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Schwarze Augen


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Rezension von

Martina Meier

Schwarze Augen Mathieu ist blind und nimmt die Welt ganz anders wahr als andere Kinder. Denn er hat nicht nur die zwei schwarzen, wunderschönen Augen, die jeder hat, sondern viele viele andere Augen, die dem kleinen Jungen den Weg durchs Leben zeigen. Da sind Fingeraugen, Ohrenaugen, Nasenaugen – insgesamt 26 an der Zahl. Und weil Mathieu eben nicht sehen kann, macht er sich im Kopf Bilder, die es nur für ihn gibt. Er erfindet Farben und Tiere, beispielsweise den türkoletten Zelikan, der zahm ist und Mathieu sogar aus der Hand frisst. Außerdem haben Mathieus Eltern dem Jungen eine Überraschung versprochen. Jede Nacht bis zum großen Überraschungstag malt er sich nun aus, was seine Eltern sich wohl für ihn ausgedacht haben. Und das soll auch hier noch eine Überraschung bleiben. Die Umschlaggestaltung und die Bilder dieses Kinderbuches korrespondieren mit dem Text. Dunkle Farben herrschen auf der ersten Seite vor – die Welt, in der Mathieu lebt, ist eben dunkel. Trotzdem aber ist der Junge nicht verzweifelt. Seine Phantasie ist so bunt, seine Vorstellungskraft so farbig, dass Zaü, ein in Frankreich sehr bekannter Kinderbuchillustrator, keine Schwierigkeiten hat, dem Inhalt des Buches im Bild Leben einzuhauchen. Der Autor Gilles Tibo gehört in Kanada übrigens zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren überhaupt und hat bereits mehr als 100 Bücher veröffentlicht. Das Buch richtet sich an Kinder im Vorschulalter ab etwa fünf Jahren. Es ist natürlich problemorientiert, denn die Geschichte dreht sich ja um Mathieus Blindheit, und kann sehr gut eingesetzt werden, wenn es darum geht – beispielsweise im Kindergarten – das Thema Behinderungen anzusprechen. Denn dem Autor gelingt es sensibel zu zeigen, dass Mathieus Welt zwar eine andere Welt ist, die aber durchaus genau so schön ist wie von nicht-behinderten Kinder. So selbstverständlich wie in diesem Buch mit dem Thema Behinderung umgegangenen wird, sollte auch im Alltag damit umgegangen werden.

Mathieu ist blind und nimmt die Welt ganz anders wahr als andere Kinder. Denn er hat nicht nur die zwei schwarzen, wunderschönen Augen, die jeder hat, sondern viele viele andere Augen, die dem kleinen Jungen den Weg durchs Leben zeigen. Da sind Fingeraugen, Ohrenaugen, Nasenaugen – insgesamt 26 an der Zahl. Und weil Mathieu eben nicht sehen kann, macht er sich im Kopf Bilder, die es nur für ihn gibt. Er erfindet Farben und Tiere, beispielsweise den türkoletten Zelikan, der zahm ist und Mathieu sogar aus der Hand frisst.

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Außerdem haben Mathieus Eltern dem Jungen eine Überraschung versprochen. Jede Nacht bis zum großen Überraschungstag malt er sich nun aus, was seine Eltern sich wohl für ihn ausgedacht haben. Und das soll auch hier noch eine Überraschung bleiben.

Die Umschlaggestaltung und die Bilder dieses Kinderbuches korrespondieren mit dem Text. Dunkle Farben herrschen auf der ersten Seite vor – die Welt, in der Mathieu lebt, ist eben dunkel. Trotzdem aber ist der Junge nicht verzweifelt. Seine Phantasie ist so bunt, seine Vorstellungskraft so farbig, dass Zaü, ein in Frankreich sehr bekannter Kinderbuchillustrator, keine Schwierigkeiten hat, dem Inhalt des Buches im Bild Leben einzuhauchen.

Der Autor Gilles Tibo gehört in Kanada übrigens zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren überhaupt und hat bereits mehr als 100 Bücher veröffentlicht.

Das Buch richtet sich an Kinder im Vorschulalter ab etwa fünf Jahren. Es ist natürlich problemorientiert, denn die Geschichte dreht sich ja um Mathieus Blindheit, und kann sehr gut eingesetzt werden, wenn es darum geht – beispielsweise im Kindergarten – das Thema Behinderungen anzusprechen. Denn dem Autor gelingt es sensibel zu zeigen, dass Mathieus Welt zwar eine andere Welt ist, die aber durchaus genau so schön ist wie von nicht-behinderten Kinder. So selbstverständlich wie in diesem Buch mit dem Thema Behinderung umgegangenen wird, sollte auch im Alltag damit umgegangen werden.

geschrieben am 05.06.2005 | 302 Wörter | 1649 Zeichen

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