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Thor: König von Asgard


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Rezension von

Thomas Stumpf

Thor: König von Asgard Endlich sitzt Thor als neuer Herrscher auf Asgards Thron, die Ära Odin ist vorbei. Und wer „Thor“ über die Jahrzehnte verfolgt hat, weiß, wie oft er mit seinem Vater im Zwist lag, wie oft die beiden gestritten haben, welch erbitterte Auseinandersetzungen sich beide immer wieder geliefert haben. Der Vater-Sohn-Konflikt wurde hier nicht selten recht heftig geführt. Und nun stellt der Donnergott fest, wie schwer die Bürde der Herrschaft ist. In allen zehn Welten herrscht Frieden, aber Mjolnir wiegt schwer in Thors Hand - und er langweilt sich zu Tode. Da taucht plötzlich Galactus, der Weltenverschlinger, in Asgard auf, schwer verwundet, und ersucht, völlig unerwartet, Thors Hilfe, denn der Lange Schwarze Winter kommt, um alles zu verschlingen. Es ist lange nicht klar, ob es sich hierbei um ein Ereignis oder eine Person handelt, jedenfalls aber stellt der Schwarze Winter selbst Galactus in den Schatten und lässt ihn wie ein Waisenkind aussehen. Galactus verschlingt Planeten, der Schwarze Winter verschlingt ganze Universen und die Realität, er ist das Ende von allem. Thor packt die Gelegenheit beim Schopf, seinem eintönigen Dasein als Herrscher von Asgard zu entfliehen und stattdessen wieder den Hammer zu schwingen. So stattet Galactus Thor wie einst den Silver Surfer mit kosmischer Macht aus (als ob er die zusätzlich zu seiner göttlichen Macht noch gebraucht hätte) und macht ihn zu seinem neuen Herold. Sein Ziel: Fünf besondere Planeten zu finden, die der listige Silver Surfer vor Galactus versteckt hat. Wenn Galactus diese Welten verschlingt, wird er zu alter Stärke zurückfinden. Also macht sich das ungleiche Duo auf die Suche, denn der Schwarze Winter naht. Und Thor entpuppt sich, wie gegenüber seinem Vater Odin, als äußerst aufmüpfiger, kaum zu kontrollierender Herold, der so gar nicht nach Galctus‘ Geschmack ist. Mehr will ich zur Handlung nicht verraten. Der Neustart von „Thor“ fällt mit „Thor - König von Asgard 1 - Herr der Zerstörung“ gewaltig, ja geradezu episch aus. Die Story von Star-Autor Donny Cates ist - Achtung, schlechtes Wortspiel - der Hammer. So eine tolle, coole Geschichte. Es gab ja bereits einen starken Thor/Silver Surfer Cross-Over, aber dieser Neustart von Cates, der nach vielen Jahren nun Autor Jason Aaron ablöst, ist eine Klasse für sich. Und am Ende kommen gleich zwei Kracher, mit denen man absolut nicht gerechnet hat und die von großer Tragweite sind, jedenfalls wenn man sich seit Jahrzehnten in diesem Kosmos bewegt. Und dann denkt man: Das ist doch erst der Auftaktband zur neuen Thor-Reihe, wie soll das denn noch getoppt werden? Ich bin mir sicher, Donny Cates schafft das locker. Und wir haben noch gar nicht über das großartige Artwork gesprochen. Hierfür ist der deutsche Künstler Nic Klein verantwortlich, der an der Kunsthochschule Kassel studiert hat und der bereits mit den Serien Drifter und Dancer für Aufmerksamkeit gesorgt hat und dessen Arbeiten auch bereits bei Captain America oder Punisher zu bewundern sind. Nun also obliegt ihm das Artwork für den Thor-Neustart, und das kann sich wirklich sehen lassen. Thor wirkt durch seine Linse ernster, reifer, erwachsener, erhält mehr Tiefe. Thors Welt ist düsterer. Die Zeichnungen sind kraftvoll, der Story angemessen. Die großen Panels sind besonders beeindruckend. Ganz starker Auftakt.

