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Frida, die kleine Waldhexe: Spinnentier und Raben, man muss nicht alles haben!


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Informationen zum Buch
  ISBN
  Autoren
  Verlag
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  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Frida, die kleine Waldhexe: Spinnentier und Raben, man muss nicht alles haben! Ein neues Abenteuer von Frida, der kleinen Waldhexe, wartet auf die kleinen Leserinnen und Leser. Im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten über Hexen und Zauberer sind die Bücher über Frida sowohl für Jungs als auch für Mädchen gut zum Vorlesen und zum Selbstlesen geeignet. Worum geht es diesmal? Um ein klassisches Kinderthema: das Aufräumen. Denn Frida hat dermaßen viel Krimskrams, alte Sachen und Plunder im Haus, dass sie zum einen immer auf ihre Tiere angewiesen ist, um das zu finden, was sie braucht, etwa zum Kuchenbacken. Zum anderen steht sie dann, wenn sie tatsächlich einmal dringend etwas finden müsste, vor der Schwierigkeit, alles Mögliche zu finden, aber eben nicht das Gesuchte. Diesmal kommen drei Hexen und der Hexenmeister Barack zu Besuch, Frida will die Gäste bewirten und sorgt für Tee und Kuchen. Blöderweise löst sich aus Baracks Zauberstab während der gemütlichen Runde für einen Unbeweglichkeitszauber, den Frida irgendwie wieder aufheben muss. So genau weiß keiner der fünf, welcher Gegenzauber da hilft und vor allem, wie genau er formuliert ist. Deshalb sucht Frida fieberhaft nach ihrem Zauberbuch und probiert währenddessen ungeduldig und sorgenvoll die Varianten des Gegenzaubers aus, die ihr in Restbeständen irgendwie im Kopf herumschwirren. Doch das bringt nichts: weder findet sie in ihrem vollen Haus das Buch noch kann der Zauber gebrochen werden. Stattdessen schneit es, tanzen Schmetterlinge und erscheinen putzige Jungtiere auf dem Schoß der Gäste. Aber am Ende findet sich das Buch und Frida kann die Gesellschaft erlösen. Ob Frida aber den am Schluss gefassten Vorsatz, von jetzt an aufzuräumen und vor allem Dinge wegzuwerfen, wirklich einhalten wird? Es wäre fast schade. Neben der absolut kindergeeigneten Geschichte überzeugen bei den Frida-Bänden stets die liebevollen Illustrationen. Die Hexenfiguren haben immer noch Anleihen an die Klassiker von Lieve Baeten und deren kleine Hexe Lisbet, aber inzwischen hat sich Frida als eigener Charakter etabliert. Die Bilder sind detailreich und farbenfroh und bergen viele Dinge zum Entdecken, weit über die Geschichte hinaus. Das sind dann etwa graphische Details wie die goldenen und glitzernden Effekte auf allen Bildern, aber auch Späße wie den Hexomix in der Küche, das Spiel Hexopoly im Wohnzimmer oder eine Schallplatte mit dem Cover Hexallica. Dazu auch Dinge wie die unglaublich süßen Wurzelgnome, die sich in Fridas alten Blumentöpfen wohnlich eingerichtet haben. Insgesamt kann ich also den neuen Frida-Band nur empfehlen, es ist ein wirklich liebenswertes und toll gemachtes Kinderbuch.

Ein neues Abenteuer von Frida, der kleinen Waldhexe, wartet auf die kleinen Leserinnen und Leser. Im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten über Hexen und Zauberer sind die Bücher über Frida sowohl für Jungs als auch für Mädchen gut zum Vorlesen und zum Selbstlesen geeignet.

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Worum geht es diesmal? Um ein klassisches Kinderthema: das Aufräumen. Denn Frida hat dermaßen viel Krimskrams, alte Sachen und Plunder im Haus, dass sie zum einen immer auf ihre Tiere angewiesen ist, um das zu finden, was sie braucht, etwa zum Kuchenbacken. Zum anderen steht sie dann, wenn sie tatsächlich einmal dringend etwas finden müsste, vor der Schwierigkeit, alles Mögliche zu finden, aber eben nicht das Gesuchte. Diesmal kommen drei Hexen und der Hexenmeister Barack zu Besuch, Frida will die Gäste bewirten und sorgt für Tee und Kuchen. Blöderweise löst sich aus Baracks Zauberstab während der gemütlichen Runde für einen Unbeweglichkeitszauber, den Frida irgendwie wieder aufheben muss. So genau weiß keiner der fünf, welcher Gegenzauber da hilft und vor allem, wie genau er formuliert ist. Deshalb sucht Frida fieberhaft nach ihrem Zauberbuch und probiert währenddessen ungeduldig und sorgenvoll die Varianten des Gegenzaubers aus, die ihr in Restbeständen irgendwie im Kopf herumschwirren. Doch das bringt nichts: weder findet sie in ihrem vollen Haus das Buch noch kann der Zauber gebrochen werden. Stattdessen schneit es, tanzen Schmetterlinge und erscheinen putzige Jungtiere auf dem Schoß der Gäste. Aber am Ende findet sich das Buch und Frida kann die Gesellschaft erlösen. Ob Frida aber den am Schluss gefassten Vorsatz, von jetzt an aufzuräumen und vor allem Dinge wegzuwerfen, wirklich einhalten wird? Es wäre fast schade.

Neben der absolut kindergeeigneten Geschichte überzeugen bei den Frida-Bänden stets die liebevollen Illustrationen. Die Hexenfiguren haben immer noch Anleihen an die Klassiker von Lieve Baeten und deren kleine Hexe Lisbet, aber inzwischen hat sich Frida als eigener Charakter etabliert. Die Bilder sind detailreich und farbenfroh und bergen viele Dinge zum Entdecken, weit über die Geschichte hinaus. Das sind dann etwa graphische Details wie die goldenen und glitzernden Effekte auf allen Bildern, aber auch Späße wie den Hexomix in der Küche, das Spiel Hexopoly im Wohnzimmer oder eine Schallplatte mit dem Cover Hexallica. Dazu auch Dinge wie die unglaublich süßen Wurzelgnome, die sich in Fridas alten Blumentöpfen wohnlich eingerichtet haben.

Insgesamt kann ich also den neuen Frida-Band nur empfehlen, es ist ein wirklich liebenswertes und toll gemachtes Kinderbuch.

geschrieben am 19.06.2016 | 392 Wörter | 2203 Zeichen

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