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Die traun sich was


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Informationen zum Buch
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  Verlag
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  Seiten
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  Extras

Rezension von

Ursula Breit-Silvester

Die traun sich was Das Buch enthält nette und witzige Anekdoten und Kurzgeschichten aus Anlass des 50. Geburtstages des Eulenspiegel Verlages. Bereits das Vorwort ist mit viel Humor geschrieben und der Leser spürt direkt die Wärme, die der Verfasser dem Verlag entgegenbringt. Es wird von Anfang an klar, dass hier anscheinend ein besonders löbliches Arbeitsklima, getragen von gegenseitiger Achtung, vorherrscht. Die Anekdoten im ersten Teil geben z.B. Aufschluss über die Anfänge der Verlagsgeschichte, über (ehemalige) VerlagsmitarbeiterInnen, über vor langer Zeit herausgegebene (oder auch nicht herausgegebene) Werke ... Natürlich kommt bei alldem auch das Lachen nicht zu kurz. Je mehr man liest, umso sympathischer wirkt der Verlag auf den Leser. Besonders nett sind auch die Anekdoten über nicht verwirklichte Vorhaben des Verlages, da hier nicht versucht wird, Misserfolge (aus welchen Gründen auch immer) zu verheimlichen. Um alle Anekdoten auch zu verstehen, ist ein gewisses Maß an Literaturkenntnissen notwendig, da ansonsten die unzählig erwähnten Autoren, Werke usw. nicht zuzuordnen sind und auch die Pointe nicht immer verständlich ist. Man kann aber literaturgeschichtlich auch immer noch etwas dazulernen, über das Verhalten mancher Autoren usw. Die abgebildeten Illustrationen und Buchausschnitte geben einen Einblick in die Kultur des Verlages, und zeigten auf, welche Art von Literatur für diesen Verlag typisch ist: humorvoll, satirisch, aber auf keinen Fall oberflächlich. Die Geschichten im 2. Teil, zusammengestellt aus einigen bei Eulenspiegel erschienenen Werken, sind erheiternd und bezaubernd. Das Gesamtverzeichnis der in den letzten 50 Jahren herausgegebenen Werke, welches sich im Anhang befindet, gibt noch mal einen umfassenden Überblick und auch Einblick sowohl in die Verlagsgeschichte als auch in den Stil des Verlages. Alles in allem ein sehr gelungenes Jubiläumswerk, jedoch für Leser, für die der Eulenspiegel-Verlag ein unbeschriebenes Blatt ist, weniger interessant.

Das Buch enthält nette und witzige Anekdoten und Kurzgeschichten aus Anlass des 50. Geburtstages des Eulenspiegel Verlages.

weitere Rezensionen von Ursula Breit-Silvester

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rezensiert seit
Buchtitel
4
05.12.2005
5
05.12.2005

Bereits das Vorwort ist mit viel Humor geschrieben und der Leser spürt direkt die Wärme, die der Verfasser dem Verlag entgegenbringt. Es wird von Anfang an klar, dass hier anscheinend ein besonders löbliches Arbeitsklima, getragen von gegenseitiger Achtung, vorherrscht.

Die Anekdoten im ersten Teil geben z.B. Aufschluss über die Anfänge der Verlagsgeschichte, über (ehemalige) VerlagsmitarbeiterInnen, über vor langer Zeit herausgegebene (oder auch nicht herausgegebene) Werke ... Natürlich kommt bei alldem auch das Lachen nicht zu kurz.

Je mehr man liest, umso sympathischer wirkt der Verlag auf den Leser. Besonders nett sind auch die Anekdoten über nicht verwirklichte Vorhaben des Verlages, da hier nicht versucht wird, Misserfolge (aus welchen Gründen auch immer) zu verheimlichen.

Um alle Anekdoten auch zu verstehen, ist ein gewisses Maß an Literaturkenntnissen notwendig, da ansonsten die unzählig erwähnten Autoren, Werke usw. nicht zuzuordnen sind und auch die Pointe nicht immer verständlich ist. Man kann aber literaturgeschichtlich auch immer noch etwas dazulernen, über das Verhalten mancher Autoren usw. Die abgebildeten Illustrationen und Buchausschnitte geben einen Einblick in die Kultur des Verlages, und zeigten auf, welche Art von Literatur für diesen Verlag typisch ist: humorvoll, satirisch, aber auf keinen Fall oberflächlich.

Die Geschichten im 2. Teil, zusammengestellt aus einigen bei Eulenspiegel erschienenen Werken, sind erheiternd und bezaubernd. Das Gesamtverzeichnis der in den letzten 50 Jahren herausgegebenen Werke, welches sich im Anhang befindet, gibt noch mal einen umfassenden Überblick und auch Einblick sowohl in die Verlagsgeschichte als auch in den Stil des Verlages.

Alles in allem ein sehr gelungenes Jubiläumswerk, jedoch für Leser, für die der Eulenspiegel-Verlag ein unbeschriebenes Blatt ist, weniger interessant.

geschrieben am 06.09.2004 | 279 Wörter | 1733 Zeichen

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