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Diablo, Bd. 3: Das Schwert der Gerechtigkeit


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Rezension von

Frank Drehmel

Das Schwert der Gerechtigkeit Etwa 20 Jahre sind vergangen, seit der Erzengel Tyrael den von Baal korrumpierten Weltenstein zerstörte und damit zugleich den Berg Arreat dem Erdboden gleichmachte. Der junge Jacob El'druin, Sohn des Lord Constable von Staalbreak, einer schwer befestigten Stadt am Rande der Steppe, die seit kurzem von den Barbaren-Horden Khelrics regelmĂ€ĂŸig angegriffen wird, muss miterleben, wie sich seine Leute scheinbar unter einem fremden, unheilvollen Einfluss verĂ€ndern. Als der Vater Jacobs Mutter als VerrĂ€terin hinrichten lĂ€sst, tötet der Junge seinen Erzeuger im darauf folgenden Streit und flieht aus der Stadt. Seine Flucht fĂŒhrt in die WĂŒste, wo er in einer riesigen Höhle nicht nur ein in einen Stein versenktes Schwert findet, sondern auch zahllose Wandmalereien, die seinen eigenen Lebensweg zu erzĂ€hlen scheinen. Schließlich ergreift der Junge die mĂ€chtige Waffe und befreit dadurch zunĂ€chst die WĂ€chterin des Schwertes, die Zauberin Shanar, die Jacob sogleich ĂŒber seine Bestimmung aufklĂ€rt. Plötzlich jedoch treffen, gefĂŒhrt von Lord Ivan, die Verfolger des Vatermörders aus Staalbreak vor Ort ein; nach einem kurzen aber heftigen Kampf nehmen sie Jacob gefangen, wohingegen Shanar fliehen kann. Mit Hilfe der Zauberin gelingt dem Jungen wĂ€hrend des RĂŒckwegs in die Stadt zwar erneut die Flucht, aber wieder sind die HĂ€scher Ivans zur Stelle. Diesmal bestimmt allerdings der Junge die Bedingungen seiner Kapitulation und kann aushandeln, dass er als freier, bewaffneter Mann in seine Heimat zurĂŒckkehrt; hier bereitet man ihm jedoch ein ĂŒberaus unfreundlichen und gewalttĂ€tigen Empfang, nimmt ihn sofort gefangen und plant seine Exekution. Ein drittes Mal gelingt Jacob die Flucht und ein drittes Mal ergibt er sich ob der Aussichtslosigkeit seiner Lage Ivans Schergen, nachdem er zuvor einige RĂ€tsel um seine Bestimmung und das Los seiner Leute lösen konnte. Als er schließlich in Ketten auf dem Richtblock liegt und die Axt des Henkers erwartet, eilt ihm jemand zur Hilfe, den er bisher ĂŒberhaupt nicht auf seiner Rechnung hatte. Doch noch hat Jacob seine Bestimmung nicht erfĂŒllt. Der „Diablo III“-Release vom Mai 2012 wurde nicht nur belletristisch begleitet, sondern auch fĂŒr Comic-Fans sollte gesorgt werden. WĂ€hrend jedoch z.B. der Roman „Der Orden“ oder die lexikalisch angelegte „Cain-Chronik“ (beide dt. bei Panini) eine durchaus erfreuliche ErgĂ€nzung zu dem eher uninspirierten PC-Spiel darstellen, hinterlĂ€sst das vorliegende Comic einen bestenfalls ambivalenten Eindruck. Zwar ist die Story wendungs- und actionreich mit einigen netten Plot-Twists, aber unterm Strich dominieren die MĂ€ngel. Die Figuren sind mit Ausnahme Jacobs durch die Bank Ă€ußerst schwach, die kaum ausformulierten und konsequent zu Ende gebrachten Handlungs-Ideen nicht wirklich zĂŒndend oder originell und das Setting atmet kaum Diablo-Feeling, sondern wirkt wie beliebige dunkle „Heroic Fantasy“. Die grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che jedoch stellt Lacroix' enttĂ€uschend schlechtes Artwork dar, das oftmals kaum ĂŒber das Skizzenhafte eines Sketchbooks hinausgeht, das grobschlĂ€chtig, fahrig und vollkommen lustlos runtergekrakelt wirkt, wie eine lieblose Auftragsarbeit ohne jede kĂŒnstlerische oder erzĂ€hlerische Ambition. Fazit: Ein schwaches Comic, dem es erzĂ€hlerisch an Schwung und Diablo-Feeling fehlt und dessen liebloses Artwork ein einziges visuelles Ärgernis darstellt. Nicht einmal fĂŒr Hardcore-Diablo-Fans empfehlenswert.

Etwa 20 Jahre sind vergangen, seit der Erzengel Tyrael den von Baal korrumpierten Weltenstein zerstörte und damit zugleich den Berg Arreat dem Erdboden gleichmachte.

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Buchtitel
1
18.02.2018
4
18.02.2018
5
18.02.2018

Der junge Jacob El'druin, Sohn des Lord Constable von Staalbreak, einer schwer befestigten Stadt am Rande der Steppe, die seit kurzem von den Barbaren-Horden Khelrics regelmĂ€ĂŸig angegriffen wird, muss miterleben, wie sich seine Leute scheinbar unter einem fremden, unheilvollen Einfluss verĂ€ndern. Als der Vater Jacobs Mutter als VerrĂ€terin hinrichten lĂ€sst, tötet der Junge seinen Erzeuger im darauf folgenden Streit und flieht aus der Stadt.

Seine Flucht fĂŒhrt in die WĂŒste, wo er in einer riesigen Höhle nicht nur ein in einen Stein versenktes Schwert findet, sondern auch zahllose Wandmalereien, die seinen eigenen Lebensweg zu erzĂ€hlen scheinen. Schließlich ergreift der Junge die mĂ€chtige Waffe und befreit dadurch zunĂ€chst die WĂ€chterin des Schwertes, die Zauberin Shanar, die Jacob sogleich ĂŒber seine Bestimmung aufklĂ€rt.

Plötzlich jedoch treffen, gefĂŒhrt von Lord Ivan, die Verfolger des Vatermörders aus Staalbreak vor Ort ein; nach einem kurzen aber heftigen Kampf nehmen sie Jacob gefangen, wohingegen Shanar fliehen kann. Mit Hilfe der Zauberin gelingt dem Jungen wĂ€hrend des RĂŒckwegs in die Stadt zwar erneut die Flucht, aber wieder sind die HĂ€scher Ivans zur Stelle. Diesmal bestimmt allerdings der Junge die Bedingungen seiner Kapitulation und kann aushandeln, dass er als freier, bewaffneter Mann in seine Heimat zurĂŒckkehrt; hier bereitet man ihm jedoch ein ĂŒberaus unfreundlichen und gewalttĂ€tigen Empfang, nimmt ihn sofort gefangen und plant seine Exekution.

Ein drittes Mal gelingt Jacob die Flucht und ein drittes Mal ergibt er sich ob der Aussichtslosigkeit seiner Lage Ivans Schergen, nachdem er zuvor einige RÀtsel um seine Bestimmung und das Los seiner Leute lösen konnte.

Als er schließlich in Ketten auf dem Richtblock liegt und die Axt des Henkers erwartet, eilt ihm jemand zur Hilfe, den er bisher ĂŒberhaupt nicht auf seiner Rechnung hatte. Doch noch hat Jacob seine Bestimmung nicht erfĂŒllt.

Der „Diablo III“-Release vom Mai 2012 wurde nicht nur belletristisch begleitet, sondern auch fĂŒr Comic-Fans sollte gesorgt werden. WĂ€hrend jedoch z.B. der Roman „Der Orden“ oder die lexikalisch angelegte „Cain-Chronik“ (beide dt. bei Panini) eine durchaus erfreuliche ErgĂ€nzung zu dem eher uninspirierten PC-Spiel darstellen, hinterlĂ€sst das vorliegende Comic einen bestenfalls ambivalenten Eindruck.

Zwar ist die Story wendungs- und actionreich mit einigen netten Plot-Twists, aber unterm Strich dominieren die MĂ€ngel. Die Figuren sind mit Ausnahme Jacobs durch die Bank Ă€ußerst schwach, die kaum ausformulierten und konsequent zu Ende gebrachten Handlungs-Ideen nicht wirklich zĂŒndend oder originell und das Setting atmet kaum Diablo-Feeling, sondern wirkt wie beliebige dunkle „Heroic Fantasy“. Die grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che jedoch stellt Lacroix' enttĂ€uschend schlechtes Artwork dar, das oftmals kaum ĂŒber das Skizzenhafte eines Sketchbooks hinausgeht, das grobschlĂ€chtig, fahrig und vollkommen lustlos runtergekrakelt wirkt, wie eine lieblose Auftragsarbeit ohne jede kĂŒnstlerische oder erzĂ€hlerische Ambition.

Fazit: Ein schwaches Comic, dem es erzĂ€hlerisch an Schwung und Diablo-Feeling fehlt und dessen liebloses Artwork ein einziges visuelles Ärgernis darstellt. Nicht einmal fĂŒr Hardcore-Diablo-Fans empfehlenswert.

geschrieben am 29.01.2013 | 484 Wörter | 2988 Zeichen

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