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Reise ins Reich der Sinne


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Jürgen Weck

Reise ins Reich der Sinne Durch Zufall geriet mir der Roman \"Reise ins Reich der Sinne\" von Hans-Georg Kaethner in die Hände. Ein ungemein fesselndes Buch, über das im Internet kaum Werbung zu finden ist. Das mutet umso erstaunlicher an, weil diese außergewöhnliche Mischung aus Erotik, mythischer Esoterik, Eheproblemen und Reiseabenteuer unbedingt das Format für einen Bestseller hat. Die uralte Geschichte von den zwei Hälften, die sich ihrer schicksalhaften Bestimmung gemäß scheinbar gefunden haben, dann aber unaufhaltsam wieder verlieren, wobei sie bis zum Ende vage auf erneute Wiedervereinigung hoffen, in welcher Existenzform und auf welcher zeitlichen Ebene auch immer. Von Beginn an entwickelt sich eine Art erotischer Psychoanalyse aus dem Blickwinkel der Sängerin Ayumi und des Schriftstellers Adrian, wodurch die Gefahr erwächst, dass sie sich im verschlungenen Labyrinth ihres Unterbewusstseins verlieren. Bis zum mythisch-übersinnlichen Finale und einem überraschenden Epilog entwickelt sich die Handlung mit ständig steigender Spannung. Stilistisch ist der Roman sehr überzeugend gestaltet und hebt sich weit vom Niveau üblicher Sexromane ab. Sogar ausufernde Sexszenen sind so anspruchsvoll gestaltet, dass man nicht von Scham erfüllt wird, etwas derart Abartiges zu lesen. Sex ist dabei nie Selbstzweck der Erzählung, sondern Metapher für die uralte ständige Suche des Menschen nach der anderen, verlorenen Hälfte. Ich habe wirklich nur sehr wenige Erotikromane gelesen, die ich so von der ersten bis zur letzten Zeile verschlungen habe!

Durch Zufall geriet mir der Roman \"Reise ins Reich der Sinne\" von Hans-Georg Kaethner in die Hände. Ein ungemein fesselndes Buch, über das im Internet kaum Werbung zu finden ist. Das mutet umso erstaunlicher an, weil diese außergewöhnliche Mischung aus Erotik, mythischer Esoterik, Eheproblemen und Reiseabenteuer unbedingt das Format für einen Bestseller hat.

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Die uralte Geschichte von den zwei Hälften, die sich ihrer schicksalhaften Bestimmung gemäß scheinbar gefunden haben, dann aber unaufhaltsam wieder verlieren, wobei sie bis zum Ende vage auf erneute Wiedervereinigung hoffen, in welcher Existenzform und auf welcher zeitlichen Ebene auch immer.

Von Beginn an entwickelt sich eine Art erotischer Psychoanalyse aus dem Blickwinkel der Sängerin Ayumi und des Schriftstellers Adrian, wodurch die Gefahr erwächst, dass sie sich im verschlungenen Labyrinth ihres Unterbewusstseins verlieren. Bis zum mythisch-übersinnlichen Finale und einem überraschenden Epilog entwickelt sich die Handlung mit ständig steigender Spannung.

Stilistisch ist der Roman sehr überzeugend gestaltet und hebt sich weit vom Niveau üblicher Sexromane ab. Sogar ausufernde Sexszenen sind so anspruchsvoll gestaltet, dass man nicht von Scham erfüllt wird, etwas derart Abartiges zu lesen. Sex ist dabei nie Selbstzweck der Erzählung, sondern Metapher für die uralte ständige Suche des Menschen nach der anderen, verlorenen Hälfte.

Ich habe wirklich nur sehr wenige Erotikromane gelesen, die ich so von der ersten bis zur letzten Zeile verschlungen habe!

geschrieben am 21.11.2008 | 218 Wörter | 1336 Zeichen

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