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Grundkurs Computerpraxis: XML. Extensible Markup Language von Anfang an.


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Rezension von

Marc-Florian Wendland

XML. Extensible Markup Language von Anfang an. XML ist heute wesentlich mehr als nur das „buzzword“ einer aufstrebenden Technologie. Das Format hat sich in der Praxis bewĂ€hrt und wird von immer mehr Unternehmen fĂŒr die vielfĂ€ltigsten Problemlösungen verwendet. Es steht fĂŒr eine dynamische, leicht transformierbare und Datenbank Ă€hnliche Aufbereitung von Informationen. Warum jedoch eXtensible, zu deutsch ‚erweiterbar‘? Gerade diese Erweiterbarkeit von XML ist das Geheimnis seines Erfolges, so ist es zum Beispiel möglich vorhandene XML-Dokumente durch eigene ‚tags‘ quasi unbegrenzt zu erweitern und somit einen Mehrwert an Informationen zu schaffen. Helmut Erlenkötter setzte mit seinem Buch quasi bei Null an und hilft jedem interessierten Einsteiger diese faszinierende Technologie soweit zu verstehen, dass sie den Entwickler nicht vor Probleme stellt, sondern Probleme löst. In zehn Kapiteln nebst praktischer Referenz schafft Erlenkötter einen fundierten, didaktisch gut aufbereiteten Einstieg, der von der Grundidee der XML, ĂŒber ihren syntaktischen Aufbau und der Einbeziehung von NamensrĂ€umen, bis hin zum Entwurf von eigenen Regeln (DTD und XML-Schema) reicht. Das Buch richtet sich bewusst an AnfĂ€nger und dringt nicht zu tief in die SphĂ€ren der XML ein, was die Lernkurve deutlich steiler werden lĂ€sst. Abschließend befasst sich das Buch mit der zunĂ€chst eigenwillig erscheinenden Lokalisierungssprache ‚XPath‘ und der Transformationssprache, basierend auf XML-Syntax, der XSLT. XPath ermöglicht es von jedem Knoten innerhalb eines Dokuments zu einem Anderen zu springen oder aus einer Menge von Knoten, anhand von PrĂ€dikaten, den oder die gewĂŒnschte Knotenmenge zu ermitteln, um diese mittels einer XSLT-Anweisung in HTML, Text oder anderes XML zu transformieren. Diesem Thema widmet Erlenkötter zwei Kapitel, von denen meines Erachtens aber die XSLT-EinfĂŒhrung etwas ausfĂŒhrlicher hĂ€tte ausfallen können. Bedingt dadurch, dass es sich jedoch um eine EinfĂŒhrung in „XML“ handelt, fĂ€llt der geringe Anteil an der spezielleren Transformationssprache nicht negativ ins Gewicht. Im letzten Kapitel erlĂ€utert der Autor verstĂ€ndlich die unterschiedlichen Verarbeitungsweisen von Java basierenden XML-Parsern, dem Document Object Model (DOM) und der Simple API for XML (SAX). In kurzen, prĂ€gnanten Beispielen demonstriert er den programmiertechnischen Zugriff mittels Java auf XML-Dokumente und die vom jeweiligen Parser abhĂ€ngige Schnittstellensyntax, sowie die Abstraktions-API JAXP, die Ă€hnlich wie JDBC im Datenbankbereich, die Verwendungweise mehrere Parser vereinheitlicht. Erlenkötters Buch hat mich in allen Punkten ĂŒberzeugt. Es bietet alles, was der auf diesem Gebiet unerfahrene Leser benötigt, um fundiert in die Materie eingefĂŒhrt zu werden. Der Schreibstil ist locker gehalten, die Beispiele sind nachvollziehbar und anschaulich. Besonders gut haben mir die Kapitel ĂŒber den syntaktisch korrekten Aufbau von well-formed XML gefallen und die Abschnitte ĂŒber das recht komplexe XML-Schema. Dieses Buch schafft genug Grundwissen, um sich der Arbeit mit XML und, falls erforderlich, speziellerer Literatur zu wenden zu können, ohne zu verzweifeln. Und ganz nebenbei sei gesagt, dass das Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis nahezu unschlagbar ist.

XML ist heute wesentlich mehr als nur das „buzzword“ einer aufstrebenden Technologie. Das Format hat sich in der Praxis bewĂ€hrt und wird von immer mehr Unternehmen fĂŒr die vielfĂ€ltigsten Problemlösungen verwendet. Es steht fĂŒr eine dynamische, leicht transformierbare und Datenbank Ă€hnliche Aufbereitung von Informationen. Warum jedoch eXtensible, zu deutsch ‚erweiterbar‘? Gerade diese Erweiterbarkeit von XML ist das Geheimnis seines Erfolges, so ist es zum Beispiel möglich vorhandene XML-Dokumente durch eigene ‚tags‘ quasi unbegrenzt zu erweitern und somit einen Mehrwert an Informationen zu schaffen. Helmut Erlenkötter setzte mit seinem Buch quasi bei Null an und hilft jedem interessierten Einsteiger diese faszinierende Technologie soweit zu verstehen, dass sie den Entwickler nicht vor Probleme stellt, sondern Probleme löst.

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In zehn Kapiteln nebst praktischer Referenz schafft Erlenkötter einen fundierten, didaktisch gut aufbereiteten Einstieg, der von der Grundidee der XML, ĂŒber ihren syntaktischen Aufbau und der Einbeziehung von NamensrĂ€umen, bis hin zum Entwurf von eigenen Regeln (DTD und XML-Schema) reicht. Das Buch richtet sich bewusst an AnfĂ€nger und dringt nicht zu tief in die SphĂ€ren der XML ein, was die Lernkurve deutlich steiler werden lĂ€sst.

Abschließend befasst sich das Buch mit der zunĂ€chst eigenwillig erscheinenden Lokalisierungssprache ‚XPath‘ und der Transformationssprache, basierend auf XML-Syntax, der XSLT. XPath ermöglicht es von jedem Knoten innerhalb eines Dokuments zu einem Anderen zu springen oder aus einer Menge von Knoten, anhand von PrĂ€dikaten, den oder die gewĂŒnschte Knotenmenge zu ermitteln, um diese mittels einer XSLT-Anweisung in HTML, Text oder anderes XML zu transformieren. Diesem Thema widmet Erlenkötter zwei Kapitel, von denen meines Erachtens aber die XSLT-EinfĂŒhrung etwas ausfĂŒhrlicher hĂ€tte ausfallen können. Bedingt dadurch, dass es sich jedoch um eine EinfĂŒhrung in „XML“ handelt, fĂ€llt der geringe Anteil an der spezielleren Transformationssprache nicht negativ ins Gewicht.

Im letzten Kapitel erlÀutert der Autor verstÀndlich die unterschiedlichen Verarbeitungsweisen von Java basierenden XML-Parsern, dem Document Object Model (DOM) und der Simple API for XML (SAX). In kurzen, prÀgnanten Beispielen demonstriert er den programmiertechnischen Zugriff mittels Java auf XML-Dokumente und die vom jeweiligen Parser abhÀngige Schnittstellensyntax, sowie die Abstraktions-API JAXP, die Àhnlich wie JDBC im Datenbankbereich, die Verwendungweise mehrere Parser vereinheitlicht.

Erlenkötters Buch hat mich in allen Punkten ĂŒberzeugt. Es bietet alles, was der auf diesem Gebiet unerfahrene Leser benötigt, um fundiert in die Materie eingefĂŒhrt zu werden. Der Schreibstil ist locker gehalten, die Beispiele sind nachvollziehbar und anschaulich. Besonders gut haben mir die Kapitel ĂŒber den syntaktisch korrekten Aufbau von well-formed XML gefallen und die Abschnitte ĂŒber das recht komplexe XML-Schema. Dieses Buch schafft genug Grundwissen, um sich der Arbeit mit XML und, falls erforderlich, speziellerer Literatur zu wenden zu können, ohne zu verzweifeln. Und ganz nebenbei sei gesagt, dass das Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis nahezu unschlagbar ist.

geschrieben am 04.02.2006 | 441 Wörter | 2829 Zeichen

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