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Die Geißeln von Enharma, Bd. 1: Die Herkunft der Tapferen


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Rezension von

Frank Drehmel

Die Herkunft der Tapferen Seid vielen Generationen führen die wackeren Soldaten aus Aspech im Land der Tapferen Krieg gegen die Tarns und stemmen sich der Rückkehr eines Ungeheuers entgegen. Eines Tages jedoch fällt der strahlende Held Aspechs, Aracelis, in Folge des Verrates eines der ihren, des bösen Magiers Rusin, und mit ihm seine Armee. In der Hauptstadt Aspechs, in Taramora erfährt als erstes der Zauberer Grimlion von der vernichtenden Niederlage, da er die Seele des Ritters mit einem Zauber belegte, auf dass sie zu ihm komme, sobald sie den Körper verlassen hat. Unverzüglich setzt der gute Grimlion die Räte und die Herrscherin Taramoras von dem Unheil in Kenntnis. Man entscheidet, die Bevölkerung im Dunkeln zu lassen, um eine Panik zu verhindern, und die Stadt wegen des erwarteten Angriffs des Monsters dennoch unter einem Vorwand zu evakuieren. Zugleich sucht man verzweifelt nach einem Ausweg und nach Hilfe, um eine neue Armee auszuheben. Und wer könnte hilfreicher sein, als die berüchtigten und legendären Geißeln von Enharma, Raulnir, genannt die Keule, Lörik Kalte Klinge, Mirolas, auch der Meuchler genannt und der unangreifbare Fanta. Da diese berühmt-berüchtigten Söldner zufällig in der Nähe Taramoras ihrem blutrünstigen Tagewerk nachgehen sollen, beschließen Grimlion und die Souveränin, die vier Mörder anzuheuern, nicht ahnend, dass sie vier Hochstaplern aufsitzen. Während die echten Geißeln fernab mordend und plündernd durchs Land ziehen, sind die vier vergleichsweise harmlosen Abenteurer Emrod, Velia, Perelund und Forn in deren Identität geschlüpft und bieten ihre vorgeblichen Fähigkeiten reichen Auftraggebern feil. Zur Zeit sind sie allerdings insofern unabkömmlich, als ihre letzte Auftraggeberin sie trotz oder wegen ihres Erfolges tot sehen will. Weil Grimlions Auftauchen vor Ort sie vor dem unschönen Tod durch die Musketen korrupter Soldaten bewahrt, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als den Auftrag des Zauberers anzunehmen, und ehe sie sich versehen, befinden sie sich auf einer Quest und in einem Kampf, der mehr als nur eine Nummer zu groß für die vier Maulhelden ist. Der erste Band der „Geißeln von Enharma“ stellt ein kleines Juwel heroischer, humorvoller Fantasy dar, welches von edlen und zeitweise nackten Damen über allerlei Wesen bis hin zu Schlachten und gar mächtiger Zauberei mit allem auffährt, was das Genre so lieb und teuer macht. Weil auf auf diesen 64 Seiten schwungvollen Phantasierens vergleichsweise viel Aufregendes und Situationskomisches passiert, ist die Geschichte nicht nur spannend und kurzweilig, sondern regelrecht intensiv, wobei die Intensität durch das gehaltvolle, kräftig kolorierte und detaillierte Artwork zweifellos befördert wird. Zwischen zeichnerischem und malerischem Ansatz schwankend bieten die Bilder in visueller Hinsicht so Reichhaltiges, dass man sich in der Story förmlich verliert. Insbesondere die knorrigen Gesichter und Körper von Hauptprotagonisten wie Nebenfiguren, die aus allen möglichen und unmöglichen gängigen Rassen des Genres zusammengebastelt wurden, weisen zuweilen ein eindeutig karikierendes Moment auf, welches trotz aller Brutalitäten für eine sympathisches Grundnote selbst auf Seiten der Gegenspieler sorgt. Fazit: Ein unterhaltsames Werk der Funny-Fantasy, das von Kämpfen bis zu Magie mit allem aufwartet, was dem „Sword & Sorcery“- Fan lieb und teuer ist. Unbedingt empfehlenswert.

