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Das verborgene Wort


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Rezension von

Johanna Paik

Das verborgene Wort Das verborgene Wort erzĂ€hlt die Geschichte der kleinen Hildegard, die als Arbeiterkind in einem fiktiven Dorf am Rhein aufwĂ€chst. Hildegards Familie setzt sich aus ihrem Bruder, Mutter und Vater, sowie ihren Großeltern zusammen. Einzig zu ihrem Großvater hat sie ein gutes VerhĂ€ltnis. Von den anderen wird sie als „Teufelsbraten“ bezeichnet. Dabei möchte Hildegard doch nur lesen. Lesen und Lernen, das ist ihre Leidenschaft. Schon von klein auf saugt sie alles in sich auf, und kauft sich von ihrem Ersparten Schulhefte in denen sie schöne Worte und Redewendungen sammelt. Sie liest, was sie in die Finger bekommt. Sei es nun die Bibel, oder ein MĂ€rchenbuch. Ja, MĂ€rchen haben es der kleinen Hildegard besonders angetan. Hier findet sie Welten, in denen sie sich von ihrer Familie, besonders vorm Vater verstecken kann. Denn dieser verkörpert aus ihrer Sicht alles böse. Einen Freund hat sie aber auch in ihrem Großvater, der mit ihr und ihrem Bruder oft zum Rhein geht, und in Hildegard die Liebe zu den Worten und Geschichten entdeckt. Der sich fĂŒr die Kinder Geschichten ausdenkt, die er behauptet in Buchstabensteinen zu finden und als einziger in der Familie nicht schlecht ĂŒber das wissbegierige MĂ€dchen denkt. Doch zum GlĂŒck gibt es Menschen, die Hildegard unterstĂŒtzen und sie lernen lassen. Der Leser verfolgt Hildegards Leben, leidet und freut sich mit ihr. In vielen einzelnen Erinnerungsszenen begleitet man Hildegard bis sie das Studium beginnt. Leider ist das Buch an manchen Stellen sehr langatmig. Dazu kommt noch, dass die wörtliche Rede im Dialekt dieser Region verfasst ist, was man nur sehr schwer bis hin zu gar nicht versteht. Die Geschichte an sich ist interessant und doch muss ich sagen, hat mich das Buch nicht begeistert. Sehr gut dagegen fand ich die Verfilmung unter dem Titel „Der Teufelsbraten“. Als ErgĂ€nzung zum Buch ist dieser auf jeden Fall zu empfehlen.

Das verborgene Wort erzÀhlt die Geschichte der kleinen Hildegard, die als Arbeiterkind in einem fiktiven Dorf am Rhein aufwÀchst.

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Hildegards Familie setzt sich aus ihrem Bruder, Mutter und Vater, sowie ihren Großeltern zusammen. Einzig zu ihrem Großvater hat sie ein gutes VerhĂ€ltnis. Von den anderen wird sie als „Teufelsbraten“ bezeichnet. Dabei möchte Hildegard doch nur lesen. Lesen und Lernen, das ist ihre Leidenschaft. Schon von klein auf saugt sie alles in sich auf, und kauft sich von ihrem Ersparten Schulhefte in denen sie schöne Worte und Redewendungen sammelt. Sie liest, was sie in die Finger bekommt. Sei es nun die Bibel, oder ein MĂ€rchenbuch. Ja, MĂ€rchen haben es der kleinen Hildegard besonders angetan. Hier findet sie Welten, in denen sie sich von ihrer Familie, besonders vorm Vater verstecken kann. Denn dieser verkörpert aus ihrer Sicht alles böse.

Einen Freund hat sie aber auch in ihrem Großvater, der mit ihr und ihrem Bruder oft zum Rhein geht, und in Hildegard die Liebe zu den Worten und Geschichten entdeckt. Der sich fĂŒr die Kinder Geschichten ausdenkt, die er behauptet in Buchstabensteinen zu finden und als einziger in der Familie nicht schlecht ĂŒber das wissbegierige MĂ€dchen denkt. Doch zum GlĂŒck gibt es Menschen, die Hildegard unterstĂŒtzen und sie lernen lassen.

Der Leser verfolgt Hildegards Leben, leidet und freut sich mit ihr. In vielen einzelnen Erinnerungsszenen begleitet man Hildegard bis sie das Studium beginnt.

Leider ist das Buch an manchen Stellen sehr langatmig. Dazu kommt noch, dass die wörtliche Rede im Dialekt dieser Region verfasst ist, was man nur sehr schwer bis hin zu gar nicht versteht. Die Geschichte an sich ist interessant und doch muss ich sagen, hat mich das Buch nicht begeistert.

Sehr gut dagegen fand ich die Verfilmung unter dem Titel „Der Teufelsbraten“. Als ErgĂ€nzung zum Buch ist dieser auf jeden Fall zu empfehlen.

geschrieben am 12.10.2008 | 303 Wörter | 1615 Zeichen

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