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Begegnungen mit dem Unfassbaren


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Rezension von

Antje Jürgens

Begegnungen mit dem Unfassbaren Zum Autor Der 1955 geborene Autor studierte an der FH MĂŒnchen Touristik und leitet ein ReisebĂŒro. 12jĂ€hrig wurde seine Neugier auf PrĂ€astronautik durch ein Buch Erich von DĂ€nikens geweckt, das er bis heute nicht verloren hat. Er zĂ€hlt weltweit zu den bekanntesten Autoren und Forschern auf dem Gebiet der SETI-Forschung. Hausdorfs Erstlingswerk „Die weiße Pyramide, außerirdische Spuren in Ostasien“ wurde in mehrere Sprachen ĂŒbersetzt. Bis heute hat er etwa zwanzig BĂŒcher geschrieben und war mehrmals in weltweiten Fernsehauftritten zu sehen. Hausdorf, der auch fĂŒr mehrere internationale Filmproduktionen mit dem Themenschwerpunkt „RĂ€tsel aus dem Reich der Mitte“ vor der Kamera stand, reist regelmĂ€ĂŸig weltweit, um PhĂ€nomene zu ergrĂŒnden, die die „normale“ Wissenschaft als LĂŒgen oder Spinnerei abtut. Seine Ergebnisse macht er einem breiteren Publikum nicht nur in seinen BĂŒchern, sondern auch in zahlreichen Publikationen und VortrĂ€gen zugĂ€nglich. Zum Buch Begegnungen mit dem Unfassbaren ist fĂŒr die Fans dieser Materie nichts grundsĂ€tzlich Neues. Nachdem zuerst im Jahr 1998 der Titel X-Reisen, Lokaltermine an den geheimnisvollen StĂ€tten unserer Welt auf den Markt kam, legte 2008 der Herbig-Verlag eine ĂŒberarbeitete, verĂ€nderte, umbenannte gebundene Ausgabe nach, die rein covermĂ€ĂŸig schon ziemlich nahe an die jetzt dank Heyne erhĂ€ltliche Taschenbuchversion herankam. Der Heyne-Verlag hat auch den Titel dieser gebundenen Ausgabe (Begegnungen mit dem Unfassbaren – ReisefĂŒhrer zu fantastischen PhĂ€nomenen) ĂŒbernommen. Mit fast identischem Cover (lediglich die Farbgebung wurde verĂ€ndert, das Auge und der Sternenhimmel blieben gleich) sind zuvor zwei weitere BĂŒcher bei Heyne erschienen, in denen sich der Autor ebenfalls mit der Thematik befasst. (Bizarre Wirklichkeiten: Auf geheimen Wegen ins Unbekannte/2009 und Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dĂŒrfte/2009.) Doch zum jetzigen Buch und seinem Inhalt, in dem Hausdorf nach einem einleitenden Vorwort von seinen weltweiten Reisen berichtet oder vielmehr von dem, was (nicht nur) er dort vorgefunden hat. Und von seinen Deutungsmöglichkeiten. Er erzĂ€hlt von Orten, die ĂŒberraschend verlassen und nie wieder besiedelt wurden. Von unerklĂ€rlichen BrĂ€nden, die ĂŒbernatĂŒrliche Hitze entwickelten. Von den Steinskulpturen der Osterinseln und Pyramiden in LĂ€ndern, von denen wir lange Zeit annahmen, dass es diese dort gar nicht gibt. Von steinernen Abbildern unseres Sonnensystems, die trotz ihres Alters etwas enthalten, was erst Jahrhunderte spĂ€ter entdeckt wurde. Auch EntfĂŒhrungen durch extraterrestrische Lebensformen oder Kontaktaufnahme zu ihnen werden beschrieben. Vorkommnisse mit Menschen, die plötzlich und unerklĂ€rlich auftauchen. Oder ein totes Kind, das wegen seiner Andersartigkeit kaum als Missgeburt bezeichnet werden darf, sondern als etwas, das eigentlich nicht existieren dĂŒrfte. Spuren, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen und die doch real zu besichtigen sind. Oder waren, denn viele der Reisen und Begebenheiten fanden bereits in den 1970erJahren oder gar in frĂŒheren Jahrhunderten statt und zwischenzeitlich hat sich das eine oder andere geĂ€ndert. In der Mitte des Buches sind Farbfotos seiner Reisen