Seid vielen Generationen führen die wackeren Soldaten aus Aspech im Land der Tapferen Krieg gegen die Tarns und stemmen sich der Rückkehr eines Ungeheuers entgegen. Eines Tages jedoch fällt der strahlende Held Aspechs, Aracelis, in Folge des Verrates eines der ihren, des bösen Magiers Rusin, und mit ihm seine Armee.

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In der Hauptstadt Aspechs, in Taramora erfährt als erstes der Zauberer Grimlion von der vernichtenden Niederlage, da er die Seele des Ritters mit einem Zauber belegte, auf dass sie zu ihm komme, sobald sie den Körper verlassen hat. Unverzüglich setzt der gute Grimlion die Räte und die Herrscherin Taramoras von dem Unheil in Kenntnis. Man entscheidet, die Bevölkerung im Dunkeln zu lassen, um eine Panik zu verhindern, und die Stadt wegen des erwarteten Angriffs des Monsters dennoch unter einem Vorwand zu evakuieren. Zugleich sucht man verzweifelt nach einem Ausweg und nach Hilfe, um eine neue Armee auszuheben. Und wer könnte hilfreicher sein, als die berüchtigten und legendären Geißeln von Enharma, Raulnir, genannt die Keule, Lörik Kalte Klinge, Mirolas, auch der Meuchler genannt und der unangreifbare Fanta. Da diese berühmt-berüchtigten Söldner zufällig in der Nähe Taramoras ihrem blutrünstigen Tagewerk nachgehen sollen, beschließen Grimlion und die Souveränin, die vier Mörder anzuheuern, nicht ahnend, dass sie vier Hochstaplern aufsitzen.

Während die echten Geißeln fernab mordend und plündernd durchs Land ziehen, sind die vier vergleichsweise harmlosen Abenteurer Emrod, Velia, Perelund und Forn in deren Identität geschlüpft und bieten ihre vorgeblichen Fähigkeiten reichen Auftraggebern feil. Zur Zeit sind sie allerdings insofern unabkömmlich, als ihre letzte Auftraggeberin sie trotz oder wegen ihres Erfolges tot sehen will. Weil Grimlions Auftauchen vor Ort sie vor dem unschönen Tod durch die Musketen korrupter Soldaten bewahrt, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als den Auftrag des Zauberers anzunehmen, und ehe sie sich versehen, befinden sie sich auf einer Quest und in einem Kampf, der mehr als nur eine Nummer zu groß für die vier Maulhelden ist.

Der erste Band der „Geißeln von Enharma“ stellt ein kleines Juwel heroischer, humorvoller Fantasy dar, welches von edlen und zeitweise nackten Damen über allerlei Wesen bis hin zu Schlachten und gar mächtiger Zauberei mit allem auffährt, was das Genre so lieb und teuer macht. Weil auf auf diesen 64 Seiten schwungvollen Phantasierens vergleichsweise viel Aufregendes und Situationskomisches passiert, ist die Geschichte nicht nur spannend und kurzweilig, sondern regelrecht intensiv, wobei die Intensität durch das gehaltvolle, kräftig kolorierte und detaillierte Artwork zweifellos befördert wird. Zwischen zeichnerischem und malerischem Ansatz schwankend bieten die Bilder in visueller Hinsicht so Reichhaltiges, dass man sich in der Story förmlich verliert. Insbesondere die knorrigen Gesichter und Körper von Hauptprotagonisten wie Nebenfiguren, die aus allen möglichen und unmöglichen gängigen Rassen des Genres zusammengebastelt wurden, weisen zuweilen ein eindeutig karikierendes Moment auf, welches trotz aller Brutalitäten für eine sympathisches Grundnote selbst auf Seiten der Gegenspieler sorgt.

Fazit: Ein unterhaltsames Werk der Funny-Fantasy, das von Kämpfen bis zu Magie mit allem aufwartet, was dem „Sword & Sorcery“- Fan lieb und teuer ist. Unbedingt empfehlenswert.

geschrieben am 14.02.2012 | 490 Wörter | 2952 Zeichen

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