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Meine Küche der Gewürze


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Bibi Blocksberg

Meine Küche der Gewürze Alfons Schuhbeck, berühmt für seine ausgefallene bayrische Küche, entführt den Hobbykoch in die Welt der Gewürze. Jedoch handelt es sich hier nicht nur um ein Fachbuch, sondern vor allem auch um ein Kochbuch, wie man es von einem Sternekoch erwartet. Zunächst wird man in die Theorie der Kräuter und Gewürze eingeführt. Alphabetisch geordnet wird auf je einer Doppelseite ein Küchenkraut bzw. -gewürz vorgestellt. Hier geht Schuhbeck auf die Geschichte ein und natürlich auch auf den medizinischen Aspekt. Sehr schön finde ich persönlich die Abbildung in frischer und in getrockneter Form, denn diese weichen bekanntlich stark voneinander ab. Im Anschluss an diese Vorstellungsrunde findet man noch einige Rezepte für Butter, Zucker, Salz und Öle. Diese sind wirklich sehr originell und auch in Schuhbecks Läden käuflich zu erwerben. Ebenso sind hier auch Tipps zum Umgang mit einigen Gewürzen, wie z.B. frischen Chilischoten genannt. Daran schließt sich ein „normales“ Kochbuch, wobei hier nur Rezepte mit außergewöhnlicher Gewürzkombination zu finden sind. Diese sind zunächst sehr gewöhnunsbedürftig, würde man doch als Normalsterblicher sicher nicht auf die Idee kommen in Johannisbeermuffins Chiliflocken zu geben. Aber warum auch nicht, schließlich haben schon die alten Azteken ihren Kakao mit Chili gewürzt. Den Gewürzgugelhupf mit Rotwein habe ich ausprobiert und muss sagen, dass er wirklich sehr gut schmeckt. Die einzelnen Gewürze zu finden war nicht ganz so einfach, aber der aromatische Duft, der schon beim Backen entstand entschädigt dafür. Mein einziger Kritikpunkt wären die Schokostückchen, die laut Rezept nur grob gehackt in den Teig kommen, sich jedoch beim Backen vollständig am Boden absetzen und damit der Kuchen auch nicht mehr schön aus der Form geht. Hier würde ich einfache Schokostreußel oder -blättchen empfehlen, die sich dann besser im Teig verteilen und auch dort bleiben. Alles in allem bin ich jedoch sehr von diesem Buch überzeugt und kann es für jeden, der gerne mit Gewürzen kocht sehr empfehlen.

Alfons Schuhbeck, berühmt für seine ausgefallene bayrische Küche, entführt den Hobbykoch in die Welt der Gewürze. Jedoch handelt es sich hier nicht nur um ein Fachbuch, sondern vor allem auch um ein Kochbuch, wie man es von einem Sternekoch erwartet.

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Zunächst wird man in die Theorie der Kräuter und Gewürze eingeführt. Alphabetisch geordnet wird auf je einer Doppelseite ein Küchenkraut bzw. -gewürz vorgestellt. Hier geht Schuhbeck auf die Geschichte ein und natürlich auch auf den medizinischen Aspekt. Sehr schön finde ich persönlich die Abbildung in frischer und in getrockneter Form, denn diese weichen bekanntlich stark voneinander ab.

Im Anschluss an diese Vorstellungsrunde findet man noch einige Rezepte für Butter, Zucker, Salz und Öle. Diese sind wirklich sehr originell und auch in Schuhbecks Läden käuflich zu erwerben. Ebenso sind hier auch Tipps zum Umgang mit einigen Gewürzen, wie z.B. frischen Chilischoten genannt.

Daran schließt sich ein „normales“ Kochbuch, wobei hier nur Rezepte mit außergewöhnlicher Gewürzkombination zu finden sind. Diese sind zunächst sehr gewöhnunsbedürftig, würde man doch als Normalsterblicher sicher nicht auf die Idee kommen in Johannisbeermuffins Chiliflocken zu geben. Aber warum auch nicht, schließlich haben schon die alten Azteken ihren Kakao mit Chili gewürzt.

Den Gewürzgugelhupf mit Rotwein habe ich ausprobiert und muss sagen, dass er wirklich sehr gut schmeckt. Die einzelnen Gewürze zu finden war nicht ganz so einfach, aber der aromatische Duft, der schon beim Backen entstand entschädigt dafür. Mein einziger Kritikpunkt wären die Schokostückchen, die laut Rezept nur grob gehackt in den Teig kommen, sich jedoch beim Backen vollständig am Boden absetzen und damit der Kuchen auch nicht mehr schön aus der Form geht. Hier würde ich einfache Schokostreußel oder -blättchen empfehlen, die sich dann besser im Teig verteilen und auch dort bleiben.

Alles in allem bin ich jedoch sehr von diesem Buch überzeugt und kann es für jeden, der gerne mit Gewürzen kocht sehr empfehlen.

geschrieben am 11.01.2011 | 308 Wörter | 1775 Zeichen

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