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Storm, Bd. 16: Vandal der Zerstörer


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Rezension von

Frank Drehmel

Vandal der Zerstörer Nomad, Storm und Rothaar dümpeln in Gesellschaft einiger Fischer in einem kleinen Kahn über eines der Meere des lebenden Planten Pandarve und unterstützen die wackeren Seemänner in ihrem harten Tagwerk. Urplötzlich stürzt vor ihnen ein leuchtender Himmelskörper in den Ozean. In einem Tauchgang gelingt es ihnen, das Objekt zu bergen: es handelt sich um eine güldene, humanoide Rüstung, in der eine Person zu ruhen scheint. Dass es sich bei dieser Kreatur um Vandal den Zerstörer handelt, einen Diener des Chaos, der aus einem anderen Universum stammt, wo er von den Mächten des Lichts in die Rüstung der Ewigkeit verbannt wurde, ahnen die Helden zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Als das Ungeheuer durch Zufall erweckt wird, ist daher das Heulen und Zähneklappern groß, denn der überlegenen Technologie der Rüstung haben die Bewohner Pandarves nichts entgegenzusetzen. Glücklicherweise erbarmen sich die Streiter des Lichtes der Menschen des anderen Universums, reisen Vandal durch ein Schwarzes Loch hinterher und küren, kaum dass sie mit ihrem Raumschiff über Pandarve angelangt sind, Storm zu ihrem Streiter. Doch um Vandal zu vernichten, muss sich der ehemalige Astronaut dem Zerstörer auf Schlagdistanz nähern. Zu diesem Zweck lassen sich er und seine Freunde für die frisch ausgehobene Armee des Despoten rekrutieren, wobei es Storm sogar in Windeseile zum General bringt. Als Vandals Horden beginnen, eine größere, friedliche Stadt dem Erdboden gleich zu machen, kann sich der Held nicht länger zurückhalten und stellt sich dem Zerstörer entgegen. Doch rasch zeigt sich, dass die Unterstützung der Mächte des Lichts bei Weitem nicht ausreicht, um Vandal zu bezwingen. Und damit sieht es düster für das Schicksal Pandarves aus, sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Die ersten beiden Seiten – eigentlich sogar schon die zweite Narrative-Box auf Seite 1 - lassen in Bezug auf die Story Schlimmes erahnen: Mächte des Lichtes und der Finsternis prügeln sich seit vielen Äonen irgendwo in einem "Hinterwäldler"-Universum alles Mögliche aus ihren grünlich schimmernden Leibern. Dieser Aufhänger war schon vor rund 20 Jahren so abgeschmackt wie Tante Uschis Buchenweizengrütze. Und tatsächlich erweisen sich die bösen Vorahnungen alles andere als haltlos: Stereotypien, platter Pathos und Vorhersehbarkeit, wohin man schaut, sowie ein Antagonist mit der kriegstaktischen Intelligenz eines Pumpernickels – alleine die Art und Weise, wie es Storm in Vandals Armee zum General schafft, ist in ihrer Dramaturgie und Plausibilität so unbeschreiblich schlecht erzählt, dass einem die Lachtränen in die Augen schießen – könnten selbst den größten Storm-Anbeter an seiner Berufung zweifeln lassen, würde des Meisters Artwork nicht das Allerschlimmste verhindern. Zwar gelingt es selbst Lawrence nicht, Lodewijks Story zu retten, aber immerhin entschädigt er uns mit einigen frischen visuellen Eindrücken. Eine erwachsenere, da farbkontrastreduziertere Koloration, die sogar ins Monochrome spielt, Raumschiffe, die sich in ihrer Darstellung fast mit den Entwürfen eines Chris Foss messen können, exotische Details und Panoramen sowie eine barbusige Rothaar bringen zumindest etwas Freude in des Lesers gute Stube. Fazit: Aus dem Kampf zwischen der Finsternis der Story und dem Licht des Artworks geht Letzteres als klarer Sieger hervor. Unterm Strich jedoch ein Storm-Album, auf das man problemlos verzichten kann.

