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Septimus Heap - Magyk


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

Joanna Lenc

Septimus Heap - Magyk Unter tausenden von Jugendbüchern ist es manchmal gar nicht so einfach eine wahre Perle zu finden. Besonders im Fantasy-Genre ist es recht schwierig. Viele Bücher heben sich schon allein durch das Cover hervor, doch ob sie inhaltlich das zeigen, was sie äußerlich versprechen? Zu diesen Büchern gehört auch Angie Sages „Septimus Heap“-Reihe, die viel versprechend zu sein scheint. Nachdem nun der vierte Band als Hardcover angekündigt wurde ist im Taschenbuchbereich schon der zweite geplant. DTV bringt diese günstige Variante der Romane heraus, die vielerorts hochgelobt werden. Ein Grund für mich, auch mal zum ersten Band zu greifen und zu sehen, ob das allgemeine Lob verdient ist. Silas Heap ist gerade im Wald unterwegs, als seine Frau in den Wehen liegt. Der siebte Sohn eines siebten Sohnes wird zur Welt gebracht. Diesem Kind werden große magische Kräfte nachgesagt, doch ob es diese wirklich entwickelt bleibt offen, denn der kleine Septimus Heap überlebt seinen ersten Lebenstag nicht. Silas findet im Wald ein kleines schreiendes Bündel, ein Kind wurde ausgesetzt. Mitfühlend wie er ist, denkt er sich, dass ein Kind mehr im Haus nicht schaden kann und nimmt das Kind mit. Auf dem Weg in sein Heim wird er von der obersten Magierin aufgehalten, die ihm das Versprechen entlockt Niemandem von seinem Fund zu erzählen. Daheim angekommen erwartet ihn der Schock, dass sein Sohn nicht überlebt hat, dafür haben sie aber nun eine Tochter. Jahre später ist Jenna das einzige Mitglied der Familie Heap, die keine grünen Augen hat. Diese Farbe zeigt, ob man magisch begabt ist, oder nicht. Früher war dies ein Zeichen des Stolzes, doch mit den Jahren wurde die Zauberei immer negativer angesehen und schließlich sogar verboten, weshalb Magier weniger Rechte hatten als normale Bürger der Burg. Silas und seine Frau haben sich über all die Jahre hinweg ruhig verhalten und so wenig Aufsehen wie möglich erregt, doch nach 10 Jahren wurden sie von ihrer Nachbarin enttarnt, die für den Obersten Wächter Arbeitet. Dieser ist für den Tod der Königin verantwortlich und auf der Suche nach ihrer Tochter, die zum Zeitpunkt des Mordes verschwunden ist. Als rechtmäßige Anwärterin auf den Thron muss sie unbedingt beseitigt werden und alle Indizien weisen darauf hin, dass die kleine Jenna die Königstochter ist. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd. Jenna und ihre Familie fliehen, werden glücklicherweise aber von Marcia, der obersten Magierin unterstützt. Zusammen mit einem Jungen, der sich unerwartet der Gruppe anschließt und eigentlich zum obersten Wächter gehört, fliehen sie zu Tante Zelda. Zunächst scheinen sie sicher zu sein, es bleiben aber noch viele Fragen offen, auf die man so schnell keine Antwort finden kann. Und dann taucht auch noch ein weiterer Junge auf, der von sich behauptet Septimus Heap zu sein. Ob dies wirklich zutrifft? Eine traumhafte Geschichte wird hier erzählt, die sich nicht nur auf eine Hauptfigur begrenzt, sondern gleich aus mehreren Perspektiven geschildert wird. Einerseits gibt es natürlich die Eltern der Familie Heap und ihre Kinder. Jenna spielt dabei eine außenstehende Rolle, auch wenn sie von Silas und seiner Frau wie ihr eigenes Kind geliebt wird. Dann gibt es noch Junge 412, der unfreiwillig zu der Gruppe stößt. Zunächst denkt er, dass er gefangen wurde, merkt jedoch nach einiger Zeit, dass Marcia ihn gerettet hat und freundet sich sogar mit Jenna an. Neben weiteren Figuren wie dem Obersten Wächter, Alther Mellas und Marcia tauchen auch noch weitere auf, die jedoch mehr und mehr eine Nebenrolle einnehmen. Trotz der Vielfalt der Charaktere verliert man nicht den Überblick über das Geschehen, eine Fähigkeit der Autorin, die sehr bemerkenswert ist. Angie Sage ist einfach wundervoll! Der erste Band von „Septimus Heap“ trägt den Titel „Magyk“ und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Es ist schier unmöglich das Buch aus den Händen zu legen, denn man liest voller Spannung bis zum Schluss. Alle Charaktere werden lebendig beschrieben, ohne dass die Autorin zu weit ausholen muss. Man kann vieles mitfühlen und nachvollziehen und hin und wieder hat man auch einen Verdacht, wie es dazu kommt, dass Septimus Heap tatsächlich noch leben könnte. Der Erzählstil ist ebenso lebhaft wie die Figuren in der Geschichte, das Tempo ist gleichmäßig und die Spannung wird lange aufrechterhalten. Ebenso überzeugen auch die Ideen, die in das Buch eingearbeitet wurden. „Magyk“ ist für alle Jugendlichen und Erwachsenen, die sich gerne dem Fantasy-Genre hingeben sehr empfehlenswert. Im November dieses Jahres wird bereits der zweite Band in der Taschenbuchausgabe erscheinen. Wer nicht so lange warten will, der kann auch gern zu den Hardcover-Ausgaben greifen.

