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Kochwerkstatt: Küchentechnik, Handwerkszeug und 1.000 Tipps & Tricks


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Rezension von

Ragan Tanger

Kochwerkstatt: Küchentechnik, Handwerkszeug und 1.000 Tipps & Tricks Das ultimative Handbuch des Küchenwerkzeugs. Ein jedes Handwerk will gelernt sein. Allerdings gibt es bei dem ältesten aller Lehrberufe eine kleine Besonderheit anzumerken: Schreinern, Dach decken und Autos reparieren überlässt man zumeist dem Fachmann, die existentielle Versorgung aber muss jeder für sich selbst Gewähr leisten. Auch wenn Hotel Mama oder Pension Ehefrau nach wie vor Konjunktur haben, die Freude am Kochen ist die erste aller Beschäftigungen und wird dann irgendwann mal auch die letzte sein. Um dementsprechend nimmt es nicht wunder, dass Kochen im Fernsehen, im Internet und in der Literatur einen so großen Rahmen einnimmt. Für alle Freizeithandwerker und Hobbyköche, die auch ohne Lehrzeit eine saftige Portion Weiterbildung vertragen können, hier nun ein weiterer Leckerbissen für die Küche. Die besondere Nische, die Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer mit ihrem schwer umfangreichen Buch Kochwerkstatt einnehmen, erklärt sich vom Titel her ganz alleine. Es geht nämlich in erster Linie nicht um Rezepte oder feine Kniffe beim Kochvorgang, sondern um das dafür vorhergesehene Arbeitsgerät. Also um solche Wunderwerke wie Stabmixer, Elektromesser oder Eismaschine. Ganz profan aber auch um Backofen, Fritteuse, Töpfe, Messer oder Mörser. Ganz allgemein gesagt, um alles, was in der Küche neben den Lebensmitteln benötigt wird. All die Dinge, die wir jeden Tag achtlos nutzen, aber nicht wissen, welche Energie dahinter steht, oder wie wir sie effizient zu reinigen und anzuwenden haben. Genau für diese Wissenslücke ist dieses Buch. Das bekannte Autorenpaar, das lukullischen Freunden aus diversen Fernsehsendungen bekannt sein dürfte, überrascht mit einem sehr essentiellen und darüber hinaus leckeren Ratgeber. Der Technik in der Küche wird in den entsprechenden Kapiteln spürbar gründlich aufs Gehäuse geschaut. Nehmen wir einfach mal den Kuchen erprobten Handrührer, den Segen aller geplagten Rührarme. Normalerweise stecken wir unsere Haken hinein, legen los und denken nichts weiter - außer vielleicht wie dankbar man ist, die Arbeit dem Motor überlassen zu können. Jetzt kommt die große Hilfe dieses Buches: Welche Geräteposition ist für den Körper optimal, welche für das Verrühren, wie reinige ich das Gerät, wie warte ich es, und wie nutze ich es, dass das, was ich bekommen möchte, so perfekt wie im Lehrbuch aussieht? Und weil das dann alles noch nicht genug ist, gibt’s obendrein eine bunte Auswahl zum Ausprobieren: Rezepte, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch die handwerklichen Anweisungen sofort integrieren: Vanille-Butter-Creme, Quarktorte, Rührkuchen. Hmm, die optimale Verschmelzung von Theorie und Praxis, von Handwerk und Kunstwerk. Und die ganzen Pfannen im Haus: wofür genau nutzt man sie eigentlich, welche Vorteile haben kleine, große, blanke oder geschmiedete Pfannen? Alles Fragen, die man sonst nur im Versuchs-Irrtum-Prozess herauszufinden versucht, oder höchstwahrscheinlich nie, denn das Arrangement mit dem Essen gelingt ja so oder so. Nur wussten wir vorher nicht, dass es auch noch besser gelingen könnte. Wer also mal abseits von Kochkünsten, Wunderrezepten und Tricks für die Herstellung was Grundlegendes für seine Küche und sein persönliches Handwerk tun will, der besorge sich diesen ultimativen Begleiter. Die Tipps und Tricks reichen in dem Fall wortwörtlich fürs ganze Leben und mit den Rezepten obendrein hat man eine ganze Menge zum ausprobieren. Schön wäre vielleicht abschließend noch eine reduzierte, schlanke Ausgabe, in der nur die handwerklichen Tipps stehen. Aber andererseits: wo wären wir denn mit der bloßen Technik, ohne all diese Rezepte? Gebt mir mehr, mir dürstet und hungert.

Das ultimative Handbuch des Küchenwerkzeugs.

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Ein jedes Handwerk will gelernt sein. Allerdings gibt es bei dem ältesten aller Lehrberufe eine kleine Besonderheit anzumerken: Schreinern, Dach decken und Autos reparieren überlässt man zumeist dem Fachmann, die existentielle Versorgung aber muss jeder für sich selbst Gewähr leisten. Auch wenn Hotel Mama oder Pension Ehefrau nach wie vor Konjunktur haben, die Freude am Kochen ist die erste aller Beschäftigungen und wird dann irgendwann mal auch die letzte sein. Um dementsprechend nimmt es nicht wunder, dass Kochen im Fernsehen, im Internet und in der Literatur einen so großen Rahmen einnimmt. Für alle Freizeithandwerker und Hobbyköche, die auch ohne Lehrzeit eine saftige Portion Weiterbildung vertragen können, hier nun ein weiterer Leckerbissen für die Küche.

Die besondere Nische, die Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer mit ihrem schwer umfangreichen Buch Kochwerkstatt einnehmen, erklärt sich vom Titel her ganz alleine. Es geht nämlich in erster Linie nicht um Rezepte oder feine Kniffe beim Kochvorgang, sondern um das dafür vorhergesehene Arbeitsgerät. Also um solche Wunderwerke wie Stabmixer, Elektromesser oder Eismaschine. Ganz profan aber auch um Backofen, Fritteuse, Töpfe, Messer oder Mörser. Ganz allgemein gesagt, um alles, was in der Küche neben den Lebensmitteln benötigt wird. All die Dinge, die wir jeden Tag achtlos nutzen, aber nicht wissen, welche Energie dahinter steht, oder wie wir sie effizient zu reinigen und anzuwenden haben. Genau für diese Wissenslücke ist dieses Buch.

Das bekannte Autorenpaar, das lukullischen Freunden aus diversen Fernsehsendungen bekannt sein dürfte, überrascht mit einem sehr essentiellen und darüber hinaus leckeren Ratgeber. Der Technik in der Küche wird in den entsprechenden Kapiteln spürbar gründlich aufs Gehäuse geschaut. Nehmen wir einfach mal den Kuchen erprobten Handrührer, den Segen aller geplagten Rührarme. Normalerweise stecken wir unsere Haken hinein, legen los und denken nichts weiter - außer vielleicht wie dankbar man ist, die Arbeit dem Motor überlassen zu können. Jetzt kommt die große Hilfe dieses Buches: Welche Geräteposition ist für den Körper optimal, welche für das Verrühren, wie reinige ich das Gerät, wie warte ich es, und wie nutze ich es, dass das, was ich bekommen möchte, so perfekt wie im Lehrbuch aussieht?

Und weil das dann alles noch nicht genug ist, gibt’s obendrein eine bunte Auswahl zum Ausprobieren: Rezepte, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch die handwerklichen Anweisungen sofort integrieren: Vanille-Butter-Creme, Quarktorte, Rührkuchen. Hmm, die optimale Verschmelzung von Theorie und Praxis, von Handwerk und Kunstwerk. Und die ganzen Pfannen im Haus: wofür genau nutzt man sie eigentlich, welche Vorteile haben kleine, große, blanke oder geschmiedete Pfannen? Alles Fragen, die man sonst nur im Versuchs-Irrtum-Prozess herauszufinden versucht, oder höchstwahrscheinlich nie, denn das Arrangement mit dem Essen gelingt ja so oder so. Nur wussten wir vorher nicht, dass es auch noch besser gelingen könnte.

Wer also mal abseits von Kochkünsten, Wunderrezepten und Tricks für die Herstellung was Grundlegendes für seine Küche und sein persönliches Handwerk tun will, der besorge sich diesen ultimativen Begleiter. Die Tipps und Tricks reichen in dem Fall wortwörtlich fürs ganze Leben und mit den Rezepten obendrein hat man eine ganze Menge zum ausprobieren. Schön wäre vielleicht abschließend noch eine reduzierte, schlanke Ausgabe, in der nur die handwerklichen Tipps stehen. Aber andererseits: wo wären wir denn mit der bloßen Technik, ohne all diese Rezepte? Gebt mir mehr, mir dürstet und hungert.

geschrieben am 06.05.2011 | 539 Wörter | 3137 Zeichen

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