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Die Minimenschen Maxiausgabe, Bd. 12: Die Minimenschen Maxiausgabe Band 12


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Frank Drehmel

Die Minimenschen Maxiausgabe Band 12 Neben dem zweiten Teil eines dreiteiligen Interviews mit Pierre Seron enthĂ€lt auch der vorliegende Sammelband drei albenlange Geschichten, die im Original in den Jahren 1995 bis 1998 veröffentlicht wurden. Melting Pot (Melting Pot) „Melting Pot“ ist eine Fortsetzung der im elften Band erschienen Story „Tchakakahn“: Auf der Suche nach ihrem Gegenspieler, Tchakakahn, trennen sich Cedille und Renaud. WĂ€hrend sich der Minimensch in Begleitung der freundlichen Kugelköpfe dem Hauptquartier nĂ€hert, bleibt seine verschmĂ€hte Freundin zunĂ€chst widerwillig zurĂŒck, um dann ihrem Herzbuben zu folgen. Kurz darauf finden sich sich in einer bizarren Spielewelt wieder, in der kontinentgroße Flipper und riesige Dartspiele das kleinere Problem darstellen: die echte Herausforderung ist eine digitale Welt, in der Renaud nur durch Jump'n'Run zum Ziel kommt, falls das die kleinen digitalen Gegenspieler und zahlreichen Fallen zulassen. 20.000 Meilen unter der Erde (Vingt mille lieues sous les terres) Als Renaud einen dubiosen Hilfeanruf seiner Mutter erhĂ€lt, macht er sich sofort auf den Weg, im GepĂ€ck die VergrĂ¶ĂŸerungspillen Doktor Hundseckers und als Blinde Passagierin eine winzige Cedille, die einmal mehr Renauds WĂŒnsche vollkommen ignoriert. Von Mama, die zu einem gewissen Professor König gezogen ist, nachdem ihr Gatte - Renauds Vater - spurlos verschwand, erfĂ€hrt der Held von merkwĂŒrdigen Vorkommnissen. Es dauert nicht lange, bis er den Professor in Verdacht hat. Gemeinsam mit der zwischenzeitlich in Erscheinung getretenen Cedille folgen sie dem sinisteren Mann und landen in einer Welt 20.000 Meilen unter der ErdoberflĂ€che, in einer Welt, in der nicht nur sein Vater auf ihn wartet, sondern in der KristallmĂ€nner und prĂ€historische Urmenschen einen regelrechten Krieg fĂŒhren. Schönes Fest, Mama! (Bonne fĂȘte, maman!) Der bösartige Herzog von Habsgut ist zurĂŒck und lĂ€sst Renaud entfĂŒhren, nur um seinem Erzfeind einen Apparat ins Gehirn zu implantieren, mit dem er ihn steuern kann. Obschon Renaud danach zeitweise bei Bewusstsein ist, ist er nun kaum mehr als eine Marionette, die der Herzog nach Belieben Untaten begehen lassen kann. Allerdings hat der Verbrecher nicht mit der SolidaritĂ€t der Minimenschen und insbesondere dem scharfen Verstand Doktor Hundseckers gerechnet, die alles daran setzen, Renaud zu befreien. Totgeglaubte leben lĂ€nger! Dominierten in den letzten Alben die eher schwachen bis anstrengend richtungs- bzw. konzeptlosen Geschichten, so wartet der zwölfte Sammelband mit Storys auf, die durch die Bank Spaß machen, obwohl Seron nach wie vor sein Universum und die ihm inhĂ€renten Möglichkeiten beliebig und quasi nach Tageslaune zurecht biegt, sodass der große rote Faden noch immer nicht vorhanden ist. Dennoch sind die Story in sich geschlossen, nachvollziehbar und voller origineller Ideen, witziger Dialoge und skurriler Charaktere. Insbesondere die Hassliebe zwischen Renaud und Cedille, seine geradezu penetrant-aggressive Missachtung ihrer Person, ihre vollkommene Ignoranz seinen PlĂ€nen gegenĂŒber, bieten ein ums andere Mal Anlass zum Schmunzeln. In grafischer Hinsicht ist Renauds Jump'n'Run-Abenteuer hervorzuheben, in dem sich der Minimensch durch ganzseitige Bilder bzw. Level Ă  la Donkey Kong kĂ€mpfen muss. Fazit: Auch wenn die Storys dieses zwölften Sammelbandes nicht gĂ€nzlich „back to the roots“ fĂŒhren, so bieten sie doch die originelle und leichte Unterhaltung, die die Serie seit einigen Alben schmerzlich vermissen ließ.

Neben dem zweiten Teil eines dreiteiligen Interviews mit Pierre Seron enthÀlt auch der vorliegende Sammelband drei albenlange Geschichten, die im Original in den Jahren 1995 bis 1998 veröffentlicht wurden.

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1
18.02.2018
4
18.02.2018
5
18.02.2018

Melting Pot (Melting Pot)

„Melting Pot“ ist eine Fortsetzung der im elften Band erschienen Story „Tchakakahn“: Auf der Suche nach ihrem Gegenspieler, Tchakakahn, trennen sich Cedille und Renaud. WĂ€hrend sich der Minimensch in Begleitung der freundlichen Kugelköpfe dem Hauptquartier nĂ€hert, bleibt seine verschmĂ€hte Freundin zunĂ€chst widerwillig zurĂŒck, um dann ihrem Herzbuben zu folgen. Kurz darauf finden sich sich in einer bizarren Spielewelt wieder, in der kontinentgroße Flipper und riesige Dartspiele das kleinere Problem darstellen: die echte Herausforderung ist eine digitale Welt, in der Renaud nur durch Jump'n'Run zum Ziel kommt, falls das die kleinen digitalen Gegenspieler und zahlreichen Fallen zulassen.

20.000 Meilen unter der Erde (Vingt mille lieues sous les terres)

Als Renaud einen dubiosen Hilfeanruf seiner Mutter erhĂ€lt, macht er sich sofort auf den Weg, im GepĂ€ck die VergrĂ¶ĂŸerungspillen Doktor Hundseckers und als Blinde Passagierin eine winzige Cedille, die einmal mehr Renauds WĂŒnsche vollkommen ignoriert. Von Mama, die zu einem gewissen Professor König gezogen ist, nachdem ihr Gatte - Renauds Vater - spurlos verschwand, erfĂ€hrt der Held von merkwĂŒrdigen Vorkommnissen. Es dauert nicht lange, bis er den Professor in Verdacht hat. Gemeinsam mit der zwischenzeitlich in Erscheinung getretenen Cedille folgen sie dem sinisteren Mann und landen in einer Welt 20.000 Meilen unter der ErdoberflĂ€che, in einer Welt, in der nicht nur sein Vater auf ihn wartet, sondern in der KristallmĂ€nner und prĂ€historische Urmenschen einen regelrechten Krieg fĂŒhren.

Schönes Fest, Mama! (Bonne fĂȘte, maman!)

Der bösartige Herzog von Habsgut ist zurĂŒck und lĂ€sst Renaud entfĂŒhren, nur um seinem Erzfeind einen Apparat ins Gehirn zu implantieren, mit dem er ihn steuern kann. Obschon Renaud danach zeitweise bei Bewusstsein ist, ist er nun kaum mehr als eine Marionette, die der Herzog nach Belieben Untaten begehen lassen kann. Allerdings hat der Verbrecher nicht mit der SolidaritĂ€t der Minimenschen und insbesondere dem scharfen Verstand Doktor Hundseckers gerechnet, die alles daran setzen, Renaud zu befreien.

Totgeglaubte leben lĂ€nger! Dominierten in den letzten Alben die eher schwachen bis anstrengend richtungs- bzw. konzeptlosen Geschichten, so wartet der zwölfte Sammelband mit Storys auf, die durch die Bank Spaß machen, obwohl Seron nach wie vor sein Universum und die ihm inhĂ€renten Möglichkeiten beliebig und quasi nach Tageslaune zurecht biegt, sodass der große rote Faden noch immer nicht vorhanden ist. Dennoch sind die Story in sich geschlossen, nachvollziehbar und voller origineller Ideen, witziger Dialoge und skurriler Charaktere. Insbesondere die Hassliebe zwischen Renaud und Cedille, seine geradezu penetrant-aggressive Missachtung ihrer Person, ihre vollkommene Ignoranz seinen PlĂ€nen gegenĂŒber, bieten ein ums andere Mal Anlass zum Schmunzeln. In grafischer Hinsicht ist Renauds Jump'n'Run-Abenteuer hervorzuheben, in dem sich der Minimensch durch ganzseitige Bilder bzw. Level Ă  la Donkey Kong kĂ€mpfen muss.

Fazit: Auch wenn die Storys dieses zwölften Sammelbandes nicht gĂ€nzlich „back to the roots“ fĂŒhren, so bieten sie doch die originelle und leichte Unterhaltung, die die Serie seit einigen Alben schmerzlich vermissen ließ.

geschrieben am 29.01.2013 | 497 Wörter | 3028 Zeichen

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