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Gesundheit durch Heilkräuter


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Rezension von

Bibi Blocksberg

Gesundheit durch HeilkrĂ€uter Dieses Buch ist, obwohl bereits 1997 erschienen, nach wie vor aktuell. Gegliedert in fĂŒnf Kapitel erfĂ€hrt der KrĂ€utersammler alles Wissenswerte ĂŒber die einheimischen KrĂ€uter. Das erste Kapitel beschĂ€ftigt sich mit den wichtigsten ungiftigen Heilpflanzen und nimmt den meisten Raum ein. Hier findet man viele Pflanzen, die man bereits kennt, wie z.B. die Walderdbeere oder Baldrian. Liest man sich das Inhaltsverzeichnis durch, kommt man beim ein oder anderen Begriff durchaus ins Stocken. Warum wohl ist hier der Birnbaum gelistet? Und warum Dill? Die Aufmachung ist sehr ĂŒbersichtlich gestaltet. ZunĂ€chst findet man den gelĂ€ufigsten Namen, danach den lateinischen Fachterminus und Synonyme. Danach kommt eine Liste der Volksnamen, unter denen diese Pflanze noch bekannt ist. Danach kommt eine botanische Klassifizierung mit BlĂŒtezeit und Standortbeschreibung. Auch findet man sehr genaue Zeichnungen der jeweiligen Pflanze an dieser Stelle. Danach folgt eine Beschreibung ĂŒber den heilkrĂ€ftigen Pflanzenteil, die Heilwirkung und die Anwendung in der Volksheilkunde mit Rezepten. Im zweiten Kapitel findet man die wichtigstens giftigen Heilpflanzen. Sind im ersten Kapitel noch ĂŒber 130 Pflanzen verzeichnet, sind es an dieser Stelle nur noch 30. Erstaunen mag es zunĂ€chst, dass man hier die gleichen Kategorien findet, wie bei den ungiftigen Heilpflanzen. Das hat den einfachen Grund, dass allein die Menge das Gift macht und bei diesen Pflanzen die Gefahr besteht, dass man sich ernsthafte SchĂ€den zuziehen kann, wenn man sie falsch anwendet. Daher sollte man diese Pflanzen lieber stehen lassen und sich auf die des ersten Kapitels konzentrieren. Das dritte Kapitel beschĂ€ftigt sich mit dem richtigen Sammeln und Konservieren der Pflanzen. Sehr gut finde ich hier die JahresĂŒbersicht, bei der man auf einen Blick erkennt, in welchem Monat (sind hier durchnummeriert) man BlĂŒten, BlĂ€tter oder FrĂŒchte erntet. Das vierte Kapitel gibt eine „Übersicht ĂŒber die wichtigsten Heilwirkungen der ungiftigen Heilpflanzen“. Hier findet man A wie AbfĂŒhrmittel bis Z wie Zwölffingerdarmkatarrh der SĂ€uglinge alles, was man sucht. Unter den jeweiligen Beschwerden findet man eine Liste der Pflanzen, die hier Abhilfe schaffen. Im Anschluss daran findet man ein Register der Pflanzennamen (deutsch und lateinisch), sowie ein Personen-Register und Literaturnachweise. Alles in allem ist dieses Buch wirklich unschlagbar. Es ist sehr ĂŒbersichtlich gestaltet, so dass man auch als Laie auf diesem Gebiet gut damit zuerecht kommt. Die Rezepte sind einfach beschrieben, so dass wirklich nichts schiefgehen kann. Wer sich fĂŒr KrĂ€uter interessiert, dem ist dieses Buch, trotz des stolzen Preises, sehr zu empfehlen. WĂŒnschenswert wĂ€re vielleicht eine moderne Neuauflage.

Dieses Buch ist, obwohl bereits 1997 erschienen, nach wie vor aktuell. Gegliedert in fĂŒnf Kapitel erfĂ€hrt der KrĂ€utersammler alles Wissenswerte ĂŒber die einheimischen KrĂ€uter.

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Das erste Kapitel beschÀftigt sich mit den wichtigsten ungiftigen Heilpflanzen und nimmt den meisten Raum ein. Hier findet man viele Pflanzen, die man bereits kennt, wie z.B. die Walderdbeere oder Baldrian. Liest man sich das Inhaltsverzeichnis durch, kommt man beim ein oder anderen Begriff durchaus ins Stocken. Warum wohl ist hier der Birnbaum gelistet? Und warum Dill?

Die Aufmachung ist sehr ĂŒbersichtlich gestaltet. ZunĂ€chst findet man den gelĂ€ufigsten Namen, danach den lateinischen Fachterminus und Synonyme. Danach kommt eine Liste der Volksnamen, unter denen diese Pflanze noch bekannt ist. Danach kommt eine botanische Klassifizierung mit BlĂŒtezeit und Standortbeschreibung. Auch findet man sehr genaue Zeichnungen der jeweiligen Pflanze an dieser Stelle. Danach folgt eine Beschreibung ĂŒber den heilkrĂ€ftigen Pflanzenteil, die Heilwirkung und die Anwendung in der Volksheilkunde mit Rezepten.

Im zweiten Kapitel findet man die wichtigstens giftigen Heilpflanzen. Sind im ersten Kapitel noch ĂŒber 130 Pflanzen verzeichnet, sind es an dieser Stelle nur noch 30. Erstaunen mag es zunĂ€chst, dass man hier die gleichen Kategorien findet, wie bei den ungiftigen Heilpflanzen. Das hat den einfachen Grund, dass allein die Menge das Gift macht und bei diesen Pflanzen die Gefahr besteht, dass man sich ernsthafte SchĂ€den zuziehen kann, wenn man sie falsch anwendet. Daher sollte man diese Pflanzen lieber stehen lassen und sich auf die des ersten Kapitels konzentrieren.

Das dritte Kapitel beschĂ€ftigt sich mit dem richtigen Sammeln und Konservieren der Pflanzen. Sehr gut finde ich hier die JahresĂŒbersicht, bei der man auf einen Blick erkennt, in welchem Monat (sind hier durchnummeriert) man BlĂŒten, BlĂ€tter oder FrĂŒchte erntet.

Das vierte Kapitel gibt eine „Übersicht ĂŒber die wichtigsten Heilwirkungen der ungiftigen Heilpflanzen“. Hier findet man A wie AbfĂŒhrmittel bis Z wie Zwölffingerdarmkatarrh der SĂ€uglinge alles, was man sucht. Unter den jeweiligen Beschwerden findet man eine Liste der Pflanzen, die hier Abhilfe schaffen. Im Anschluss daran findet man ein Register der Pflanzennamen (deutsch und lateinisch), sowie ein Personen-Register und Literaturnachweise.

Alles in allem ist dieses Buch wirklich unschlagbar. Es ist sehr ĂŒbersichtlich gestaltet, so dass man auch als Laie auf diesem Gebiet gut damit zuerecht kommt. Die Rezepte sind einfach beschrieben, so dass wirklich nichts schiefgehen kann. Wer sich fĂŒr KrĂ€uter interessiert, dem ist dieses Buch, trotz des stolzen Preises, sehr zu empfehlen. WĂŒnschenswert wĂ€re vielleicht eine moderne Neuauflage.

geschrieben am 17.12.2010 | 398 Wörter | 2389 Zeichen

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