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Der Kompostgarten


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Rezension von

Anna Kneisel

Der Kompostgarten Recyplant nennt sich das, was Jean-Paul Tranchant zum Patent angemeldet hat. Dahinter verbirgt sich eine Idee, die nach einem recht einfachen Prinzip funktioniert: man baue ein Hochbeet mit Kompost in der Mitte, bepflanze es nach ein paar Wochen mit geeigneten Pflanzen und ernte es zu gegebenem Zeitpunkt. Auf diese Weise kann man auf sehr kleinem Raum mit mehreren Ebenen seine (rein pflanzlichen)Küchenabfälle verwerten und sie so in den Kreislauf zurückführen. Ein Recyplant ist dem Autor zufolge im Rahmen des derzeit so beliebten Urban Gardening ebenso geeignet für Wohnhäuser mit bis zu 10 Parteien wie für den schulischen Bedarf als Anschauungsobjekt, für Unternehmen, Köche, bei Schutzhütten in den Bergen, Supermärkten, Seniorenheimen, Gefängnissen etc. Bei all diesen Orten braucht es jedoch mindestens einen zuverlässigen Freiwilligen, der sich um den Kompostgarten kümmert. In seinem Buch „Der Kompostgarten“ erklärt Jean-Paul Tranchant alles Wesentliche zum Kompostieren, also welche Maße der eigene Kompostgarten haben und wie er aufgebaut sein sollte, was für Pflanzen sich am besten für seine Art und Weise des Gärtnerns eignen und welche weniger. Auch Möglichkeiten des Überwinterns von Gemüse im Recyplant, das jährliche Wenden und die Ernte werden mit zahlreichen Fotos im Verlauf der Jahreszeiten und mit unterschiedlichen Herangehensweisen dokumentiert. Getestet hat Tranchant seinen Recyplant an verschiedenen Standorten über einige Jahre hinweg und kann daher auch zum erwartbaren, durchschnittlichen Ertrag konkrete Zahlen nennen. Mit Recyplant ist kein revolutionär neues System des Gärtnerns erfunden worden, aber eines, das in Zeiten kleiner Gärten den Hobbygärtnern mit Autarkiebestrebungen entgegen kommt. Leider ist die Übersetzung an manchen Stellen nicht so geglückt, aber der zu vermittelnde Inhalt kommt dennoch an. Insgesamt ist dieses Buch eine informative Einführung ins Kompostgärtnern, auch wenn man möglicherweise andere Arten der Kompostverwertung bevorzugt.

Recyplant nennt sich das, was Jean-Paul Tranchant zum Patent angemeldet hat. Dahinter verbirgt sich eine Idee, die nach einem recht einfachen Prinzip funktioniert: man baue ein Hochbeet mit Kompost in der Mitte, bepflanze es nach ein paar Wochen mit geeigneten Pflanzen und ernte es zu gegebenem Zeitpunkt. Auf diese Weise kann man auf sehr kleinem Raum mit mehreren Ebenen seine (rein pflanzlichen)Küchenabfälle verwerten und sie so in den Kreislauf zurückführen.

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In seinem Buch „Der Kompostgarten“ erklärt Jean-Paul Tranchant alles Wesentliche zum Kompostieren, also welche Maße der eigene Kompostgarten haben und wie er aufgebaut sein sollte, was für Pflanzen sich am besten für seine Art und Weise des Gärtnerns eignen und welche weniger. Auch Möglichkeiten des Überwinterns von Gemüse im Recyplant, das jährliche Wenden und die Ernte werden mit zahlreichen Fotos im Verlauf der Jahreszeiten und mit unterschiedlichen Herangehensweisen dokumentiert. Getestet hat Tranchant seinen Recyplant an verschiedenen Standorten über einige Jahre hinweg und kann daher auch zum erwartbaren, durchschnittlichen Ertrag konkrete Zahlen nennen. Mit Recyplant ist kein revolutionär neues System des Gärtnerns erfunden worden, aber eines, das in Zeiten kleiner Gärten den Hobbygärtnern mit Autarkiebestrebungen entgegen kommt. Leider ist die Übersetzung an manchen Stellen nicht so geglückt, aber der zu vermittelnde Inhalt kommt dennoch an.

Insgesamt ist dieses Buch eine informative Einführung ins Kompostgärtnern, auch wenn man möglicherweise andere Arten der Kompostverwertung bevorzugt.

geschrieben am 10.05.2017 | 281 Wörter | 1720 Zeichen

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