein kleines Tier auf Onnos Insel gespült: Otter Ontje.

Inzwischen verbringen die beiden ihre Tage auf der kleinen Insel gerne miteinander, während Onnos Frau zum Fischen aufs Meer fährt. Sie melken die Ziege, reparieren Onnos Draisine, jedenfalls wollen sie das tun. Aber dann fühlt sich Ontje krank und wird ins Bett gebracht. Und damit ist Onnos Arbeitstag hinüber, denn wer kennt das nicht? Ein kleiner kranker Otter braucht viel Pflege und Aufmerksamkeit. Und Tee. Und eine Wärmflasche. Und ein Kissen. Und obendrauf ist Ontje auch noch unzufrieden, weil Onno immer wieder dazu ansetzt, doch die Draisine zu reparieren. Erst als Onno sich mit ins Bett legt und vorliest, ist alles gut für Ontje und am nächsten Tag ist er wieder putzmunter. Aber Onno? Nun ist der krank. Und alles wiederholt sich, nur für Ontje, der eigentlich gerne mit den Robben spielen würde.

Man könnte fast denken, dass das ein Elternbuch ist. Denn ein krankes Kind zuhause erfordert und verdient genau das Maximum an Aufmerksamkeit, wie es hier beschrieben wird, und jeglicher vorher gefasster Tagesplan der Erwachsenen ist zum Scheitern verurteilt. Und dass man dabei noch selbst krank wird, passt auch wunderbar zum Erfahrungsschatz vieler Eltern. Umgekehrt können sich Kinder wunderbar in Ontje hineinfühlen, wenn sie das Gefühl haben, dass man sie in ihrem kranken Zustand nicht ausreichend umsorgt.

Gelungen ist auch die Schlussszene, in welchem Onnos Frau zurückkehrt und alle sich zufrieden umarmen. Die drei werden sicherlich noch das eine oder andere Abenteuer zusammen erleben und darauf darf man sich jetzt schon freuen.

geschrieben am 18.12.2016 | 407 Wörter | 2212 Zeichen

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