eingefĂŒgt. Ab Seite 211 beginnt dann ein ReisefĂŒhrer zu den geheimnisvollsten PlĂ€tzen, der Insider- und Geheimtipps enthĂ€lt. Meine Meinung Wie bei allen BĂŒchern oder sonstigen Publikationen zu diesem Thema wird es auch hier etliche Fachleute, Forscher und Skeptiker geben, die sofort und sehr laut FĂ€lschung und Humbug schreien, wenn sie etwas davon lesen. Doch frage ich mich manchmal, warum sie glauben, dass ausgerechnet ihre Meinung der Weisheit letzter Schluss ist. Zumal sie in den seltensten FĂ€llen selbst mit wirklich schlĂŒssigen ErklĂ€rungen aufwarten können. Und immerhin gingen sogenannte Gelehrte ja auch einmal davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist, um die sich sogar die Sonne dreht. Genau wie viele seiner Mitstreiter will Hausdorf mit diesem Buch niemand absolut von seiner Meinung ĂŒberzeugen. Es ist kein Wissenschafts-, sondern eher ein Erlebnisbericht. Ersteres wĂ€re, seien wir ehrlich, fĂŒr den Taschenbuchpreis absolut nicht zu erhalten und darĂŒber hinaus auch nicht so leicht zu lesen. Was er aber bietet, sind DenkanstĂ¶ĂŸe zu Dingen und VorgĂ€ngen, die unerklĂ€rlich erscheinen, geheimnisumwittert sind und genau genommen nach regulĂ€rer Schulmeinung eben einfach nicht sein dĂŒrfen bzw. von dieser völlig anders dargestellt werden. Wirklichkeit ist etwas, das uns oftmals passend vorgesetzt wird. Verdreht kann sie in beide Richtungen werden. Ob sie real so richtig ist, steht dann auf einem anderen Blatt und jeder kann und sollte sich seinen eigenen Teil denken. Hausdorf bringt natĂŒrlich keine absoluten und unwiderlegbaren Beweise fĂŒr seine Theorien, dennoch muss er mit seinen Schlussfolgerungen noch lange nicht falsch liegen. Die Berichte seiner Reisen sind so abgefasst, dass sie sowohl auf jĂŒngere wie Ă€ltere Leser passen. Wer unvorbelastet oder bereits von Überlegungen dieser Art ĂŒberzeugt an dieses Buch herangeht, springt leichtfĂŒĂŸig mit dem Autor in die einzelnen LĂ€nder und erfĂ€hrt vielleicht, wenn er es denn noch nicht weiß, dass es oftmals nur eine Frage des Betrachterstandpunktes ist, wie die Wirklichkeit sich gestaltet. AnhĂ€nger der sogenannten regulĂ€ren Wissenschaftstheorien werden mit dem Buch natĂŒrlich ihre Probleme haben, auch wenn die an sich kurzen Kapitel sich sehr leicht lesen lassen. Die Fotos, etwa von den angeblich mit Faustkeilen herausgehauenen und dafĂŒr erstaunlich ebenmĂ€ĂŸigen, riesigen Figuren der Osterinseln, lassen einen zusammen mit den Deutungsversuchen Hausdorfs ĂŒberlegen. Vielleicht sind unsere Vorfahren nicht so vorsintflutlich gewesen, wie wir gemeinhin annehmen. Womöglich verfĂŒgten sie ĂŒber Wissen und technische GerĂ€tschaften, die es zu der Zeit eigentlich noch gar nicht geben durfte. Oder hatten sie tatsĂ€chlich Hilfe von 
 außerhalb? Wie bereits erwĂ€hnt, kann Hausdorf natĂŒrlich keine unwiderlegbaren Beweise bringen. Dies wĂŒrde bei der FĂŒlle der vorgestellten PhĂ€nomene die Dimensionen eines Taschenbuches hoffnungslos sprengen. Seine Reiseberichte und Deutungsvarianten sind weder wissenschaftlich abgehoben noch mystisch verklĂ€rt und sprechen mich – als ĂŒberzeugte Nonkonformistin – an. Ein kleines Manko gibt es allerdings. Einiges von dem, was man in diesem Buch findet, haben andere Autoren, wie etwa von DĂ€niken, schon aufgegriffen. Fazit FĂŒr alle Fans des UnerklĂ€rlichen, und solche, die vielleicht zum ersten Mal einen Blick ĂŒber den Tellerrand der Schulmeinung werfen möchten. Copyright © 2010 by Antje JĂŒrgens (AJ)

Zum Autor

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1
08.07.2013
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12.05.2013

Der 1955 geborene Autor studierte an der FH MĂŒnchen Touristik und leitet ein ReisebĂŒro. 12jĂ€hrig wurde seine Neugier auf PrĂ€astronautik durch ein Buch Erich von DĂ€nikens geweckt, das er bis heute nicht verloren hat. Er zĂ€hlt weltweit zu den bekanntesten Autoren und Forschern auf dem Gebiet der SETI-Forschung. Hausdorfs Erstlingswerk „Die weiße Pyramide, außerirdische Spuren in Ostasien“ wurde in mehrere Sprachen ĂŒbersetzt. Bis heute hat er etwa zwanzig BĂŒcher geschrieben und war mehrmals in weltweiten Fernsehauftritten zu sehen. Hausdorf, der auch fĂŒr mehrere internationale Filmproduktionen mit dem Themenschwerpunkt „RĂ€tsel aus dem Reich der Mitte“ vor der Kamera stand, reist regelmĂ€ĂŸig weltweit, um PhĂ€nomene zu ergrĂŒnden, die die „normale“ Wissenschaft als LĂŒgen oder Spinnerei abtut. Seine Ergebnisse macht er einem breiteren Publikum nicht nur in seinen BĂŒchern, sondern auch in zahlreichen Publikationen und VortrĂ€gen zugĂ€nglich.

Zum Buch

Begegnungen mit dem Unfassbaren ist fĂŒr die Fans dieser Materie nichts grundsĂ€tzlich Neues. Nachdem zuerst im Jahr 1998 der Titel X-Reisen, Lokaltermine an den geheimnisvollen StĂ€tten unserer Welt auf den Markt kam, legte 2008 der Herbig-Verlag eine ĂŒberarbeitete, verĂ€nderte, umbenannte gebundene Ausgabe nach, die rein covermĂ€ĂŸig schon ziemlich nahe an die jetzt dank Heyne erhĂ€ltliche Taschenbuchversion herankam. Der Heyne-Verlag hat auch den Titel dieser gebundenen Ausgabe (Begegnungen mit dem Unfassbaren – ReisefĂŒhrer zu fantastischen PhĂ€nomenen) ĂŒbernommen.

Mit fast identischem Cover (lediglich die Farbgebung wurde verĂ€ndert, das Auge und der Sternenhimmel blieben gleich) sind zuvor zwei weitere BĂŒcher bei Heyne erschienen, in denen sich der Autor ebenfalls mit der Thematik befasst. (Bizarre Wirklichkeiten: Auf geheimen Wegen ins Unbekannte/2009 und Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dĂŒrfte/2009.)

Doch zum jetzigen Buch und seinem Inhalt, in dem Hausdorf nach einem einleitenden Vorwort von seinen weltweiten Reisen berichtet oder vielmehr von dem, was (nicht nur) er dort vorgefunden hat. Und von seinen Deutungsmöglichkeiten. Er erzĂ€hlt von Orten, die ĂŒberraschend verlassen und nie wieder besiedelt wurden. Von unerklĂ€rlichen BrĂ€nden, die ĂŒbernatĂŒrliche Hitze entwickelten. Von den Steinskulpturen der Osterinseln und Pyramiden in LĂ€ndern, von denen wir lange Zeit annahmen, dass es diese dort gar nicht gibt. Von steinernen Abbildern unseres Sonnensystems, die trotz ihres Alters etwas enthalten, was erst Jahrhunderte spĂ€ter entdeckt wurde. Auch EntfĂŒhrungen durch extraterrestrische Lebensformen oder Kontaktaufnahme zu ihnen werden beschrieben. Vorkommnisse mit Menschen, die plötzlich und unerklĂ€rlich auftauchen. Oder ein totes Kind, das wegen seiner Andersartigkeit kaum als Missgeburt bezeichnet werden darf, sondern als etwas, das eigentlich nicht existieren dĂŒrfte. Spuren, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen und die doch real zu besichtigen sind. Oder waren, denn viele der Reisen und Begebenheiten fanden bereits in den 1970erJahren oder gar in frĂŒheren Jahrhunderten statt und zwischenzeitlich hat sich das eine oder andere geĂ€ndert. In der Mitte des Buches sind Farbfotos seiner Reisen eingefĂŒgt. Ab Seite 211 beginnt dann ein ReisefĂŒhrer zu den geheimnisvollsten PlĂ€tzen, der Insider- und Geheimtipps enthĂ€lt.

