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Bücher

Gustav ganz groß


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Gustav ganz groß Hans de Beer ist der Erfinder des kleinen Eisbären Lars, der in zahlreichen Abenteuern die Kinderzimmerbibliotheken bereichert. Wer diese Bücher kennt, wird den Stil sofort wiedererkennen, mit dem hier der kleine Dackel Gustav gezeichnet wurde. Ganz abgesehen von diesem positiven Effekt für die kleinen Buchbetrachter sind die Illustrationen schon für sich sehr kindgerecht. Es gibt zwar viele Details zu entdecken, aber immer liegt der Fokus auf Gustav, sodass in den großflächigen Bildern keine Aufmerksamkeit verloren geht, aber die Geschichte stets passend unterstützt wird. Worum geht es in der Geschichte? Der kleine Dackel Gustav wohnt in der großen Stadt und dieses Gegensatzpaar ist schon ein guter Einstieg. Denn Gustav ist nicht nur klein, wie Dackel dies nun mal sind. Er fühlt sich auch noch zu klein. Er wäre gerne viel größer, um Dinge zu erreichen oder näher zu betrachten. Aber das klappt nicht. Klar, wenn Gustav größer wäre, könnte er nicht mehr durch die Katzenklappe schlüpfen, um alleine spazieren zu gehen. Aber dieser Vorteil erscheint ihm geringer als die Aussicht, endlich größer zu sein. Und wenn er dann einmal irgendwo oben ist, so etwa auf dem Rücken seiner Doggenfreundin Emma, sieht er auch nicht mehr, aber bekommt Angst. Dabei würde er doch so gerne mal eine richtig schöne Aussicht genießen. Emma weiß Rat: sie schickt ihn zur Brücke beim Fischmarkt, dort soll die Aussicht toll sein. Aber, sagt Emma, er solle das nur tagsüber machen, denn nachts sei es nicht so gut, alleine durch die Stadt zu strolchen. Gustav macht gleich am nächsten Tag einen Ausflug zum Fischmarkt. Dabei trifft er einen Kater, der ihm denselben Tipp wie Emma gibt. Im Fischmarkt hat Gustav endlich einmal ein lustiges Erlebnis: dort sieht er kleine Kinder, die genauso wenig sehen wie er, wenn sie nicht hochgehoben werden. Dann klettert er die Stufen zur Brücke hoch und ist von der Aussicht wahrlich begeistert. Er schaut und schaut, bis die Sonne untergeht. Da erinnert er sich daran, dass er ja eigentlich nach Hause muss! Aber es wird schon dunkel und das sollte er doch gerade vermeiden. Dann fängt es auch noch an zu regnen und es kommt, wie es kommen muss: Gustav verläuft sich. Da trifft er den Kater vom Morgen wieder und der geleitet ihn sicher zurück zu seinem Park, von wo aus Gustav nach Hause findet. Auch wenn die Geschichte für Kinder den erwartbaren Schreckmoment hat: sich verlaufen und nicht mehr nach Hause finden, ist es ein schönes Kinderbuch, das neben der eigentlichen Handlung noch zusätzliche Themen birgt, die man mit den eigenen Kindern besprechen kann oder in denen sich Kinder wiederfinden können, gerade wenn es darum geht, die Fühler nach draußen zu strecken und auf einmal ohne die schützende Präsenz der Eltern irgendwo zu sein. Insofern ist die verlagsseits gegebene Empfehlung von vier bis sechs Jahren voll berechtigt, sowohl was die Thematik als auch die Gestaltung des Buches angeht.

Hans de Beer ist der Erfinder des kleinen Eisbären Lars, der in zahlreichen Abenteuern die Kinderzimmerbibliotheken bereichert. Wer diese Bücher kennt, wird den Stil sofort wiedererkennen, mit dem hier der kleine Dackel Gustav gezeichnet wurde. Ganz abgesehen von diesem positiven Effekt für die kleinen Buchbetrachter sind die Illustrationen schon für sich sehr kindgerecht. Es gibt zwar viele Details zu entdecken, aber immer liegt der Fokus auf Gustav, sodass in den großflächigen Bildern keine Aufmerksamkeit verloren geht, aber die Geschichte stets passend unterstützt wird.

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Worum geht es in der Geschichte? Der kleine Dackel Gustav wohnt in der großen Stadt und dieses Gegensatzpaar ist schon ein guter Einstieg. Denn Gustav ist nicht nur klein, wie Dackel dies nun mal sind. Er fühlt sich auch noch zu klein. Er wäre gerne viel größer, um Dinge zu erreichen oder näher zu betrachten. Aber das klappt nicht. Klar, wenn Gustav größer wäre, könnte er nicht mehr durch die Katzenklappe schlüpfen, um alleine spazieren zu gehen. Aber dieser Vorteil erscheint ihm geringer als die Aussicht, endlich größer zu sein. Und wenn er dann einmal irgendwo oben ist, so etwa auf dem Rücken seiner Doggenfreundin Emma, sieht er auch nicht mehr, aber bekommt Angst. Dabei würde er doch so gerne mal eine richtig schöne Aussicht genießen. Emma weiß Rat: sie schickt ihn zur Brücke beim Fischmarkt, dort soll die Aussicht toll sein. Aber, sagt Emma, er solle das nur tagsüber machen, denn nachts sei es nicht so gut, alleine durch die Stadt zu strolchen. Gustav macht gleich am nächsten Tag einen Ausflug zum Fischmarkt. Dabei trifft er einen Kater, der ihm denselben Tipp wie Emma gibt. Im Fischmarkt hat Gustav endlich einmal ein lustiges Erlebnis: dort sieht er kleine Kinder, die genauso wenig sehen wie er, wenn sie nicht hochgehoben werden. Dann klettert er die Stufen zur Brücke hoch und ist von der Aussicht wahrlich begeistert. Er schaut und schaut, bis die Sonne untergeht. Da erinnert er sich daran, dass er ja eigentlich nach Hause muss! Aber es wird schon dunkel und das sollte er doch gerade vermeiden. Dann fängt es auch noch an zu regnen und es kommt, wie es kommen muss: Gustav verläuft sich. Da trifft er den Kater vom Morgen wieder und der geleitet ihn sicher zurück zu seinem Park, von wo aus Gustav nach Hause findet.

Auch wenn die Geschichte für Kinder den erwartbaren Schreckmoment hat: sich verlaufen und nicht mehr nach Hause finden, ist es ein schönes Kinderbuch, das neben der eigentlichen Handlung noch zusätzliche Themen birgt, die man mit den eigenen Kindern besprechen kann oder in denen sich Kinder wiederfinden können, gerade wenn es darum geht, die Fühler nach draußen zu strecken und auf einmal ohne die schützende Präsenz der Eltern irgendwo zu sein. Insofern ist die verlagsseits gegebene Empfehlung von vier bis sechs Jahren voll berechtigt, sowohl was die Thematik als auch die Gestaltung des Buches angeht.

geschrieben am 21.08.2015 | 477 Wörter | 2458 Zeichen

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