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Vegan cupcakes take over the world


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Anna Kneisel

Vegan cupcakes take over the world Kuchenbacken ist an sich nicht sonderlich kompliziert – sollte man meinen. Aber es kann trotzdem jede Menge schiefgehen und wir wollen ja auch nicht immer denselben Kuchen essen, oder? Für Partys bieten sich die kleinen Kuchen mit Namen Muffins, Törtchen oder Cupcakes an (Vorsicht: Muffins sind nicht gleich Cupcakes, wie wir erfahren werden), man krümelt nicht alles voll, braucht kein Messer und alle können sich halbwegs gerecht behandelt fühlen, was die Portionen anbelangt. Damit das Ganze ein Genuss für alle ist, egal ob Allesesser, Veganer oder aber Menschen, die auf Gluten verzichten müssen, ist es angeraten, dass man sich ein wenig Gedanken macht und nach neuen Rezepten umsieht. Da kommt „Vegan cupcakes take over the world“ von den Punk-Köchinnen Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero gerade recht. Die Autorinnen teilen ihr großes Wissen über vegane Muffins auf fröhliche, ungezwungene und entspannte Weise, plaudern aus dem Nähkästchen und machen dabei dennoch einen kompetenten Eindruck, zu finden sind sie auch unter http://vegancupcakes.wordpress.com/. Eine Vielzahl kreativer, lecker klingender Rezepte ist in dem kleinen Buch versammelt, getestet wurden die Ergebnisse von den unterschiedlichsten Versuchspersonen, wobei nicht alle wussten, dass sie gerade eine Süßigkeit aßen, die völlig ohne tierische Produkte zustande kam. Laut Vorwort wurden sie aber alle für gut befunden und daher in die Sammlung aufgenommen. Nach einigen einleitenden Worten werden in Teil eins, „How to make kick-ass cupcakes“, zunächst die verschiedenen Zutaten, beispielsweise die Funktion von Pfeilwurz oder Sojamilch, sowie mögliche Alternativen zu diesen Zutaten genannt und erläutert sowie besondere Verhaltensmaßregeln und Vorbereitungsmaßnahmen kurz aufgelistet(von Ratschlägen wie „Line your muffin pans immediately after preheating the oven.“ bis hin zu „If you don’t have an oven thermometer, don’t come crying to us.“), sodass man selbst als blutiger Back-Anfänger nach sorgfältiger Lektüre bestens klarkommen sollte. Da die Mengenangaben in den Rezepten nicht nach metrischem System erfolgen, befindet sich außerdem noch eine Umrechnungstabelle in diesem Kapitel. Falls doch mal etwas schiefgehen sollte, werden mögliche Ursachen und die entsprechenden Lösungen gleich mitgeliefert. Auch die Verzierungsvorschläge sind vielfältig und regen die Phantasie an, denn nicht nur die klassische Schokoladen- und Zuckerguss-Deko findet Erwähnung, sondern auch verschiedene Möglichkeiten der Verwendung von essbaren und nicht essbaren Verzierungsgegenständen. Eine hilfreiche Sammlung von Internetadressen, wo man seine Zutaten ordern kann, befindet sich auch direkt im ersten Teil, auch wenn das für deutsche Leser weniger von Interesse sein dürfte. Erst nach diesen Informationen kommt der eigentliche Rezept-Teil mit stolzen 75 Rezepten in vier Unterkapiteln, nämlich BASIC CUPCAKES, CLASSIC CUPCAKES, FANCY CUPCAKES und schließlich FROSTIN’S AND FILLINS’S. Die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen tauchen in diesem Band auf, nicht nur die Schoko- und Vanille-Klassiker, sondern auch aufregend klingende Rezepte wie „Mexican Hot Chocolate Cupcakes“ oder „Mucho Margarita Cupcakes“. Experimentierfreudig sind hier auch die Zutaten, denn wer hätte gedacht, dass man mit Tequila backen kann und das auch noch schmeckt? Ein wenig schade ist es bei den sensationellen Bildern zu den Rezepten, dass nicht überall eines dabei ist, aber ein wenig muss man eben auch selbst seine Kreativität zeigen. Für Nicht-Muttersprachler ist dieses Backbuch auch eine kleine Herausforderung bezüglich des Wortschatzes, aber schon allein für die unterhaltsamen Erläuterungen lohnt sich die Mühe. Fazit: Selten war ein veganes Backbuch so originell und amüsant. Ein weiterer Pluspunkt ist das handliche Format. Nur zu empfehlen.

Kuchenbacken ist an sich nicht sonderlich kompliziert – sollte man meinen. Aber es kann trotzdem jede Menge schiefgehen und wir wollen ja auch nicht immer denselben Kuchen essen, oder? Für Partys bieten sich die kleinen Kuchen mit Namen Muffins, Törtchen oder Cupcakes an (Vorsicht: Muffins sind nicht gleich Cupcakes, wie wir erfahren werden), man krümelt nicht alles voll, braucht kein Messer und alle können sich halbwegs gerecht behandelt fühlen, was die Portionen anbelangt. Damit das Ganze ein Genuss für alle ist, egal ob Allesesser, Veganer oder aber Menschen, die auf Gluten verzichten müssen, ist es angeraten, dass man sich ein wenig Gedanken macht und nach neuen Rezepten umsieht.

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Nach einigen einleitenden Worten werden in Teil eins, „How to make kick-ass cupcakes“, zunächst die verschiedenen Zutaten, beispielsweise die Funktion von Pfeilwurz oder Sojamilch, sowie mögliche Alternativen zu diesen Zutaten genannt und erläutert sowie besondere Verhaltensmaßregeln und Vorbereitungsmaßnahmen kurz aufgelistet(von Ratschlägen wie „Line your muffin pans immediately after preheating the oven.“ bis hin zu „If you don’t have an oven thermometer, don’t come crying to us.“), sodass man selbst als blutiger Back-Anfänger nach sorgfältiger Lektüre bestens klarkommen sollte. Da die Mengenangaben in den Rezepten nicht nach metrischem System erfolgen, befindet sich außerdem noch eine Umrechnungstabelle in diesem Kapitel. Falls doch mal etwas schiefgehen sollte, werden mögliche Ursachen und die entsprechenden Lösungen gleich mitgeliefert. Auch die Verzierungsvorschläge sind vielfältig und regen die Phantasie an, denn nicht nur die klassische Schokoladen- und Zuckerguss-Deko findet Erwähnung, sondern auch verschiedene Möglichkeiten der Verwendung von essbaren und nicht essbaren Verzierungsgegenständen. Eine hilfreiche Sammlung von Internetadressen, wo man seine Zutaten ordern kann, befindet sich auch direkt im ersten Teil, auch wenn das für deutsche Leser weniger von Interesse sein dürfte.

Erst nach diesen Informationen kommt der eigentliche Rezept-Teil mit stolzen 75 Rezepten in vier Unterkapiteln, nämlich BASIC CUPCAKES, CLASSIC CUPCAKES, FANCY CUPCAKES und schließlich FROSTIN’S AND FILLINS’S. Die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen tauchen in diesem Band auf, nicht nur die Schoko- und Vanille-Klassiker, sondern auch aufregend klingende Rezepte wie „Mexican Hot Chocolate Cupcakes“ oder „Mucho Margarita Cupcakes“. Experimentierfreudig sind hier auch die Zutaten, denn wer hätte gedacht, dass man mit Tequila backen kann und das auch noch schmeckt? Ein wenig schade ist es bei den sensationellen Bildern zu den Rezepten, dass nicht überall eines dabei ist, aber ein wenig muss man eben auch selbst seine Kreativität zeigen. Für Nicht-Muttersprachler ist dieses Backbuch auch eine kleine Herausforderung bezüglich des Wortschatzes, aber schon allein für die unterhaltsamen Erläuterungen lohnt sich die Mühe.

Fazit: Selten war ein veganes Backbuch so originell und amĂĽsant. Ein weiterer Pluspunkt ist das handliche Format. Nur zu empfehlen.

geschrieben am 07.02.2011 | 535 Wörter | 3369 Zeichen

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