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Mira schwer verliebt


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Rezension von

Martina Meier

Mira schwer verliebt Mira hat es wirklich nicht leicht! Ihre verzwickten Familienverhältnisse sind eben nicht immer leicht zu bewältigen. Da gibt es Mama und Papa, aber die leben nicht zusammen, weil Papa sich nach der Geburt von Mira noch nicht reif genug für eine Familie empfand. Dann gibt es noch Jan, den Mann von Mama, aber der scheint Alfi, Mamas und seinen Sohn und Miras Halbbruder, viel lieber zu haben als Mira. Überhaupt, selbst Astrid, Miras beste Freundin, scheint Jans Herz mehr erweichen zu können als Mira. Außerdem läuft es in der Schule nicht besonders gut. Die blöden Jungs ärgern Mira ständig und sind auch ansonsten nicht besonders einfühlsam. Leider gehört auch Moritz zu dieser rüpelhaften Clique, und ausgerechnet in den hat sich Mira schwer verliebt. Ganz schön turbulent geht es in Alexa Hennig von Langes zweitem Mira-Band „Mira schwer verliebt“ zu. Ein wahres Gefühlschaos entfaltet sich da, aber das ist ja wohl in der Pubertät immer so. Da sucht man halt noch seinen Weg. Die Autorin ist auch in diesem Buch sprachlich wieder sehr nah an ihren jungen Leserinnen und Lesern. Sie schreibt so, wie Jugendliche miteinander reden. Nicht gekünstelt, sondern echt. Manchmal auch ein wenig grob, aber das ist eben authentisch und vermittelt Nähe und das Gefühlt: „Ah, die Autorin weiß, wovon sie spricht!“ Genau für dieses eigene Erzählverhalten ist Alexa Hennig von Lange bekannt. Zwei Romane waren es, die ihr den Weg dahin wiesen: Salingers „Der Fänger im Roggen“ und Dan McCalls „Jack der Bär“. Das, was die Autorin erzählt, soll für den Leser erlebbar werden. Und es ist eben auch nicht die heile Vater-Mutter-Kind-Welt, in der Alexa Hennig von Lange ihre Geschichte ansiedelt, sondern eine Konstellation, wie es sich in Tausenden Patchworkfamilien gibt. Auch hier beweist die Autorin große Nähe zum wahren Leben junger Menschen.

Mira hat es wirklich nicht leicht! Ihre verzwickten Familienverhältnisse sind eben nicht immer leicht zu bewältigen. Da gibt es Mama und Papa, aber die leben nicht zusammen, weil Papa sich nach der Geburt von Mira noch nicht reif genug für eine Familie empfand. Dann gibt es noch Jan, den Mann von Mama, aber der scheint Alfi, Mamas und seinen Sohn und Miras Halbbruder, viel lieber zu haben als Mira. Überhaupt, selbst Astrid, Miras beste Freundin, scheint Jans Herz mehr erweichen zu können als Mira.

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Außerdem läuft es in der Schule nicht besonders gut. Die blöden Jungs ärgern Mira ständig und sind auch ansonsten nicht besonders einfühlsam. Leider gehört auch Moritz zu dieser rüpelhaften Clique, und ausgerechnet in den hat sich Mira schwer verliebt.

Ganz schön turbulent geht es in Alexa Hennig von Langes zweitem Mira-Band „Mira schwer verliebt“ zu. Ein wahres Gefühlschaos entfaltet sich da, aber das ist ja wohl in der Pubertät immer so. Da sucht man halt noch seinen Weg. Die Autorin ist auch in diesem Buch sprachlich wieder sehr nah an ihren jungen Leserinnen und Lesern. Sie schreibt so, wie Jugendliche miteinander reden. Nicht gekünstelt, sondern echt. Manchmal auch ein wenig grob, aber das ist eben authentisch und vermittelt Nähe und das Gefühlt: „Ah, die Autorin weiß, wovon sie spricht!“

Genau für dieses eigene Erzählverhalten ist Alexa Hennig von Lange bekannt. Zwei Romane waren es, die ihr den Weg dahin wiesen: Salingers „Der Fänger im Roggen“ und Dan McCalls „Jack der Bär“. Das, was die Autorin erzählt, soll für den Leser erlebbar werden.

Und es ist eben auch nicht die heile Vater-Mutter-Kind-Welt, in der Alexa Hennig von Lange ihre Geschichte ansiedelt, sondern eine Konstellation, wie es sich in Tausenden Patchworkfamilien gibt. Auch hier beweist die Autorin große Nähe zum wahren Leben junger Menschen.

geschrieben am 03.07.2006 | 296 Wörter | 1541 Zeichen

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