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Nemi: Band II


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Informationen zum Buch
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Rezension von

André Friebel

Nemi: Band II Nemi: Eine erschaffene recht ansehnliche, hĂŒbsche weibliche Comicperson erfreut uns hier mit ihrem zweiten Band. Lise Myhre bescherte diesem attraktiven jungen Gothic-MĂ€del schon lĂ€nger ihre Existenz, so dass sie im heimischen Norwegen bereits in Zeitungen und der gleichen abgedruckt wurde. Schnell wurde aus Nemi eine Art Kultperson, die sich jeweils entgegengesetzt der Normen bewegt mit ihrem Charme sowie ihrer Einstellung. Eigentlich ist Nemi ja als völlig Normal zu betrachten, wenn man davon absieht, dass sie gerne Bier trinkt, gerne raucht und nicht gerade viel von der allgemeinen Gesellschaft hĂ€lt, was sie durch ihre Lebensweise sowie ihrer Aussprache ziemlich deutlich an den Tag legt. Gut, Nemi ist in das „Dunkle“ der Musik verliebt und genießt dieses Leben, sowie die Dinge, die sich mit ihr und den vielen Klischees beschĂ€ftigen. Diese Klischees sind ihr aber gleichgĂŒltig und sie macht ihr Ding daraus, auch wenn es bei vielen auf wenig VerstĂ€ndnis trifft. Gerade in der Gothic-Szene wurde sie wie durch ein Buschfeuer bekannt und fast alle „Insider“ lieben ihre Comic-Strips, die es besonders in einem deutschen Musikmagazin regelmĂ€ĂŸig zu lesen gab. Gerade hier wurde auch mein Interesse an Nemi geweckt und ich muss gestehen, dass ich dieses bislang keine Minute bereut habe. Im Gegenteil! Kurze Comic-Geschichten sind das Markenzeichen von Nemi, in dem es um mehr geht als ihrer Vorliebe zur „schwarzen“ Musik“. Denn nebenbei ist sie sehr freundlich zu Tieren, sowie eine sehr intelligente junge Frau, die das Leben liebt, aber es genießt anderen durch ihre Art und Weise auf die FĂŒĂŸe zu treten, gerade weil schier Normales nicht in ihr Leben zu passen scheint (zumindest nicht das, was die meisten denken). So kommen dann SĂ€tze bzw. SprĂŒche von ihr, die den „Normalos“ erstmal den Rest geben dĂŒrften. Aber sie meint es ja nicht böse und so nimmt nichts extreme Ausmaße an, dass sich wer auf den Schlips getreten fĂŒhlen dĂŒrfte. In diesem zweiten Comic-Band bekommen wir eine erstklassige Fortsetzung des ersten Bandes geboten, der sich in keinster Weise von seiner Art und Weise her schlechter oder besser prĂ€sentiert als der erste. Eher ist es hier der Fall, dass der erste Band perfekt weitergefĂŒhrt wurde und der Leser sich weiter an den Geschichten Nemis erfreuen kann, die ja eigentlich aus ihrem tĂ€glichen Leben gegriffen sind. Zwar wird der Volksmusik-Hörer den ein oder anderen Witz nicht richtig verstehen, aber jeder, der die rauchende und trinkende sowie tierliebende und Essen liebende „Dark Lady“ kennt, die zudem auch gerne lange schlĂ€ft, wird dieses Buch lieben. Ihre Sichtweise ĂŒber das Weltgeschehen sowie ihre Denkweise ĂŒber „neutrale“ Personen, ist einfach nur klasse! Außerdem: Wer liebt sie nicht, derjenige, der sie kennt, ihre achso liebenswĂŒrdigen SchwĂ€chen? Schade ist allerdings, dass in diesem zweiten Band keine farbigen Seiten zu finden sind. Aber auch dieses lĂ€sst sich sicher mit dem Gesamtwerk gut verkraften.

