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Bücher

Peter und der Wolf mit CD


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Peter und der Wolf mit CD Die Geschichte „Peter und der Wolf“ samt zugehöriger musikalischer Umrahmung gibt es schon in den verschiedensten Varianten auf dem Buchmarkt, mal mit CD, mal ohne, mal mehr oder weniger illustriert, als Unterrichtsmaterial oder gleich als Hörspiel. Auch das nun im Oetinger-Verlag erschienene Kinderbuch bietet die Geschichte als Text zusammen mit einer CD, die man parallel zur Lektüre hören kann. Das Buch beginnt zunächst einführend mit der Vorstellung der den handelnden Personen und Tieren zugeordneten Instrumente, also der Klarinette, dem Fagott, den Pauken etc. Erst dann darf die Geschichte mit dem bekannten Satz „Früh am Morgen öffnete Peter die Gartentür und trat hinaus auf die große grüne Wiese“ eröffnet werden und schon beim Vorlesen werden Erinnerungen an die eigene Kindheit geweckt, denn dieses musikalische Märchen ist ein echter Klassiker. Peter spielt zunächst im Garten, danach außerhalb und beobachtet die Tiere. Der Großvater aber zieht ihn schimpfend hinter die sichere Gartenmauer zurück, gerade früh genug, denn prompt kommt schon der Wolf und verschlingt die gutmütige Ente. Eigentlich recht harter Tobak, wenn man bedenkt, dass das Buch für Kinder ab fünf Jahren gedacht ist. Während der Wolf nun auch den anderen Tieren nachzustellen versucht, entschließt sich der mutige Peter, die Situation in die Hand zu nehmen und den bösen Wolf zu fangen. Dies schafft er auch mit Hilfe seiner Freunde. Die polternden Jäger kommen zu spät und Peter kann sie auch davon abhalten, den Wolf zu töten. Besonders liebenswert an dieser Ausführung von „Peter und der Wolf“ sind die Illustrationen von Ilon Wikland. Wer Kinderbücher von Astrid Lindgren kennt, wird sicherlich auch schon einmal von ihr illustrierte Ausgaben in der Hand gehalten haben, etwa von Lotta aus der Krachmacherstraße. Mit recht simplem Strich, aber doch in kindgerecht großflächiger und farbensatter Weise erschafft Ilon Wikland eine Szenerie, die das phantastische der Geschichte gut zur Geltung bringt und dem „bösen“ Wolf ein wenig das Grauen nimmt, die tumben Jäger als solche entlarvt und selbst den gestrengen Großvater am Ende als verschmitzt grinsenden Alten zeigt.

Die Geschichte „Peter und der Wolf“ samt zugehöriger musikalischer Umrahmung gibt es schon in den verschiedensten Varianten auf dem Buchmarkt, mal mit CD, mal ohne, mal mehr oder weniger illustriert, als Unterrichtsmaterial oder gleich als Hörspiel. Auch das nun im Oetinger-Verlag erschienene Kinderbuch bietet die Geschichte als Text zusammen mit einer CD, die man parallel zur Lektüre hören kann. Das Buch beginnt zunächst einführend mit der Vorstellung der den handelnden Personen und Tieren zugeordneten Instrumente, also der Klarinette, dem Fagott, den Pauken etc. Erst dann darf die Geschichte mit dem bekannten Satz „Früh am Morgen öffnete Peter die Gartentür und trat hinaus auf die große grüne Wiese“ eröffnet werden und schon beim Vorlesen werden Erinnerungen an die eigene Kindheit geweckt, denn dieses musikalische Märchen ist ein echter Klassiker. Peter spielt zunächst im Garten, danach außerhalb und beobachtet die Tiere. Der Großvater aber zieht ihn schimpfend hinter die sichere Gartenmauer zurück, gerade früh genug, denn prompt kommt schon der Wolf und verschlingt die gutmütige Ente. Eigentlich recht harter Tobak, wenn man bedenkt, dass das Buch für Kinder ab fünf Jahren gedacht ist. Während der Wolf nun auch den anderen Tieren nachzustellen versucht, entschließt sich der mutige Peter, die Situation in die Hand zu nehmen und den bösen Wolf zu fangen. Dies schafft er auch mit Hilfe seiner Freunde. Die polternden Jäger kommen zu spät und Peter kann sie auch davon abhalten, den Wolf zu töten.

Besonders liebenswert an dieser Ausführung von „Peter und der Wolf“ sind die Illustrationen von Ilon Wikland. Wer Kinderbücher von Astrid Lindgren kennt, wird sicherlich auch schon einmal von ihr illustrierte Ausgaben in der Hand gehalten haben, etwa von Lotta aus der Krachmacherstraße. Mit recht simplem Strich, aber doch in kindgerecht großflächiger und farbensatter Weise erschafft Ilon Wikland eine Szenerie, die das phantastische der Geschichte gut zur Geltung bringt und dem „bösen“ Wolf ein wenig das Grauen nimmt, die tumben Jäger als solche entlarvt und selbst den gestrengen Großvater am Ende als verschmitzt grinsenden Alten zeigt.

geschrieben am 16.05.2016 | 329 Wörter | 1885 Zeichen

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