Unter tausenden von Jugendbüchern ist es manchmal gar nicht so einfach eine wahre Perle zu finden. Besonders im Fantasy-Genre ist es recht schwierig. Viele Bücher heben sich schon allein durch das Cover hervor, doch ob sie inhaltlich das zeigen, was sie äußerlich versprechen? Zu diesen Büchern gehört auch Angie Sages „Septimus Heap“-Reihe, die viel versprechend zu sein scheint. Nachdem nun der vierte Band als Hardcover angekündigt wurde ist im Taschenbuchbereich schon der zweite geplant. DTV bringt diese günstige Variante der Romane heraus, die vielerorts hochgelobt werden. Ein Grund für mich, auch mal zum ersten Band zu greifen und zu sehen, ob das allgemeine Lob verdient ist.

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Silas Heap ist gerade im Wald unterwegs, als seine Frau in den Wehen liegt. Der siebte Sohn eines siebten Sohnes wird zur Welt gebracht. Diesem Kind werden große magische Kräfte nachgesagt, doch ob es diese wirklich entwickelt bleibt offen, denn der kleine Septimus Heap überlebt seinen ersten Lebenstag nicht.

Silas findet im Wald ein kleines schreiendes Bündel, ein Kind wurde ausgesetzt. Mitfühlend wie er ist, denkt er sich, dass ein Kind mehr im Haus nicht schaden kann und nimmt das Kind mit. Auf dem Weg in sein Heim wird er von der obersten Magierin aufgehalten, die ihm das Versprechen entlockt Niemandem von seinem Fund zu erzählen. Daheim angekommen erwartet ihn der Schock, dass sein Sohn nicht überlebt hat, dafür haben sie aber nun eine Tochter.

Jahre später ist Jenna das einzige Mitglied der Familie Heap, die keine grünen Augen hat. Diese Farbe zeigt, ob man magisch begabt ist, oder nicht. Früher war dies ein Zeichen des Stolzes, doch mit den Jahren wurde die Zauberei immer negativer angesehen und schließlich sogar verboten, weshalb Magier weniger Rechte hatten als normale Bürger der Burg. Silas und seine Frau haben sich über all die Jahre hinweg ruhig verhalten und so wenig Aufsehen wie möglich erregt, doch nach 10 Jahren wurden sie von ihrer Nachbarin enttarnt, die für den Obersten Wächter Arbeitet. Dieser ist für den Tod der Königin verantwortlich und auf der Suche nach ihrer Tochter, die zum Zeitpunkt des Mordes verschwunden ist. Als rechtmäßige Anwärterin auf den Thron muss sie unbedingt beseitigt werden und alle Indizien weisen darauf hin, dass die kleine Jenna die Königstochter ist.

Es kommt zu einer Verfolgungsjagd. Jenna und ihre Familie fliehen, werden glücklicherweise aber von Marcia, der obersten Magierin unterstützt. Zusammen mit einem Jungen, der sich unerwartet der Gruppe anschließt und eigentlich zum obersten Wächter gehört, fliehen sie zu Tante Zelda. Zunächst scheinen sie sicher zu sein, es bleiben aber noch viele Fragen offen, auf die man so schnell keine Antwort finden kann. Und dann taucht auch noch ein weiterer Junge auf, der von sich behauptet Septimus Heap zu sein. Ob dies wirklich zutrifft?

Eine traumhafte Geschichte wird hier erzählt, die sich nicht nur auf eine Hauptfigur begrenzt, sondern gleich aus mehreren Perspektiven geschildert wird. Einerseits gibt es natürlich die Eltern der Familie Heap und ihre Kinder. Jenna spielt dabei eine außenstehende Rolle, auch wenn sie von Silas und seiner Frau wie ihr eigenes Kind geliebt wird. Dann gibt es noch Junge 412, der unfreiwillig zu der Gruppe stößt. Zunächst denkt er, dass er gefangen wurde, merkt jedoch nach einiger Zeit, dass Marcia ihn gerettet hat und freundet sich sogar mit Jenna an. Neben weiteren Figuren wie dem Obersten Wächter, Alther Mellas und Marcia tauchen auch noch weitere auf, die jedoch mehr und mehr eine Nebenrolle einnehmen. Trotz der Vielfalt der Charaktere verliert man nicht den Überblick über das Geschehen, eine Fähigkeit der Autorin, die sehr bemerkenswert ist.

Angie Sage ist einfach wundervoll! Der erste Band von „Septimus Heap“ trägt den Titel „Magyk“ und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Es ist schier unmöglich das Buch aus den Händen zu legen, denn man liest voller Spannung bis zum Schluss. Alle Charaktere werden lebendig beschrieben, ohne dass die Autorin zu weit ausholen muss. Man kann vieles mitfühlen und nachvollziehen und hin und wieder hat man auch einen Verdacht, wie es dazu kommt, dass Septimus Heap tatsächlich noch leben könnte. Der Erzählstil ist ebenso lebhaft wie die Figuren in der Geschichte, das Tempo ist gleichmäßig und die Spannung wird lange aufrechterhalten. Ebenso überzeugen auch die Ideen, die in das Buch eingearbeitet wurden. „Magyk“ ist für alle Jugendlichen und Erwachsenen, die sich gerne dem Fantasy-Genre hingeben sehr empfehlenswert. Im November dieses Jahres wird bereits der zweite Band in der Taschenbuchausgabe erscheinen. Wer nicht so lange warten will, der kann auch gern zu den Hardcover-Ausgaben greifen.

geschrieben am 21.07.2008 | 742 Wörter | 3965 Zeichen

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