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Mission - Spiel auf Zeit


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Rezension von

Letterschming

Mission - Spiel auf Zeit „Mission“ ist das neue gemeinsame Werk von Douglas Preston und Lincoln Child. Der Roman erschien im Mai 2011 und umfasst 432 Seiten. Jahrelang hat Gideon Crew nur für eine einzige Sache gelebt: die Intrige zu rächen, die einst an seinem Vater verübt wurde und dessen Ruf und Leben zerstört hat. Als es Crew endlich gelingt, die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, schmiedet er schon große Pläne, was er mit seinem Leben anfangen will, nun, da er sich endlich auf etwas anderes konzentrieren kann. Doch während eines Angelausflugs taucht plötzlich ein Fremder auf und verspricht Crew einen lukrativen Job. Crew ist zunächst misstrauisch, doch er folgt dem Fremden zu dessen Arbeitgeber und hört sich das Angebot an. Die Aufgabe klingt zunächst sehr simpel: Crew soll einem Mann vom Flughafen aus folgen, um etwas sehr Wichtiges aufzutreiben, dass dieser bei sich trägt. Und die Bezahlung ist mehr als verlockend. Doch Crew hat nun wirklich Besseres zu tun. Kaum hat er endlich die Freiheit gefunden, sein eigenes Leben zu leben, soll er sich schon wieder in den Kampf stürzen? Aber dann erfährt Crew, dass er ein Aneurysma im Gehirn hat, das ihm höchstens noch ein Jahr zu leben gibt. Also nimmt er den Auftrag an. Zunächst einmal sei gesagt, dass sich dieses Buch kaum mit den Pendergast-Romanen der beiden Autoren vergleichen lässt. Obwohl das Ende des Buches deutlich macht, dass auch hier eine Reihe entstehen könnte, ist die Handlung in sich abgeschlossen. Daher wird die Geschichte nicht so langsam und behutsam aufgebaut wie in der Pendergast-Reihe. So ist der Roman vielleicht nicht ganz so tiefgründig, dafür geht es aber viel mehr zur Sache. Schon das erste Viertel des Buches, in dem es hauptsächlich darum geht, dass Crew, wie er es seiner Mutter auf dem Sterbebett versprochen hat, seinen Vater rächt, fliegen nur so dahin. Die Autoren begnügen sich mit einer kurzen Einleitung, in der knapp Crews Vergangenheit geschildert wird. Dann springt die Erzählung in die Gegenwart und Crew liegt mitten in den letzten Zügen seines ausgeklügelten Plans. Plötzlich ist die Geschichte mit Crews Vater dann zu Ende und man ist als Leser erst einmal ein wenig verwundert, doch dann geht die Handlung erst richtig los. Crew nimmt den neuen Auftrag an. Er lauert dem Ziel am Flughafen auf und folgt ihm, aber schon auf dem Weg zum Hotel wird ein Anschlag auf die Zielperson verübt und der Mann stirbt, jedoch nicht, ohne Crew vorher eine rätselhafte Reihe von Zahlen verraten zu haben. Von diesem Punkt an beginnt eine wahre Hetzjagd, die Crew quer durch New York und bis nach China treibt. Dabei kommt man als Leser kaum einmal zum Aufatmen, denn eine Verfolgungsjagd wird abgewechselt durch den nächsten Einbruch, der abgewechselt wird durch den nächsten Kampf. Die Szenen sind zügig geschrieben, sodass man die Handlung genießen kann, ohne sich durch seitenlange Beschreibungen von Lagerhallen, Straßenzügen oder anderen unwichtigen Dingen wühlen zu müssen. Immer wieder gelingt es den Autoren, die Handlung in eine neue, unerwartete Richtung zu lenken. So glaubt man ein ums andere Mal, dass es nun keinen Ausweg mehr für Crew gibt und dann findet der Protagonist doch einen. Fazit: Ohne die genialen Pendergast-Romane hier schlecht machen zu wollen, habe ich an diesem Buch wirklich die zügige Schreibweise bewundert. Was in der Pendergast-Reihe bestimmt zwei oder drei Bände braucht, passiert hier in einem einzigen Buch, ohne dass es der Geschichte an überraschenden Wendungen und einem ausgearbeiteten Plot mangelt.

„Mission“ ist das neue gemeinsame Werk von Douglas Preston und Lincoln Child. Der Roman erschien im Mai 2011 und umfasst 432 Seiten.

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Jahrelang hat Gideon Crew nur für eine einzige Sache gelebt: die Intrige zu rächen, die einst an seinem Vater verübt wurde und dessen Ruf und Leben zerstört hat. Als es Crew endlich gelingt, die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, schmiedet er schon große Pläne, was er mit seinem Leben anfangen will, nun, da er sich endlich auf etwas anderes konzentrieren kann.

Doch während eines Angelausflugs taucht plötzlich ein Fremder auf und verspricht Crew einen lukrativen Job. Crew ist zunächst misstrauisch, doch er folgt dem Fremden zu dessen Arbeitgeber und hört sich das Angebot an. Die Aufgabe klingt zunächst sehr simpel: Crew soll einem Mann vom Flughafen aus folgen, um etwas sehr Wichtiges aufzutreiben, dass dieser bei sich trägt. Und die Bezahlung ist mehr als verlockend. Doch Crew hat nun wirklich Besseres zu tun. Kaum hat er endlich die Freiheit gefunden, sein eigenes Leben zu leben, soll er sich schon wieder in den Kampf stürzen? Aber dann erfährt Crew, dass er ein Aneurysma im Gehirn hat, das ihm höchstens noch ein Jahr zu leben gibt. Also nimmt er den Auftrag an.

Zunächst einmal sei gesagt, dass sich dieses Buch kaum mit den Pendergast-Romanen der beiden Autoren vergleichen lässt. Obwohl das Ende des Buches deutlich macht, dass auch hier eine Reihe entstehen könnte, ist die Handlung in sich abgeschlossen. Daher wird die Geschichte nicht so langsam und behutsam aufgebaut wie in der Pendergast-Reihe. So ist der Roman vielleicht nicht ganz so tiefgründig, dafür geht es aber viel mehr zur Sache.

Schon das erste Viertel des Buches, in dem es hauptsächlich darum geht, dass Crew, wie er es seiner Mutter auf dem Sterbebett versprochen hat, seinen Vater rächt, fliegen nur so dahin. Die Autoren begnügen sich mit einer kurzen Einleitung, in der knapp Crews Vergangenheit geschildert wird. Dann springt die Erzählung in die Gegenwart und Crew liegt mitten in den letzten Zügen seines ausgeklügelten Plans.

Plötzlich ist die Geschichte mit Crews Vater dann zu Ende und man ist als Leser erst einmal ein wenig verwundert, doch dann geht die Handlung erst richtig los. Crew nimmt den neuen Auftrag an. Er lauert dem Ziel am Flughafen auf und folgt ihm, aber schon auf dem Weg zum Hotel wird ein Anschlag auf die Zielperson verübt und der Mann stirbt, jedoch nicht, ohne Crew vorher eine rätselhafte Reihe von Zahlen verraten zu haben.

Von diesem Punkt an beginnt eine wahre Hetzjagd, die Crew quer durch New York und bis nach China treibt. Dabei kommt man als Leser kaum einmal zum Aufatmen, denn eine Verfolgungsjagd wird abgewechselt durch den nächsten Einbruch, der abgewechselt wird durch den nächsten Kampf. Die Szenen sind zügig geschrieben, sodass man die Handlung genießen kann, ohne sich durch seitenlange Beschreibungen von Lagerhallen, Straßenzügen oder anderen unwichtigen Dingen wühlen zu müssen. Immer wieder gelingt es den Autoren, die Handlung in eine neue, unerwartete Richtung zu lenken. So glaubt man ein ums andere Mal, dass es nun keinen Ausweg mehr für Crew gibt und dann findet der Protagonist doch einen.

Fazit: Ohne die genialen Pendergast-Romane hier schlecht machen zu wollen, habe ich an diesem Buch wirklich die zügige Schreibweise bewundert. Was in der Pendergast-Reihe bestimmt zwei oder drei Bände braucht, passiert hier in einem einzigen Buch, ohne dass es der Geschichte an überraschenden Wendungen und einem ausgearbeiteten Plot mangelt.

geschrieben am 16.01.2012 | 566 Wörter | 2961 Zeichen

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