Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Welcome to the NHK, Bd. 2: Welcome to the NHK 02


Statistiken
  • 4797 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Buchreihe
  Autoren
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

E. Kneisel

Welcome to the NHK 02 Vor vier Jahren hat Tatsuhiro Sato (22) sein Studium abgebrochen. Seitdem lebt er vollkommen zurückgezogen. Natürlich ist ihm selbst bewusst, dass etwas nicht stimmt und er den Höhepunkt seines „Hikikomori-Daseins“ (hihkikomori ist die Bezeichnung für Menschen mit einer Sozialphobie) erreicht hat, aber die Schuld dafür liegt nicht bei ihm sondern bei der N.H.K. Denn diese Abkürzung steht nicht für die „Nihon Housou Kyoukai“ – Japans öffentliche Rundfunk und Fernsehgesellschaft – sondern eindeutig für „Nihon Hikikomoeri Kyoukai“ – die Japanische Hikikomori Gesellschaft. Doch Rettung naht in Form eines jungen geheimnisvollen Mädchens, das Tatsuhiro für ihr Projekt ausgewählt hat und versucht, ihn zu heilen. Der zweite Band der Serie rund um Tatsuhiro Sato knüpft direkt an den Ersten an. Als wäre sein ganzes Leben nicht schon schlimm genug, hat sich seine Mutter zu einem Besuch angesagt. Natürlich weiß sie, wie erfolgreich ihr Sohn ist und von seiner Freundin, die er natürlich bald heiraten will, hat er ihr auch berichtet. In seiner Verzweiflung kann ihm nur Misaki helfen, die es sich ja ohnehin zum Ziel gesetzt hat, ihm beizustehen. Doch auch nachdem diese Hürde genommen hat, gibt es für den jungen Mann keine Pause. Er bekommt Besuch von einer alten Schulfreundin und wie das eben so ist, führt das Eine zum Anderen und er fährt zu einem Off-Treffen (Online Bekanntschaften treffen sich im richtigen Leben) auf eine einsame Insel, nicht ahnend das es sich dabei um ein Selbstmord-Off-Treffen handelt. Neben all seinen Erlebnissen und seinem Kampf gegen die NHK arbeitet Tatsuhiro Sato natürlich weiter an dem Hentai-Spiel, dass ihn und seinen Freund reich und berühmt machen soll. Einen Auszug aus den Überlegungen dazu findet man am Ende des Buches. Und wie erwartet, muss man einfach schmunzeln, wenn man die doch recht eigenwilligen Ideen liest. Dabei ist der Manga nicht einfach nur eine lustige Unterhaltung, sondern er greift geschickt gesellschaftliche Themen auf: Sei es das Phänomen der „Hikikomori“ oder der „Otaku“. Tatsuhiko Takimotos oft auch feiner Humor und sein Talent auch eigentlich sehr traurige Situationen noch ironisch und komisch zu erzählen, machen auch den zweiten Band der Serie „Welcome to the NHK“ zu einem besonderen Leseerlebnis für alle, die sich auf Mangas einlassen können. Wiedergegeben wird die Story durch die Zeichnungen von Kendi Oiwa. Die wie schon im ersten Band sehr ansprechend sind und sehr gut zur Storyline passen. Besonders Ausdrucksstark und amüsant ist seine Art entsetzte oder verzweifelte Gesichter zu zeichnen. Die Personen ähneln dann zwar mehr Zombies oder erinnern an den „Schrei“ von Edvard Munch, aber gerade das machen die Bilder so lebendig und gleichzeitig vollkommen authentisch und irreal. Wie schon für den ersten Band gilt auch für den zweiten die Empfehlung „ab 16“. Szenen mit nackten Mädchen bleiben einfach nicht aus, wenn zwei 22jährige gemeinsam ein Erotikspiel entwerfen und ihre Gedanken in Form der Bilder wiedergegeben werden.

Vor vier Jahren hat Tatsuhiro Sato (22) sein Studium abgebrochen. Seitdem lebt er vollkommen zurückgezogen. Natürlich ist ihm selbst bewusst, dass etwas nicht stimmt und er den Höhepunkt seines „Hikikomori-Daseins“ (hihkikomori ist die Bezeichnung für Menschen mit einer Sozialphobie) erreicht hat, aber die Schuld dafür liegt nicht bei ihm sondern bei der N.H.K. Denn diese Abkürzung steht nicht für die „Nihon Housou Kyoukai“ – Japans öffentliche Rundfunk und Fernsehgesellschaft – sondern eindeutig für „Nihon Hikikomoeri Kyoukai“ – die Japanische Hikikomori Gesellschaft. Doch Rettung naht in Form eines jungen geheimnisvollen Mädchens, das Tatsuhiro für ihr Projekt ausgewählt hat und versucht, ihn zu heilen.

weitere Rezensionen von E. Kneisel


Der zweite Band der Serie rund um Tatsuhiro Sato knüpft direkt an den Ersten an. Als wäre sein ganzes Leben nicht schon schlimm genug, hat sich seine Mutter zu einem Besuch angesagt. Natürlich weiß sie, wie erfolgreich ihr Sohn ist und von seiner Freundin, die er natürlich bald heiraten will, hat er ihr auch berichtet. In seiner Verzweiflung kann ihm nur Misaki helfen, die es sich ja ohnehin zum Ziel gesetzt hat, ihm beizustehen.

Doch auch nachdem diese Hürde genommen hat, gibt es für den jungen Mann keine Pause. Er bekommt Besuch von einer alten Schulfreundin und wie das eben so ist, führt das Eine zum Anderen und er fährt zu einem Off-Treffen (Online Bekanntschaften treffen sich im richtigen Leben) auf eine einsame Insel, nicht ahnend das es sich dabei um ein Selbstmord-Off-Treffen handelt.

Neben all seinen Erlebnissen und seinem Kampf gegen die NHK arbeitet Tatsuhiro Sato natürlich weiter an dem Hentai-Spiel, dass ihn und seinen Freund reich und berühmt machen soll. Einen Auszug aus den Überlegungen dazu findet man am Ende des Buches. Und wie erwartet, muss man einfach schmunzeln, wenn man die doch recht eigenwilligen Ideen liest. Dabei ist der Manga nicht einfach nur eine lustige Unterhaltung, sondern er greift geschickt gesellschaftliche Themen auf: Sei es das Phänomen der „Hikikomori“ oder der „Otaku“. Tatsuhiko Takimotos oft auch feiner Humor und sein Talent auch eigentlich sehr traurige Situationen noch ironisch und komisch zu erzählen, machen auch den zweiten Band der Serie „Welcome to the NHK“ zu einem besonderen Leseerlebnis für alle, die sich auf Mangas einlassen können.

Wiedergegeben wird die Story durch die Zeichnungen von Kendi Oiwa. Die wie schon im ersten Band sehr ansprechend sind und sehr gut zur Storyline passen. Besonders Ausdrucksstark und amüsant ist seine Art entsetzte oder verzweifelte Gesichter zu zeichnen. Die Personen ähneln dann zwar mehr Zombies oder erinnern an den „Schrei“ von Edvard Munch, aber gerade das machen die Bilder so lebendig und gleichzeitig vollkommen authentisch und irreal.

Wie schon für den ersten Band gilt auch für den zweiten die Empfehlung „ab 16“. Szenen mit nackten Mädchen bleiben einfach nicht aus, wenn zwei 22jährige gemeinsam ein Erotikspiel entwerfen und ihre Gedanken in Form der Bilder wiedergegeben werden.

geschrieben am 03.04.2011 | 466 Wörter | 2624 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen