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Johannes Cabal, Bd. 3: Johannes Cabal - Das Institut für Angst und Schrecken


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Informationen zum Buch
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Rezension von

E. Kneisel

Johannes Cabal - Das Institut für Angst und Schrecken Johannes Cabal – hauptberuflicher Wissenschaftler und Nekromant – lebt zurückgezogen. Was nicht nur an seiner Ablehnung gegenüber dummen, naiven Mitmenschen liegt – sondern vor allem daran, dass diese Menschen einen Überlebensinstinkt haben, der ihnen zu einem möglichst großen Abstand zwischen ihnen und Johannes rät. Daher ist Cabal auch mehr als überrascht als es eines morgens an seine Tür klopft. Drei Männer – ein Kunsthändler, ein Anwalt und der Direktor eines Bestattungsunternehmens – bitten ihn um seine Kooperation bei einer heiklen und streng geheimen Mission. Und obwohl Cabal sie lieber früher als später zu Laborexperimenten machen würde – willigt er ein dem Institut für Angst und Schrecken dabei zu helfen die Angst zu besiegen. Denn er wäre nicht er selbst, würde er sich dieses Abenteuer entgehen lassen. Ihr Weg führt die Gruppe in die Traumlande – und hier geht der Spaß dann auch richtig los. Denn die Traumlande sind nicht annähernd so nett, wie sich ihr Name anhört – und das obwohl Cthulu, Nyarlathotep und ihre Freunde sich doch seit Jahren nicht mehr blicken lassen. Die Lovecraftfans, die jetzt „aha – die Gestalten kenn ich doch“ denken, liegen damit ganz richtig. Denn für sein drittes Cabal-Buch hat sich Jonathan L. Howard, viele Schrecken aus Lovecrafts Geschichten „ausgeliehen“. Diese Hommage an den Fantasyautor wirkt jedoch keinesfalls einfallslos und flach. Sein kühler und direkter Schreibstil verleiht diesen Elementen einen ganz eigenen Zauber. Aber auch wer nicht mit Lovecrafts Monstern vertraut ist, kommt beim Lesen gut mit – denn der Autor hat freundlicherweise einige Ausschnitte aus einem Lexikon eingefügt – das Kindern die großen Alten näher bringen soll. Die Welt, die Cabal und die Anderen betreten ist alles in allem vollkommen wahnsinnig und der eiskalte Wissenschaftler Cabal stellt dazu einen guten Gegensatz dar – auch wenn selbst er in den Traumlanden immer wieder seine eigenen Grenzen zumindest in der Ferne sehen kann. Johannes bleibt auch in diesem Buch eine der beeindruckendsten Fantasyromanfiguren, die mir begegnet sind. Er ist durch und durch ein kaltes, egozentrisches Arschloch und hat einen Humor der trockener ist als eine Sanddüne – und trotzdem.... Aber auch die anderen Figuren stattet Howard mit Eigenheiten und somit mit Leben aus. Dass Cabal ausgerechnet mit diesen drei Typen eine Reise unternimmt, macht die Sache für den Leser nur noch interessanter. Fazit: Wie schon bei den Vorgängern habe ich mich auch bei dieser Cabalgeschichte über den schwarzen Humor und den eigenwilligen Hauptcharakter gefreut und kann das Buch nur weiterempfehlen. Dennoch haben mir die ersten Bände noch etwas besser gefallen.

Johannes Cabal – hauptberuflicher Wissenschaftler und Nekromant – lebt zurückgezogen. Was nicht nur an seiner Ablehnung gegenüber dummen, naiven Mitmenschen liegt – sondern vor allem daran, dass diese Menschen einen Überlebensinstinkt haben, der ihnen zu einem möglichst großen Abstand zwischen ihnen und Johannes rät.

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Daher ist Cabal auch mehr als überrascht als es eines morgens an seine Tür klopft. Drei Männer – ein Kunsthändler, ein Anwalt und der Direktor eines Bestattungsunternehmens – bitten ihn um seine Kooperation bei einer heiklen und streng geheimen Mission. Und obwohl Cabal sie lieber früher als später zu Laborexperimenten machen würde – willigt er ein dem Institut für Angst und Schrecken dabei zu helfen die Angst zu besiegen. Denn er wäre nicht er selbst, würde er sich dieses Abenteuer entgehen lassen.

Ihr Weg führt die Gruppe in die Traumlande – und hier geht der Spaß dann auch richtig los. Denn die Traumlande sind nicht annähernd so nett, wie sich ihr Name anhört – und das obwohl Cthulu, Nyarlathotep und ihre Freunde sich doch seit Jahren nicht mehr blicken lassen.

Die Lovecraftfans, die jetzt „aha – die Gestalten kenn ich doch“ denken, liegen damit ganz richtig. Denn für sein drittes Cabal-Buch hat sich Jonathan L. Howard, viele Schrecken aus Lovecrafts Geschichten „ausgeliehen“. Diese Hommage an den Fantasyautor wirkt jedoch keinesfalls einfallslos und flach. Sein kühler und direkter Schreibstil verleiht diesen Elementen einen ganz eigenen Zauber. Aber auch wer nicht mit Lovecrafts Monstern vertraut ist, kommt beim Lesen gut mit – denn der Autor hat freundlicherweise einige Ausschnitte aus einem Lexikon eingefügt – das Kindern die großen Alten näher bringen soll.

Die Welt, die Cabal und die Anderen betreten ist alles in allem vollkommen wahnsinnig und der eiskalte Wissenschaftler Cabal stellt dazu einen guten Gegensatz dar – auch wenn selbst er in den Traumlanden immer wieder seine eigenen Grenzen zumindest in der Ferne sehen kann.

Johannes bleibt auch in diesem Buch eine der beeindruckendsten Fantasyromanfiguren, die mir begegnet sind. Er ist durch und durch ein kaltes, egozentrisches Arschloch und hat einen Humor der trockener ist als eine Sanddüne – und trotzdem....

Aber auch die anderen Figuren stattet Howard mit Eigenheiten und somit mit Leben aus. Dass Cabal ausgerechnet mit diesen drei Typen eine Reise unternimmt, macht die Sache für den Leser nur noch interessanter.

Fazit:

Wie schon bei den Vorgängern habe ich mich auch bei dieser Cabalgeschichte über den schwarzen Humor und den eigenwilligen Hauptcharakter gefreut und kann das Buch nur weiterempfehlen.

Dennoch haben mir die ersten Bände noch etwas besser gefallen.

geschrieben am 04.05.2013 | 415 Wörter | 2334 Zeichen

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