Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Worträtsel – Aufgabe in Mensch und Wort


Statistiken
  • 2417 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Oliver Lippert

Worträtsel – Aufgabe in Mensch und Wort Eine bizarre Sammlung aus Kurgeschichten verbirgt sich hinter diesen eher philosophischanmutenden Titel "Worträtsel - Aufgabe in Mensch und Wort" und auch die Geschichten verbergen Rätsel in philosophischer Form. Der Leser wird angetrieben durch die Feder Irtenkaufs und auf Reise geschickt durch ferne archaische Länder, via Taxi durch die Stadt, lassen Erinnerungen Revue passieren, treffen auf ein bizarres Haus und lauschen Konversationen von toten und lebendigen Menschen. Die Stories sind so verschieden und facettenreich wie die Natur, keine gleicht der anderen und dennoch haben alle Etwas gemeinsam. Rätselhaft. Bizarr. Dominik Irtenkauf versteht es lyrische Texte zu verfassen, welche einen nicht von Anbeginn klar sind oder vielleicht niemals sein werden. Ich als leser kann da ja vieles hineininterpretieren und doch kann ich niemals mit Gewissheit sagen, ob ich auch richtig liege. Die Worte auf der Rückseite des Buches machen klar auf welch sprachliches Niveau sich der Leser hier einlassen muss: "Wie gerne würde ich diese Fahrt in wundersame, weil schöne Sprache kleiden, doch versagt mir der Charakter, dies eigene Wesen von Grausamkeit ein solches Ansinnen. Der Rückzug in Geisteshüllen, die uns lieblich drücken - ans Herz oder sonstwo - bleibt mir ein Übel, das ich im folgenden zu bezwingen habe. Man möge deshalb stets eng folgen, mich auf Strich und Faden begleiten, wenn ich nichtsdestotrotz meine Erinnerungen entspinne, sie aufspüre." Ob das Aufspüren dem Autoren gelungen ist, vermag ich nicht zu sagen. Eines ist jedenfalls klar: Das Rätsel einer jeder Story ist nicht einfach zu bewältigen und auch der wagemutigste Leser vermag nicht auf Anhieb erkennen welches Ansinnen der Autor hier hatte.

Eine bizarre Sammlung aus Kurgeschichten verbirgt sich hinter diesen eher philosophischanmutenden Titel "Worträtsel - Aufgabe in Mensch und Wort" und auch die Geschichten verbergen Rätsel in philosophischer Form. Der Leser wird angetrieben durch die Feder Irtenkaufs und auf Reise geschickt durch ferne archaische Länder, via Taxi durch die Stadt, lassen Erinnerungen Revue passieren, treffen auf ein bizarres Haus und lauschen Konversationen von toten und lebendigen Menschen.

weitere Rezensionen von Oliver Lippert

#
rezensiert seit
Buchtitel
1
10.07.2021
2
10.07.2021
3
24.12.2020
4
07.11.2014
5
02.11.2014

Die Stories sind so verschieden und facettenreich wie die Natur, keine gleicht der anderen und dennoch haben alle Etwas gemeinsam. Rätselhaft. Bizarr. Dominik Irtenkauf versteht es lyrische Texte zu verfassen, welche einen nicht von Anbeginn klar sind oder vielleicht niemals sein werden. Ich als leser kann da ja vieles hineininterpretieren und doch kann ich niemals mit Gewissheit sagen, ob ich auch richtig liege.

Die Worte auf der Rückseite des Buches machen klar auf welch sprachliches Niveau sich der Leser hier einlassen muss: "Wie gerne würde ich diese Fahrt in wundersame, weil schöne Sprache kleiden, doch versagt mir der Charakter, dies eigene Wesen von Grausamkeit ein solches Ansinnen. Der Rückzug in Geisteshüllen, die uns lieblich drücken - ans Herz oder sonstwo - bleibt mir ein Übel, das ich im folgenden zu bezwingen habe. Man möge deshalb stets eng folgen, mich auf Strich und Faden begleiten, wenn ich nichtsdestotrotz meine Erinnerungen entspinne, sie aufspüre."

Ob das Aufspüren dem Autoren gelungen ist, vermag ich nicht zu sagen. Eines ist jedenfalls klar: Das Rätsel einer jeder Story ist nicht einfach zu bewältigen und auch der wagemutigste Leser vermag nicht auf Anhieb erkennen welches Ansinnen der Autor hier hatte.

geschrieben am 25.12.2007 | 257 Wörter | 1480 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen