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Der große humboldt Fotolehrgang


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

Sebastian Birlinger

Der große humboldt Fotolehrgang Der große humboldt Fotolehrgang von Tom! Striewisch schwankt zwischen Sein und Schein. Wer sich schon ein bisschen mit Fotografie auseinandergesetzt hat und es hobbymäßig betreibt wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Denn der Titel verspricht mehr als das Buch insgesamt hergibt. Für Anfänger, die sich mit den technischen Hintergründen auseinandersetzen wollen, könnte es dennoch Nutzen bringen. Auf den 400 Seiten werden verschiedene Aspekte der Fotografie abgehandelt, und zwar: 1. Die Kamera 2. Das Objektiv 3. Die Belichtung 4. Zubehör 5. Gestaltung 6. Die digitale Dunkelkammer 7. Tipps 8. Fotobegriffe von A-Z Der Autor scheint sich nicht zwischen analoger und digitaler Fotografie entscheiden zu können (oder wollen), was zur Folge hat, dass alles irgendwie erwähnt wird. Gerade in den ersten drei Kapiteln versteift er sich zu sehr auf technische Details, die zwar interessant sein können, aber in diesem Rahmen viel zu ausufernd sind. Enttäuschend sind hingegen die Kapitel 4-6. Hier fehlt es meiner Meinung nach eindeutig an (sortierten) Informationen. Das Kapitel Zubehör ist viel zu kurz abgehandelt – auch wenn aus der Sicht des Autors manches Zubehör nicht notwendig ist sollte es vorgestellt werden (mit Vor-und Nachteilen) um dem Leser eine eigene Beurteilung über Sinn- und Unsinn zu ermöglichen. Da mir die technischen Hintergründe großteils bekannt sind hatte lagen meine Erwartungen größtenteils im Gestalterischen Teil des Buches. Doch auch hier: Enttäuschung. Es fällt schwer das Kapitel konzentriert zu lesen, da fast keine Beispielbilder vorhanden sind, die das Erklärte verdeutlichen. Die digitale Bildbearbeitung (Auf dem Cover extra erwähnt!) beschränkt sich auf 21 Seiten, wobei zwei Seiten (!) auf das Übertragen, Drehen und Bezeichnen von Bildern verwendet werden. Das größte Manko des Buches sind die Bilder. Davon gibt es meiner Meinung nach viel zu wenige. Auch wenn es sich dabei um eine vom Autor erwünschte „Motivationsmaßnahme“ handelt - viele Dinge (z.B. Rauschen) lassen sich am Beispiel wesentlich einfacher erklären als in zwei Seiten Text. Und schließlich ist es ein FOTOLEHRGANG! Statt Bilder setzt der Autor (schlechte) Zeichnungen ein, die den Leser anregen sollen das erlernte an eigenen Bildern nachzuvollziehen. Ein Weg, der vielleicht in begleiteten Fotokursen Sinn macht, bei einem Leser, der sich alleine mit dem Buch auseinandersetzt, aber eher zu Verunsicherung führt. Unter dem Untertitel „Von der Aufnahme zum fertigen Bild Alles über Kamera und Zubehör Digitale Bildbearbeitung“ habe ich mir definitiv etwas anderes vorgestellt. Das Buch könnte als Nachschlagewerk verwendet werden, aber eigentlich noch nicht mal das.

Der große humboldt Fotolehrgang von Tom! Striewisch schwankt zwischen Sein und Schein. Wer sich schon ein bisschen mit Fotografie auseinandergesetzt hat und es hobbymäßig betreibt wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Denn der Titel verspricht mehr als das Buch insgesamt hergibt. Für Anfänger, die sich mit den technischen Hintergründen auseinandersetzen wollen, könnte es dennoch Nutzen bringen.

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1. Die Kamera

2. Das Objektiv

3. Die Belichtung

4. Zubehör

5. Gestaltung

6. Die digitale Dunkelkammer

7. Tipps

8. Fotobegriffe von A-Z

Der Autor scheint sich nicht zwischen analoger und digitaler Fotografie entscheiden zu können (oder wollen), was zur Folge hat, dass alles irgendwie erwähnt wird. Gerade in den ersten drei Kapiteln versteift er sich zu sehr auf technische Details, die zwar interessant sein können, aber in diesem Rahmen viel zu ausufernd sind. Enttäuschend sind hingegen die Kapitel 4-6. Hier fehlt es meiner Meinung nach eindeutig an (sortierten) Informationen.

Das Kapitel Zubehör ist viel zu kurz abgehandelt – auch wenn aus der Sicht des Autors manches Zubehör nicht notwendig ist sollte es vorgestellt werden (mit Vor-und Nachteilen) um dem Leser eine eigene Beurteilung über Sinn- und Unsinn zu ermöglichen.

Da mir die technischen Hintergründe großteils bekannt sind hatte lagen meine Erwartungen größtenteils im Gestalterischen Teil des Buches. Doch auch hier: Enttäuschung. Es fällt schwer das Kapitel konzentriert zu lesen, da fast keine Beispielbilder vorhanden sind, die das Erklärte verdeutlichen.

Die digitale Bildbearbeitung (Auf dem Cover extra erwähnt!) beschränkt sich auf 21 Seiten, wobei zwei Seiten (!) auf das Übertragen, Drehen und Bezeichnen von Bildern verwendet werden.

Das größte Manko des Buches sind die Bilder. Davon gibt es meiner Meinung nach viel zu wenige. Auch wenn es sich dabei um eine vom Autor erwünschte „Motivationsmaßnahme“ handelt - viele Dinge (z.B. Rauschen) lassen sich am Beispiel wesentlich einfacher erklären als in zwei Seiten Text. Und schließlich ist es ein FOTOLEHRGANG! Statt Bilder setzt der Autor (schlechte) Zeichnungen ein, die den Leser anregen sollen das erlernte an eigenen Bildern nachzuvollziehen. Ein Weg, der vielleicht in begleiteten Fotokursen Sinn macht, bei einem Leser, der sich alleine mit dem Buch auseinandersetzt, aber eher zu Verunsicherung führt.

Unter dem Untertitel „Von der Aufnahme zum fertigen Bild Alles über Kamera und Zubehör Digitale Bildbearbeitung“ habe ich mir definitiv etwas anderes vorgestellt.

Das Buch könnte als Nachschlagewerk verwendet werden, aber eigentlich noch nicht mal das.

geschrieben am 07.11.2010 | 392 Wörter | 2329 Zeichen

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