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Prinz Bummelletzter


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Prinz Bummelletzter Prinz Bummelletzter ist, soviel darf gleich zu Beginn festgehalten werden, ein ganz großartiges Kinderbuch. Denn zum einen handelt es sich um eine hervorragende Geschichte, die trotz des „Ritter und Drachen“-Themas für kleine Leserinnen ebenso gut geeignet ist wie für die typische Zielgruppe der kleinen Leser. Zum anderen ist es aber auch ein sanfter Denkanstoß für vorlesende Eltern, dass Kinder nämlich ihre ganz eigene Zeit und Wahrnehmung haben, die (zum Glück) nicht mit der der erwachsenen Welt übereinstimmt, sodass man Kinder auch nicht sinnlos zu bestimmten Leistungen und Handlungen pushen darf, sondern ihnen ihre eigene Zeit gönnen muss. Worum geht es in dem Buch? Der Prinz, mit richtigem Namen Willibald, hat noch drei ältere Brüder, die allesamt schneller, toller und erfolgreicher sind als er. Er aber trödelt, lässt sich ablenken und kommt mit deren Tagesprogramm überhaupt nicht mit. Allerdings fände er es auch für sich mal ganz nett, so eine Prinzessin zu befreien. Er beginnt also ebenfalls die Reise zur Drachenhöhle, muss aber erst einmal fertig frühstücken, packt vorher auch noch Geschenke für die Prinzessin und studiert ein Lied ein. Und auch auf dem Weg findet sich so manches, das die Reisezeit verlängert. Als er endlich ankommt, ist der Drache vom vielen Kämpfen gegen zahllose andere Ritter so ermattet, dass er vor Willibald einfach umfällt. Die Prinzessin ist hellauf begeistert von dieser Heldentat, vor allem aber von Willibald. Die beiden vertrödeln dann ganz entspannt den Heimweg zum Schloss und verlieben sich gemütlich unterwegs und eben nicht Hals über Kopf an Ort und Stelle. Sehr sympathisch. Neben der schönen Geschichte überzeugen auch die Illustrationen. Denn zur Hauptgeschichte kommen auch ganz viele Nebenbilder und -ereignisse zur Geltung. Etwa der mit Heldentaten gespickte Tagesplan der Brüder oder auch das Gefolge des Prinzen, bestehend aus Enten und einem Schwein, das der Prinzessin partout das einstudierte Lied vortragen will, obwohl die keinerlei Interesse für die Bänkelsänger zeigt. Insgesamt also eine klare Empfehlung für dieses tolle Kinderbuch.

Prinz Bummelletzter ist, soviel darf gleich zu Beginn festgehalten werden, ein ganz großartiges Kinderbuch. Denn zum einen handelt es sich um eine hervorragende Geschichte, die trotz des „Ritter und Drachen“-Themas für kleine Leserinnen ebenso gut geeignet ist wie für die typische Zielgruppe der kleinen Leser. Zum anderen ist es aber auch ein sanfter Denkanstoß für vorlesende Eltern, dass Kinder nämlich ihre ganz eigene Zeit und Wahrnehmung haben, die (zum Glück) nicht mit der der erwachsenen Welt übereinstimmt, sodass man Kinder auch nicht sinnlos zu bestimmten Leistungen und Handlungen pushen darf, sondern ihnen ihre eigene Zeit gönnen muss.

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Worum geht es in dem Buch? Der Prinz, mit richtigem Namen Willibald, hat noch drei ältere Brüder, die allesamt schneller, toller und erfolgreicher sind als er. Er aber trödelt, lässt sich ablenken und kommt mit deren Tagesprogramm überhaupt nicht mit. Allerdings fände er es auch für sich mal ganz nett, so eine Prinzessin zu befreien. Er beginnt also ebenfalls die Reise zur Drachenhöhle, muss aber erst einmal fertig frühstücken, packt vorher auch noch Geschenke für die Prinzessin und studiert ein Lied ein. Und auch auf dem Weg findet sich so manches, das die Reisezeit verlängert. Als er endlich ankommt, ist der Drache vom vielen Kämpfen gegen zahllose andere Ritter so ermattet, dass er vor Willibald einfach umfällt. Die Prinzessin ist hellauf begeistert von dieser Heldentat, vor allem aber von Willibald. Die beiden vertrödeln dann ganz entspannt den Heimweg zum Schloss und verlieben sich gemütlich unterwegs und eben nicht Hals über Kopf an Ort und Stelle. Sehr sympathisch.

Neben der schönen Geschichte überzeugen auch die Illustrationen. Denn zur Hauptgeschichte kommen auch ganz viele Nebenbilder und -ereignisse zur Geltung. Etwa der mit Heldentaten gespickte Tagesplan der Brüder oder auch das Gefolge des Prinzen, bestehend aus Enten und einem Schwein, das der Prinzessin partout das einstudierte Lied vortragen will, obwohl die keinerlei Interesse für die Bänkelsänger zeigt.

Insgesamt also eine klare Empfehlung für dieses tolle Kinderbuch.

geschrieben am 06.03.2016 | 320 Wörter | 1793 Zeichen

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