Meine Meinung

Wie bei allen BĂŒchern oder sonstigen Publikationen zu diesem Thema wird es auch hier etliche Fachleute, Forscher und Skeptiker geben, die sofort und sehr laut FĂ€lschung und Humbug schreien, wenn sie etwas davon lesen. Doch frage ich mich manchmal, warum sie glauben, dass ausgerechnet ihre Meinung der Weisheit letzter Schluss ist. Zumal sie in den seltensten FĂ€llen selbst mit wirklich schlĂŒssigen ErklĂ€rungen aufwarten können. Und immerhin gingen sogenannte Gelehrte ja auch einmal davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist, um die sich sogar die Sonne dreht.

Genau wie viele seiner Mitstreiter will Hausdorf mit diesem Buch niemand absolut von seiner Meinung ĂŒberzeugen. Es ist kein Wissenschafts-, sondern eher ein Erlebnisbericht. Ersteres wĂ€re, seien wir ehrlich, fĂŒr den Taschenbuchpreis absolut nicht zu erhalten und darĂŒber hinaus auch nicht so leicht zu lesen. Was er aber bietet, sind DenkanstĂ¶ĂŸe zu Dingen und VorgĂ€ngen, die unerklĂ€rlich erscheinen, geheimnisumwittert sind und genau genommen nach regulĂ€rer Schulmeinung eben einfach nicht sein dĂŒrfen bzw. von dieser völlig anders dargestellt werden. Wirklichkeit ist etwas, das uns oftmals passend vorgesetzt wird. Verdreht kann sie in beide Richtungen werden. Ob sie real so richtig ist, steht dann auf einem anderen Blatt und jeder kann und sollte sich seinen eigenen Teil denken. Hausdorf bringt natĂŒrlich keine absoluten und unwiderlegbaren Beweise fĂŒr seine Theorien, dennoch muss er mit seinen Schlussfolgerungen noch lange nicht falsch liegen.

Die Berichte seiner Reisen sind so abgefasst, dass sie sowohl auf jĂŒngere wie Ă€ltere Leser passen. Wer unvorbelastet oder bereits von Überlegungen dieser Art ĂŒberzeugt an dieses Buch herangeht, springt leichtfĂŒĂŸig mit dem Autor in die einzelnen LĂ€nder und erfĂ€hrt vielleicht, wenn er es denn noch nicht weiß, dass es oftmals nur eine Frage des Betrachterstandpunktes ist, wie die Wirklichkeit sich gestaltet. AnhĂ€nger der sogenannten regulĂ€ren Wissenschaftstheorien werden mit dem Buch natĂŒrlich ihre Probleme haben, auch wenn die an sich kurzen Kapitel sich sehr leicht lesen lassen.

Die Fotos, etwa von den angeblich mit Faustkeilen herausgehauenen und dafĂŒr erstaunlich ebenmĂ€ĂŸigen, riesigen Figuren der Osterinseln, lassen einen zusammen mit den Deutungsversuchen Hausdorfs ĂŒberlegen. Vielleicht sind unsere Vorfahren nicht so vorsintflutlich gewesen, wie wir gemeinhin annehmen. Womöglich verfĂŒgten sie ĂŒber Wissen und technische GerĂ€tschaften, die es zu der Zeit eigentlich noch gar nicht geben durfte. Oder hatten sie tatsĂ€chlich Hilfe von 
 außerhalb? Wie bereits erwĂ€hnt, kann Hausdorf natĂŒrlich keine unwiderlegbaren Beweise bringen. Dies wĂŒrde bei der FĂŒlle der vorgestellten PhĂ€nomene die Dimensionen eines Taschenbuches hoffnungslos sprengen.

Seine Reiseberichte und Deutungsvarianten sind weder wissenschaftlich abgehoben noch mystisch verklĂ€rt und sprechen mich – als ĂŒberzeugte Nonkonformistin – an. Ein kleines Manko gibt es allerdings. Einiges von dem, was man in diesem Buch findet, haben andere Autoren, wie etwa von DĂ€niken, schon aufgegriffen.

Fazit

FĂŒr alle Fans des UnerklĂ€rlichen, und solche, die vielleicht zum ersten Mal einen Blick ĂŒber den Tellerrand der Schulmeinung werfen möchten.

Copyright © 2010 by Antje JĂŒrgens (AJ)

geschrieben am 11.11.2010 | 944 Wörter | 5795 Zeichen

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