Nomad, Storm und Rothaar dümpeln in Gesellschaft einiger Fischer in einem kleinen Kahn über eines der Meere des lebenden Planten Pandarve und unterstützen die wackeren Seemänner in ihrem harten Tagwerk. Urplötzlich stürzt vor ihnen ein leuchtender Himmelskörper in den Ozean. In einem Tauchgang gelingt es ihnen, das Objekt zu bergen: es handelt sich um eine güldene, humanoide Rüstung, in der eine Person zu ruhen scheint. Dass es sich bei dieser Kreatur um Vandal den Zerstörer handelt, einen Diener des Chaos, der aus einem anderen Universum stammt, wo er von den Mächten des Lichts in die Rüstung der Ewigkeit verbannt wurde, ahnen die Helden zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

weitere Rezensionen von Frank Drehmel

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Buchtitel
1
18.02.2018
4
18.02.2018
5
18.02.2018

Als das Ungeheuer durch Zufall erweckt wird, ist daher das Heulen und Zähneklappern groß, denn der überlegenen Technologie der Rüstung haben die Bewohner Pandarves nichts entgegenzusetzen. Glücklicherweise erbarmen sich die Streiter des Lichtes der Menschen des anderen Universums, reisen Vandal durch ein Schwarzes Loch hinterher und küren, kaum dass sie mit ihrem Raumschiff über Pandarve angelangt sind, Storm zu ihrem Streiter. Doch um Vandal zu vernichten, muss sich der ehemalige Astronaut dem Zerstörer auf Schlagdistanz nähern. Zu diesem Zweck lassen sich er und seine Freunde für die frisch ausgehobene Armee des Despoten rekrutieren, wobei es Storm sogar in Windeseile zum General bringt. Als Vandals Horden beginnen, eine größere, friedliche Stadt dem Erdboden gleich zu machen, kann sich der Held nicht länger zurückhalten und stellt sich dem Zerstörer entgegen.

Doch rasch zeigt sich, dass die Unterstützung der Mächte des Lichts bei Weitem nicht ausreicht, um Vandal zu bezwingen. Und damit sieht es düster für das Schicksal Pandarves aus, sollte nicht noch ein Wunder geschehen.

Die ersten beiden Seiten – eigentlich sogar schon die zweite Narrative-Box auf Seite 1 - lassen in Bezug auf die Story Schlimmes erahnen: Mächte des Lichtes und der Finsternis prügeln sich seit vielen Äonen irgendwo in einem "Hinterwäldler"-Universum alles Mögliche aus ihren grünlich schimmernden Leibern. Dieser Aufhänger war schon vor rund 20 Jahren so abgeschmackt wie Tante Uschis Buchenweizengrütze. Und tatsächlich erweisen sich die bösen Vorahnungen alles andere als haltlos: Stereotypien, platter Pathos und Vorhersehbarkeit, wohin man schaut, sowie ein Antagonist mit der kriegstaktischen Intelligenz eines Pumpernickels – alleine die Art und Weise, wie es Storm in Vandals Armee zum General schafft, ist in ihrer Dramaturgie und Plausibilität so unbeschreiblich schlecht erzählt, dass einem die Lachtränen in die Augen schießen – könnten selbst den größten Storm-Anbeter an seiner Berufung zweifeln lassen, würde des Meisters Artwork nicht das Allerschlimmste verhindern.

Zwar gelingt es selbst Lawrence nicht, Lodewijks Story zu retten, aber immerhin entschädigt er uns mit einigen frischen visuellen Eindrücken. Eine erwachsenere, da farbkontrastreduziertere Koloration, die sogar ins Monochrome spielt, Raumschiffe, die sich in ihrer Darstellung fast mit den Entwürfen eines Chris Foss messen können, exotische Details und Panoramen sowie eine barbusige Rothaar bringen zumindest etwas Freude in des Lesers gute Stube.

Fazit: Aus dem Kampf zwischen der Finsternis der Story und dem Licht des Artworks geht Letzteres als klarer Sieger hervor. Unterm Strich jedoch ein Storm-Album, auf das man problemlos verzichten kann.

geschrieben am 05.03.2011 | 502 Wörter | 2963 Zeichen

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