Nemi: Eine erschaffene recht ansehnliche, hĂŒbsche weibliche Comicperson erfreut uns hier mit ihrem zweiten Band. Lise Myhre bescherte diesem attraktiven jungen Gothic-MĂ€del schon lĂ€nger ihre Existenz, so dass sie im heimischen Norwegen bereits in Zeitungen und der gleichen abgedruckt wurde.

weitere Rezensionen von André Friebel


Schnell wurde aus Nemi eine Art Kultperson, die sich jeweils entgegengesetzt der Normen bewegt mit ihrem Charme sowie ihrer Einstellung. Eigentlich ist Nemi ja als völlig Normal zu betrachten, wenn man davon absieht, dass sie gerne Bier trinkt, gerne raucht und nicht gerade viel von der allgemeinen Gesellschaft hÀlt, was sie durch ihre Lebensweise sowie ihrer Aussprache ziemlich deutlich an den Tag legt.

Gut, Nemi ist in das „Dunkle“ der Musik verliebt und genießt dieses Leben, sowie die Dinge, die sich mit ihr und den vielen Klischees beschĂ€ftigen. Diese Klischees sind ihr aber gleichgĂŒltig und sie macht ihr Ding daraus, auch wenn es bei vielen auf wenig VerstĂ€ndnis trifft.

Gerade in der Gothic-Szene wurde sie wie durch ein Buschfeuer bekannt und fast alle „Insider“ lieben ihre Comic-Strips, die es besonders in einem deutschen Musikmagazin regelmĂ€ĂŸig zu lesen gab. Gerade hier wurde auch mein Interesse an Nemi geweckt und ich muss gestehen, dass ich dieses bislang keine Minute bereut habe. Im Gegenteil!

Kurze Comic-Geschichten sind das Markenzeichen von Nemi, in dem es um mehr geht als ihrer Vorliebe zur „schwarzen“ Musik“. Denn nebenbei ist sie sehr freundlich zu Tieren, sowie eine sehr intelligente junge Frau, die das Leben liebt, aber es genießt anderen durch ihre Art und Weise auf die FĂŒĂŸe zu treten, gerade weil schier Normales nicht in ihr Leben zu passen scheint (zumindest nicht das, was die meisten denken). So kommen dann SĂ€tze bzw. SprĂŒche von ihr, die den „Normalos“ erstmal den Rest geben dĂŒrften. Aber sie meint es ja nicht böse und so nimmt nichts extreme Ausmaße an, dass sich wer auf den Schlips getreten fĂŒhlen dĂŒrfte.

In diesem zweiten Comic-Band bekommen wir eine erstklassige Fortsetzung des ersten Bandes geboten, der sich in keinster Weise von seiner Art und Weise her schlechter oder besser prĂ€sentiert als der erste. Eher ist es hier der Fall, dass der erste Band perfekt weitergefĂŒhrt wurde und der Leser sich weiter an den Geschichten Nemis erfreuen kann, die ja eigentlich aus ihrem tĂ€glichen Leben gegriffen sind. Zwar wird der Volksmusik-Hörer den ein oder anderen Witz nicht richtig verstehen, aber jeder, der die rauchende und trinkende sowie tierliebende und Essen liebende „Dark Lady“ kennt, die zudem auch gerne lange schlĂ€ft, wird dieses Buch lieben.

Ihre Sichtweise ĂŒber das Weltgeschehen sowie ihre Denkweise ĂŒber „neutrale“ Personen, ist einfach nur klasse! Außerdem: Wer liebt sie nicht, derjenige, der sie kennt, ihre achso liebenswĂŒrdigen SchwĂ€chen?

Schade ist allerdings, dass in diesem zweiten Band keine farbigen Seiten zu finden sind. Aber auch dieses lÀsst sich sicher mit dem Gesamtwerk gut verkraften.

geschrieben am 22.04.2008 | 463 Wörter | 2559 Zeichen

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