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Ein Sommernachtstraum


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Rezension von

Anna Kneisel

Ein Sommernachtstraum Egeus erscheint mit seiner Tochter Hermia und ihrem Angebeteten Lysander, sowie seinem Wunschschwiegersohn Demetrius vor Athens Herzog Theseus. Er verlangt eine gesetzesgemäße Bestrafung Hermias (Kloster oder Tod), wenn sie sich weiterhin weigert, Demetrius zu heiraten. Theseus setzt ihr darauf bis zu seiner eigenen Vermählung eine Frist von zwei Tagen, in der sie sich entscheiden soll. Lysander und Hermia beschließen nun, sich am Abend des folgenden Tages im Wald zu treffen und aus Athen zu fliehen. Als Hermias Freundin Helena kommt, erzählt Hermia von dem Plan, den sie sogleich - in der Hoffnung, dass der von ihr Geliebte Demetrius zu ihr zurückkommen möge- an diesen weiterverrät. Die vier jungen Leute bewegen sich nun durch den Wald, ohne zu ahnen, dass sie sich damit im Reich von Elfenkönig Oberon und seiner Frau Titania aufhalten. Die beiden sind gerade nicht so gut aufeinander zu sprechen, weshalb Oberon seinen Gehilfen Puck mit einem Liebestrank auf seine Frau und außerdem auch noch auf die beiden Paare loslässt - natürlich läuft nichts so richtig nach Plan und ein amüsantes Hin und Her nimmt seinen Lauf, wie man es von William Shakespeares Komödien schon kennt. Durch Zufall geraten auch noch ein paar Handwerker, die zur Hochzeit des Herzogs die Geschichte von Pyramus und Thisbe aufführen wollen und sich zum Üben im Wald treffen, zwischen die Fronten, einer von ihnen bekommt von Puck einen Eselskopf verpasst, die anderen flüchten vor Schreck. Das Besondere an diesem Stück ist daher eindeutig die Vermischung von Menschen- und Feenwelt, von High Society und der Welt einfacher Handwerker. Barbara Kindermann hat es mal wieder geschafft, einen Klassiker vom hohen Podest auf ein kindgemäßes Niveau herunterzuholen, ohne dabei den adaptierten Text zu trivial erscheinen zu lassen. Die leuchtenden Illustrationen, in denen - ganz dem Wald entsprechend - die Farbe Grün vorherrscht, stammen auch diesmal von Almud Kunert. Mit ihrer Bebilderung und einer Vielzahl an fantasievollen Details fängt sie meisterhaft die Atmosphäre der zauberhaften Fabelwesen ein, welche in die Geschehnisse der Menschenwelt eingreifen und sie wie Marionetten nach ihrer Pfeife tanzen lassen. So ist es sowohl für Kinder beim Vorlesen als auch für Erwachsene eine große Freude, immer wieder in dem Buch zu blättern und den Kobold Puck bei seinem Schabernack zu beobachten.

Egeus erscheint mit seiner Tochter Hermia und ihrem Angebeteten Lysander, sowie seinem Wunschschwiegersohn Demetrius vor Athens Herzog Theseus. Er verlangt eine gesetzesgemäße Bestrafung Hermias (Kloster oder Tod), wenn sie sich weiterhin weigert, Demetrius zu heiraten. Theseus setzt ihr darauf bis zu seiner eigenen Vermählung eine Frist von zwei Tagen, in der sie sich entscheiden soll. Lysander und Hermia beschließen nun, sich am Abend des folgenden Tages im Wald zu treffen und aus Athen zu fliehen. Als Hermias Freundin Helena kommt, erzählt Hermia von dem Plan, den sie sogleich - in der Hoffnung, dass der von ihr Geliebte Demetrius zu ihr zurückkommen möge- an diesen weiterverrät. Die vier jungen Leute bewegen sich nun durch den Wald, ohne zu ahnen, dass sie sich damit im Reich von Elfenkönig Oberon und seiner Frau Titania aufhalten. Die beiden sind gerade nicht so gut aufeinander zu sprechen, weshalb Oberon seinen Gehilfen Puck mit einem Liebestrank auf seine Frau und außerdem auch noch auf die beiden Paare loslässt - natürlich läuft nichts so richtig nach Plan und ein amüsantes Hin und Her nimmt seinen Lauf, wie man es von William Shakespeares Komödien schon kennt. Durch Zufall geraten auch noch ein paar Handwerker, die zur Hochzeit des Herzogs die Geschichte von Pyramus und Thisbe aufführen wollen und sich zum Üben im Wald treffen, zwischen die Fronten, einer von ihnen bekommt von Puck einen Eselskopf verpasst, die anderen flüchten vor Schreck. Das Besondere an diesem Stück ist daher eindeutig die Vermischung von Menschen- und Feenwelt, von High Society und der Welt einfacher Handwerker.

Barbara Kindermann hat es mal wieder geschafft, einen Klassiker vom hohen Podest auf ein kindgemäßes Niveau herunterzuholen, ohne dabei den adaptierten Text zu trivial erscheinen zu lassen. Die leuchtenden Illustrationen, in denen - ganz dem Wald entsprechend - die Farbe Grün vorherrscht, stammen auch diesmal von Almud Kunert. Mit ihrer Bebilderung und einer Vielzahl an fantasievollen Details fängt sie meisterhaft die Atmosphäre der zauberhaften Fabelwesen ein, welche in die Geschehnisse der Menschenwelt eingreifen und sie wie Marionetten nach ihrer Pfeife tanzen lassen. So ist es sowohl für Kinder beim Vorlesen als auch für Erwachsene eine große Freude, immer wieder in dem Buch zu blättern und den Kobold Puck bei seinem Schabernack zu beobachten.

geschrieben am 10.01.2010 | 364 Wörter | 2010 Zeichen

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