Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Lustiges Taschenbuch Maus-Edition, Bd. 1: Micky der Meisterdetektiv


Statistiken
  • 3048 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Buchreihe
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Ragan Tanger

Micky der Meisterdetektiv Disney läßt das Mausen nicht Seit einigen Jahren schon begeistert ein Ableger der Lustigen Taschenbücher die Fans. Die Rede ist von der so genannten Enten-Edition, die im August des Jahres 2000 mit dem Superhelden Phantomias erstmals das Licht der deutschen Comicwelt erblickte. Gespickt sind die Bände, die ein besonderes Thema in den Mittelpunkt stellen, mit herausragenden Geschichten, die zumeist in anderen Bänden erstveröffentlicht worden waren. Die coole Mischung und die Spezifizierung auf ein Thema machen diese Editionen auch weiterhin zu gern gelesenen Kostbarkeiten. Nun ist es im Entenhausener Lebensraum seit geraumer Zeit ja so, dass der eigentliche Prototyp des Disney-Universums, nämlich die pfiffige kleine Maus mit den großen Ohren, zur Randnotiz verkommt. Auch wenn das Frontschiff des Ehapa-Verlags, die Zeitschrift Micky Maus, immer noch mit diesem Titel auf den Markt kommt, und ein jedes Kind den Namen des Mäuserichs buchstabieren kann, sind die tatsächlichen Inhalte in den meisten Veröffentlichungen stark entenlastig. Ein durchschnittliches Lustiges Taschenbuch präsentiert zu knapp achtzig Prozent Donald, Dagobert und Co, nur der bescheidene Rest wird von Micky, Goofy und seinen Freunden eingenommen. Und das kann man berechtigterweise schade finden, auch wenn es eine ganze Reihe guter Gründe (vor allen Dingen deutlich mehr Charaktere und Handlungsstränge bei den Enten und Gänsen) für dieses Vorgehen gibt. Genau jener einseitigen Ausrichtung wird nun ein Riegel vorgeschoben; und das in Form der Maus-Edition, die sich wie der zehn Jahre ältere Entenvorgänger an einem bestimmten Thema orientiert. Auch wenn der Meisterdetektiv Micky Maus nicht über ihre die supranatürlichen Fähigkeiten des Phantomias verfügt, so startet doch auch diese neue Reihe mit primär spannenden Abenteuergeschichten, die sich erfreulicherweise nicht nur aus schon Veröffentlichtem rekrutieren. Ganze fünf der neun Geschichten sind in Deutschland noch nicht zu lesen gewesen, umso schmackhafter wird den Fans diese neue Veröffentlichung. Und darüber hinaus zeigt auch die Anzahl von nur neun Storys, dass vor allen Dingen Freunde langer, tiefgründiger und komplexer Geschichten auf ihre Kosten kommen können. Stellvertretend dafür ist die Geschichte Das Geheimnis von Psathoura, welche man fast schon einen Klassiker nennen könnte, denn sie wurde vor recht langer Zeit im LTB Nummer 136 erstmals aufgelegt. Professor Zapotek bittet aus dem fernen Griechenland Micky und Goofy um Unterstützung, denn seine Forschungsreise läuft alles andere als optimal. Spektakulär und abenteuerlich geht’s nicht nur auf dem Weg dorthin zu, unsere beiden Hauptdarsteller sind auf dem besten Wege ein dubioses Geheimnis zu lüften. Massimo de Vita sei Dank - dessen Geschichte trägt noch den Charme, den Stil und die Tiefe der 1980er Jahre. Ein absoluter Leckerbissen. Auch die anderen Geschichten wissen zu überzeugen, allen voran der legendäre Al Mausone, das nicht nur historischen Bezug zum berüchtigten Gangsterboss aus Chicago liefert, sondern auch eine herzensgute Familiengeschichte beinhaltet, die so nur in Comics erlebt werden darf. Selbstverständlich darf auch das schwarze Phantom nicht fehlen, ebenso wie der heimelige Kommissar Hunter, den der Meisterdetektiv zumeist besser unterstützt als der halbstarke Inspektor Issel. Willkommen in der Welt der Mäuse: Minni, Goofy und Co stehen an der Seite des großen Meisterdetektives, der die Maus-Edition herrlich genial eröffnet. Wir sind äußerst gespannt, ob die Serie so professionell und erfolgreich weitergeführt wird, wie diejenige der Enten aus der gleichen Stadt. Ein furioser Auftakt ist zumindest schon mal gemacht.

