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Bäume & Sträucher


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Ragan Tanger

Bäume & Sträucher So wie ein Baum oder Strauch, der mit seinen Keimblättern das Spätwinterlaub durchstößt und sich den Weg in die pulsierende Natur bahnt, so bietet der BLV-Verlag in zuverlässiger Regelmäßigkeit Bestimmungsbücher, die ebenso aktiv und lichtsuchend die Sonne der literarischen Welt erblicken. Der kleine Baumfreund vom großen Baumfreund Stefan Cölsch ist ein kompakter und informativer Begleiter für alle Keimblätter respektive Einsteiger in die Bestimmung von Gehölzen. Cölsch selbst ist Schreiber, Holztechniker (studierter!) und Geschäftsführer einer Firma für ökologischen Holzhausbau; also der ideale Aufbereiter für das Entdecken unserer heimischen Bäume und Sträucher. Vier knappe Seiten botanische Einführung und schon geht’s ans Eingemachte, an Portraits von über 220 Gehölzarten unserer Breiten. Gehölze sind Bäume, Sträucher und auch Arten, die die meisten von uns dort gar nicht vermuten, so der Bodendecker Immergrün oder die Gewürzkräuter Rosmarin, Thymian oder Salbei: konsequent und - selektiv. Denn natürlich sind die 220 Arten längst nicht alle Pflanzen, die auf und aus Holz gebaut sind, aber deren bekannteste und wichtigste, so dass dieser Einführungskurs genau das Richtige für Einsteiger ist. Auch für jeden kurzen oder langen Spaziergang eignet sich der schmale und leichtgewichtige Führer allemal. Dafür muss man auf der methodischen Seite ein paar Abstriche machen, denn ein Bild pro Baum (meist in der Blüte und mit Blättern) sowie drei Arten auf zwei Doppelseiten machen deutlich, dass es hier kurz und bündig, aber längst nicht fahrlässig zugeht. Anhand der Blätterränder und –anordnung kann man mit dem klugen BLV-Schlüssel (schon seit vielen Jahren übrigens) direkt auf den entsprechenden Seiten suchen – ganzrandig, gezahnt, gefiedert etc. Wer das Blatt vor Augen hat, kann jetzt das Büchlein nutzen. Jede Art wird mit lateinischem und deutschem Namen, Kalender des Blühens und des Fruchtstandes, Merkmalen, Vorkommen und weiterem Wissenswertem beschrieben. Plus ein Bild, und das mal Drei auf einer Doppelseite. Unmöglich? Nein, ganz wunderbar und souverän angeordnet und bestimmt erfolgreich und vielversprechend. Natürlich ist es ein Jammer, dass heutzutage die meisten eine Erle nicht von einer Hainbuche unterschieden können, dass die nicht menschlichen Lebewesen in Funktionalität, reiner Praktikabilität und Ausbeutung veröden. Dem Wesen der Bäume kann man sich annähern, indem man sie entsprechend anspricht und kennenlernt. Da hier ist der ideale, sehr preisgünstige und notwendige Begleiter auf den Reisen in den Wald.

So wie ein Baum oder Strauch, der mit seinen Keimblättern das Spätwinterlaub durchstößt und sich den Weg in die pulsierende Natur bahnt, so bietet der BLV-Verlag in zuverlässiger Regelmäßigkeit Bestimmungsbücher, die ebenso aktiv und lichtsuchend die Sonne der literarischen Welt erblicken. Der kleine Baumfreund vom großen Baumfreund Stefan Cölsch ist ein kompakter und informativer Begleiter für alle Keimblätter respektive Einsteiger in die Bestimmung von Gehölzen. Cölsch selbst ist Schreiber, Holztechniker (studierter!) und Geschäftsführer einer Firma für ökologischen Holzhausbau; also der ideale Aufbereiter für das Entdecken unserer heimischen Bäume und Sträucher.

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Vier knappe Seiten botanische Einführung und schon geht’s ans Eingemachte, an Portraits von über 220 Gehölzarten unserer Breiten. Gehölze sind Bäume, Sträucher und auch Arten, die die meisten von uns dort gar nicht vermuten, so der Bodendecker Immergrün oder die Gewürzkräuter Rosmarin, Thymian oder Salbei: konsequent und - selektiv. Denn natürlich sind die 220 Arten längst nicht alle Pflanzen, die auf und aus Holz gebaut sind, aber deren bekannteste und wichtigste, so dass dieser Einführungskurs genau das Richtige für Einsteiger ist. Auch für jeden kurzen oder langen Spaziergang eignet sich der schmale und leichtgewichtige Führer allemal.

Dafür muss man auf der methodischen Seite ein paar Abstriche machen, denn ein Bild pro Baum (meist in der Blüte und mit Blättern) sowie drei Arten auf zwei Doppelseiten machen deutlich, dass es hier kurz und bündig, aber längst nicht fahrlässig zugeht. Anhand der Blätterränder und –anordnung kann man mit dem klugen BLV-Schlüssel (schon seit vielen Jahren übrigens) direkt auf den entsprechenden Seiten suchen – ganzrandig, gezahnt, gefiedert etc. Wer das Blatt vor Augen hat, kann jetzt das Büchlein nutzen.

Jede Art wird mit lateinischem und deutschem Namen, Kalender des Blühens und des Fruchtstandes, Merkmalen, Vorkommen und weiterem Wissenswertem beschrieben. Plus ein Bild, und das mal Drei auf einer Doppelseite. Unmöglich? Nein, ganz wunderbar und souverän angeordnet und bestimmt erfolgreich und vielversprechend.

Natürlich ist es ein Jammer, dass heutzutage die meisten eine Erle nicht von einer Hainbuche unterschieden können, dass die nicht menschlichen Lebewesen in Funktionalität, reiner Praktikabilität und Ausbeutung veröden. Dem Wesen der Bäume kann man sich annähern, indem man sie entsprechend anspricht und kennenlernt. Da hier ist der ideale, sehr preisgünstige und notwendige Begleiter auf den Reisen in den Wald.

geschrieben am 27.04.2012 | 367 Wörter | 2255 Zeichen

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