Endlich sitzt Thor als neuer Herrscher auf Asgards Thron, die Ära Odin ist vorbei. Und wer „Thor“ über die Jahrzehnte verfolgt hat, weiß, wie oft er mit seinem Vater im Zwist lag, wie oft die beiden gestritten haben, welch erbitterte Auseinandersetzungen sich beide immer wieder geliefert haben. Der Vater-Sohn-Konflikt wurde hier nicht selten recht heftig geführt. Und nun stellt der Donnergott fest, wie schwer die Bürde der Herrschaft ist. In allen zehn Welten herrscht Frieden, aber Mjolnir wiegt schwer in Thors Hand - und er langweilt sich zu Tode.

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Da taucht plötzlich Galactus, der Weltenverschlinger, in Asgard auf, schwer verwundet, und ersucht, völlig unerwartet, Thors Hilfe, denn der Lange Schwarze Winter kommt, um alles zu verschlingen. Es ist lange nicht klar, ob es sich hierbei um ein Ereignis oder eine Person handelt, jedenfalls aber stellt der Schwarze Winter selbst Galactus in den Schatten und lässt ihn wie ein Waisenkind aussehen. Galactus verschlingt Planeten, der Schwarze Winter verschlingt ganze Universen und die Realität, er ist das Ende von allem.

Thor packt die Gelegenheit beim Schopf, seinem eintönigen Dasein als Herrscher von Asgard zu entfliehen und stattdessen wieder den Hammer zu schwingen. So stattet Galactus Thor wie einst den Silver Surfer mit kosmischer Macht aus (als ob er die zusätzlich zu seiner göttlichen Macht noch gebraucht hätte) und macht ihn zu seinem neuen Herold. Sein Ziel: Fünf besondere Planeten zu finden, die der listige Silver Surfer vor Galactus versteckt hat. Wenn Galactus diese Welten verschlingt, wird er zu alter Stärke zurückfinden. Also macht sich das ungleiche Duo auf die Suche, denn der Schwarze Winter naht.

Und Thor entpuppt sich, wie gegenüber seinem Vater Odin, als äußerst aufmüpfiger, kaum zu kontrollierender Herold, der so gar nicht nach Galctus‘ Geschmack ist.

Mehr will ich zur Handlung nicht verraten. Der Neustart von „Thor“ fällt mit „Thor - König von Asgard 1 - Herr der Zerstörung“ gewaltig, ja geradezu episch aus. Die Story von Star-Autor Donny Cates ist - Achtung, schlechtes Wortspiel - der Hammer. So eine tolle, coole Geschichte. Es gab ja bereits einen starken Thor/Silver Surfer Cross-Over, aber dieser Neustart von Cates, der nach vielen Jahren nun Autor Jason Aaron ablöst, ist eine Klasse für sich. Und am Ende kommen gleich zwei Kracher, mit denen man absolut nicht gerechnet hat und die von großer Tragweite sind, jedenfalls wenn man sich seit Jahrzehnten in diesem Kosmos bewegt. Und dann denkt man: Das ist doch erst der Auftaktband zur neuen Thor-Reihe, wie soll das denn noch getoppt werden? Ich bin mir sicher, Donny Cates schafft das locker.

Und wir haben noch gar nicht über das großartige Artwork gesprochen. Hierfür ist der deutsche Künstler Nic Klein verantwortlich, der an der Kunsthochschule Kassel studiert hat und der bereits mit den Serien Drifter und Dancer für Aufmerksamkeit gesorgt hat und dessen Arbeiten auch bereits bei Captain America oder Punisher zu bewundern sind. Nun also obliegt ihm das Artwork für den Thor-Neustart, und das kann sich wirklich sehen lassen. Thor wirkt durch seine Linse ernster, reifer, erwachsener, erhält mehr Tiefe. Thors Welt ist düsterer. Die Zeichnungen sind kraftvoll, der Story angemessen. Die großen Panels sind besonders beeindruckend. Ganz starker Auftakt.

geschrieben am 16.12.2020 | 515 Wörter | 2798 Zeichen

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