Disney läßt das Mausen nicht

weitere Rezensionen von Ragan Tanger


Seit einigen Jahren schon begeistert ein Ableger der Lustigen Taschenbücher die Fans. Die Rede ist von der so genannten Enten-Edition, die im August des Jahres 2000 mit dem Superhelden Phantomias erstmals das Licht der deutschen Comicwelt erblickte. Gespickt sind die Bände, die ein besonderes Thema in den Mittelpunkt stellen, mit herausragenden Geschichten, die zumeist in anderen Bänden erstveröffentlicht worden waren. Die coole Mischung und die Spezifizierung auf ein Thema machen diese Editionen auch weiterhin zu gern gelesenen Kostbarkeiten.

Nun ist es im Entenhausener Lebensraum seit geraumer Zeit ja so, dass der eigentliche Prototyp des Disney-Universums, nämlich die pfiffige kleine Maus mit den großen Ohren, zur Randnotiz verkommt. Auch wenn das Frontschiff des Ehapa-Verlags, die Zeitschrift Micky Maus, immer noch mit diesem Titel auf den Markt kommt, und ein jedes Kind den Namen des Mäuserichs buchstabieren kann, sind die tatsächlichen Inhalte in den meisten Veröffentlichungen stark entenlastig. Ein durchschnittliches Lustiges Taschenbuch präsentiert zu knapp achtzig Prozent Donald, Dagobert und Co, nur der bescheidene Rest wird von Micky, Goofy und seinen Freunden eingenommen. Und das kann man berechtigterweise schade finden, auch wenn es eine ganze Reihe guter Gründe (vor allen Dingen deutlich mehr Charaktere und Handlungsstränge bei den Enten und Gänsen) für dieses Vorgehen gibt.

Genau jener einseitigen Ausrichtung wird nun ein Riegel vorgeschoben; und das in Form der Maus-Edition, die sich wie der zehn Jahre ältere Entenvorgänger an einem bestimmten Thema orientiert. Auch wenn der Meisterdetektiv Micky Maus nicht über ihre die supranatürlichen Fähigkeiten des Phantomias verfügt, so startet doch auch diese neue Reihe mit primär spannenden Abenteuergeschichten, die sich erfreulicherweise nicht nur aus schon Veröffentlichtem rekrutieren. Ganze fünf der neun Geschichten sind in Deutschland noch nicht zu lesen gewesen, umso schmackhafter wird den Fans diese neue Veröffentlichung. Und darüber hinaus zeigt auch die Anzahl von nur neun Storys, dass vor allen Dingen Freunde langer, tiefgründiger und komplexer Geschichten auf ihre Kosten kommen können.

Stellvertretend dafür ist die Geschichte Das Geheimnis von Psathoura, welche man fast schon einen Klassiker nennen könnte, denn sie wurde vor recht langer Zeit im LTB Nummer 136 erstmals aufgelegt. Professor Zapotek bittet aus dem fernen Griechenland Micky und Goofy um Unterstützung, denn seine Forschungsreise läuft alles andere als optimal. Spektakulär und abenteuerlich geht’s nicht nur auf dem Weg dorthin zu, unsere beiden Hauptdarsteller sind auf dem besten Wege ein dubioses Geheimnis zu lüften. Massimo de Vita sei Dank - dessen Geschichte trägt noch den Charme, den Stil und die Tiefe der 1980er Jahre. Ein absoluter Leckerbissen.

Auch die anderen Geschichten wissen zu überzeugen, allen voran der legendäre Al Mausone, das nicht nur historischen Bezug zum berüchtigten Gangsterboss aus Chicago liefert, sondern auch eine herzensgute Familiengeschichte beinhaltet, die so nur in Comics erlebt werden darf. Selbstverständlich darf auch das schwarze Phantom nicht fehlen, ebenso wie der heimelige Kommissar Hunter, den der Meisterdetektiv zumeist besser unterstützt als der halbstarke Inspektor Issel. Willkommen in der Welt der Mäuse: Minni, Goofy und Co stehen an der Seite des großen Meisterdetektives, der die Maus-Edition herrlich genial eröffnet. Wir sind äußerst gespannt, ob die Serie so professionell und erfolgreich weitergeführt wird, wie diejenige der Enten aus der gleichen Stadt. Ein furioser Auftakt ist zumindest schon mal gemacht.

geschrieben am 17.04.2011 | 529 Wörter | 3195 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen